
Das ist nur ein Aspekt eines Lebens der ständigen Hektik in den großen modernen Metropolen.
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Das berühmte Bild von Fra Angelico, auf dem er den
meditierenden hl. Dominikus darstellt, steht in prallem Kontrast zum ersten
Bild.
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Wäre es den Einwohnern unserer heutigen babylonischen
Städte möglich diese wunderbare geistige Entspanntheit, die die Seele in die
Lage versetzt, sich in die höheren Gefilde des Studiums und der Betrachtung zu
erheben? Wer sieht nicht, dass die moderne Hektik die Mehrheit der Menschen
fernhält von dem Wunsch an Zurückgezogenheit und Sammlung in Gott, um zu beten
und meditieren?
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Der hl. Augustinus sagt, im Himmel „werden wir stille
sein und schauen, schauen und lieben, lieben und loben. Das ist’s, was dereinst
sein wird, an jenem Ende ohne Ende.“ („Vom Gottesstaat“, Buch 22, Kap. 30)
Bereitet die moderne Hektik die Menschen darauf vor,
diese Freude im Himmel zu verstehen und sich nach ihr zu sehnen?
Catolicismo, n. 120 - Dezember 1960
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