Dienstag, 28. März 2017

Willst due den Frieden...

 Plinio Corrêa de Oliveira


Wenn wir diese gewaltigen Burgen des Mittelalters sehen, die an den Grenzen des Reichs Karls des Großen errichtet wurden, an den Ufern des Rheins oder der Donau, oder auch entlang der Straßen Spaniens, durch die Truppen des großen Kaisers, um den Vormarsch der Mauren zu verhindern, haben wir den Eindruck, als ob diese Burgen immer noch pochen von den Schlachten, die um sie geführt wurden. Ihre Steine scheinen pulsierenden Herzen!

Doch die Menschen erinnern sich nicht mehr an die Lektion der Voraussicht, die sie enthalten. Welche Lektion? Niemand baut Burgen, wenn der Feind gerade angreift. Festungen werden in Zeiten errichtet, in denen keinen Krieg stattfindet. Und da die Erbauer Krieger des Glaubens waren und nicht ein Haufen dummer Optimisten, bauten sie ihre Burgen in Friedenszeiten in Vorsorge auf künftige Angriffe eines Feindes.

Diese Burgen waren Werke des Friedens, aber ein Frieden, der auf den eventuellen Krieg orientiert ist! So sollen auch wir sein, als Kinder der streitenden Kirche, die wir an einem universalen, furchtbaren und heiligen Kriege teilnehmen, der gegenrevolutionären psychologische Kriegsführung, um die christliche Zivilisation mit friedlichen und legalen Mitteln zu verteidigen. Unsere doktrinären Festungen müssen in Friedenszeiten errichtet werden. Dies ist die Art, wie wir unsere kämpferischen und prächtigen Burgen bauen, in Zeiten des Friedens ... aber in der Voraussicht des Kampfes!

Freitag, 17. März 2017

Die höchste soziale Funktion des Adels:


Die Wahrung, die Verteidigung und die Verbreitung der christlichen Lehre,
die in den edlen Traditionen enthalten ist, die den Adel auszeichnen



1958 weist Papst Pius XII. in seiner Ansprache auf die Pflicht hin, gegen den modernen Sittenverfall moralischen Widerstand zu leisten; er sieht darin eine generelle Aufgabe der „hochgestellten Klassen, darunter Eure“ und meint damit das Patriziat und den Adel von Rom: „Schließlich wünschen wir, daß Euer Einfluß in der Gesellschaft Euch vor einer Gefahr beschützt, die kennzeichnend für die moderne Zeit ist. Es ist bekannt, daß die Gesellschaft Fortschritte macht, wenn die Tugenden einer ihrer Klassen sich unter den anderen Klassen verbreitet. Ebenso ist es bekannt, daß das Niveau der Gesellschaft absinkt, wenn sich Laster und Unsitten eines Teiles der Gemeinschaft auf die anderen Teile ausdehnen. Der Schwäche der menschlichen Natur wegen, kann man feststellen, daß sich besonders die Übel heute von Volk zu Volk und über die Kontinente ausbreiten, je einfacher Kommunikation, Information und persönliche Kontakte geworden sind.
       Auf dem Gebiet der Moral kann das gleich beobachtet werden wie im Gesundheitswesen: Weder Entfernungen noch Grenzen können jemals einen Epidemieerreger davon abhalten, in kurzer Zeit selbst ferne Regionen zu befallen. Deshalb ist es möglich, daß die hochgestellten Klassen, darunter Eure, aufgrund vielfältiger Beziehungen und häufiger Aufenthalte in Ländern verschiedener, möglicherweise schlechterer Moral leicht zu Überträgern von Sittenverwirrungen werden können.“ (1)
      Im Hinblick auf den Adel definiert der Heilige Vater die Merkmale dieser Verpflichtung genauer: Es handelt sich um eine Pflicht zum Widerstand, der es vor allem auf dem Gebiet der Lehre nachzukommen gilt, die sich aber auch auf das Gebiet der Sitten erstreckt.
      „Was Euch betrifft, sorgt dafür und seid wachsam, damit schädliche Theorien und perverse Beispiele niemals mit eurer Zustimmung oder Eurer Sympathie rechnen können und vor allem in Euch keine willigen Träger finden oder die Gelegenheit, Infektionsherde zu bilden.“
      Diese Pflicht ist Bestandteil des „großen Respekts, vor den Traditionen, die Ihr besitzt und durch die Ihr Eich in der Gesellschaft auszeichnet“. Diese Traditionen bilden „einen kostbaren Schatz“, die der Adel „mitten unter dem Volk“ zu wahren hat.
      „Möglicherweise ist das heutzutage die wichtigste soziale Funktion des Adels; sicherlich ist es der größte Dienst, den ihr der Kirche und dem Vaterland erweisen könnt“, behauptet der Papst.(2)
      Der Adel kann den Glanz vergangener Jahrhunderte, der noch heute von ihm ausgeht und ihn hervorhebt, kaum besser verwenden als die christliche Lehre, die in den Traditionen enthalten ist, die den Adel auszeichnen, zu wahren, zu verteidigen und zu verbreiten.(3)

1 Ansprachen an das Patriziat und den Adel von Rom, 1958, S. 710.
2 Ansprachen an das Patriziat und den Adel von Rom, 1958, S. 710.
3 Zum Adel als einem Faktor, der den Menschen für die Ausübung der christlichen Tugenden empfänglich macht und sie fördert, sei vor allem die Lektüre der bewundernswerten Predigt des heiligen Karl Borromäus empfohlen, die in Dokumente IV, 8 abgedruckt ist.


Quelle: PLINIO CORREA DE OLIVEIRA: „Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen von Papst Pius XII. an das Patriziat und den Adel von Rom“, TFP-Deutschland e.V., Frankfurt. Kap. IV, 9. S. 67 f.

Donnerstag, 16. März 2017

Legitimität der Ungleichheiten

Legitimität und sogar Notwendigkeit gerechter und angemessener Ungleichheiten unter den Gesellschaftsschichten

Die marxistische Doktrin vom Klassenkampf behauptet, daß alle Ungleichheit ungerecht und schädlich sei und daß es daher der unteren Klasse erlaubt sei, sich weltweit für die Abschaffung der oberen Schichten einzusetzen: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ Mit diesem allseits bekannten Aufruf schlossen Marx und Engels 1848 ihr Kommunistisches Manifest.(1)
Demgegenüber behauptet die traditionelle katholische Lehre, daß gerechte und angemessene Ungleichheiten unter den Menschen nicht nur legitim, sondern sogar notwendig seien.(2) Deshalb verurteilt sie auch den Klassenkampf.
Diese Verurteilung erstreckt sich selbstverständlich nicht auf die Bemühungen oder unter Umständen sogar auf den Kampf einer Klasse um Anerkennung des ihr zustehenden Platzes im gesellschaftlichen beziehungsweise im politischen Ganzen. Sie spricht sich jedoch dagegen aus, daß die an sich legitime Notwehr einer angegriffenen Klasse in einen Ausrottungskrieg gegen andere Klassen ausartet oder auch nur zur Ablehnung der Rollen führt, die einer jeden Klasse im Gesellschaftskörper zukommen.
Ein Katholik muß sich für Eintracht und Frieden zwischen den Klassen einsetzen, nicht aber für den chronischen Kampf zwischen ihnen, vor allem wenn es bei diesem Kampf um die Errichtung eines Regimes völliger, radikaler Gleichheit geht.
Dies alles würde besser verstanden, wenn die bewundernswerten Lehren Pius´ XII. über Volk und Masse überall im Westen die ihnen gebührende Verbreitung gefunden hätten.
„Freiheit, wie viele Verbrechen werden in deinem Namen begangen!“(3) – soll die berühmte französische Revolutionärin Madame Roland ausgerufen haben, bevor sie auf eine Entscheidung des Terrorregimes hin enthauptet wurde.
Ähnlich könnte man auch angesichts der Geschichte unseres verworrenen 20. Jahrhunderts ausrufen: „Volk, o Volk, wie viele Torheiten, wie viel Unrecht, wie viele Verbrechen werden in deinem Namen von den revolutionären Demagogen unserer Zeit begangen.“
Gewiss liebt die Kirche das Volk und ist stolz darauf, es seit ihrer Gründung durch ihren göttlichen Meister ganz besonders geliebt zu haben.
Was aber ist das Volk? Sicher ist es etwas ganz anderes als die Masse, die wie ein aufgepeitschtes Meer gar leicht zur Beute revolutionärer Demagogie wird.
Als Mutter versagt die Kirche auch den Massen nicht ihre Liebe. Aber gerade weil sie sie liebt, wünscht sie ihnen als kostbares Gut den Übergang vom Zustand der Masse in den des Volkes.
Geht es in dieser Behauptung aber nicht um ein bloßes Wortspiel? Was bedeutet denn Masse? Was heißt denn „das Volk“?

 Fussnoten
1 Karl Marx und Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, London 1848, S. 30.
2 Vgl. Dokumente V. „Die kirchliche Lehre über die sozialen Unterschiede“ in „Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen von Papst Pius XII. an das Patriziat und den Adel von Rom“, TFP-Deutschland e.V., Frankfurt.
3 Vgl. J. TULARD, J.F. FAYARD und A. FIERRO, História da Revolução Francesa, Edição Livros do Brasil, Lisboa. 1989, Bd. II, S. 341

Quelle: PLINIO CORREA DE OLIVEIRA. „Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen von Papst Pius XII. an das Patriziat und den Adel von Rom“, TFP-Deutschland e.V., Frankfurt. Kap. III, 1. S. 49 ff.

Sonntag, 5. März 2017

Betrachtung zum Palsonntag


Ein Fehler, der sehr oft die Wirksamkeit der Betrachtungen, die wir uns vornehmen zu machen, mindert, besteht darin, Ereignisse aus dem Leben Jesu zu betrachten, ohne jegliche Anwendung und Beziehung zu dem, was in uns oder um uns geschieht. So verwundern wir uns über den Wankelmut und die Undankbarkeit des jüdischen Volkes, als sie kurz nach dem feierlichen Empfang, den sie Jesum bereiteten und als den Erlöser preisten, ihn mit einem für viele nicht erklärbarem Hass gekreuzigt haben.
Doch diese Undankbarkeit und diesen Wankelmut gab es nicht nur zur Zeit Jesu. Heute noch muss Unser Herr diesen Wechsel zwischen Anbetung und Schmach häufig ertragen. Und nicht nur im nicht einsehbaren Inneren des Gewissens der Menschen. In wie vielen Ländern wird Unser Herr ununterbrochen in kurzen Zeitabschnitten verherrlicht und beleidigt?
Verschwenden wir nicht unsere Zeit, um ums nur über die Falschheit derjenigen zu empören, die den Gottmenschen getötet haben. Für unser eigenes Heil wäre es sehr nützlich, wenn wir über unsere eigene Falschheit nachdenken würden. Mit dem Blick auf die Güte Gottes können wir so eine Besserung unseres Lebens erreichen.

Jedermann weiß, dass die Sünde eine Beleidigung Gottes ist. Wer eine Todsünde begeht, vertreibt Gott aus seinem Herzen, bricht mit ihm, als sein Geschöpf, das ihm geschuldete kindliche Verhältnis und verstößt die Gnade.
So gibt es eine deutliche Analogie zwischen dem Verhalten des jüdischen Volkes und unserem Zustand, wenn wir in eine Todsünde fallen: Wir kreuzigen Jesus.
Wie oft, nachdem wir Unserem Herrn brennende Erweise der Anbetung und Verherrlichung durch Taten oder wenigstens durch Lippenbekenntnisse einen Schein der Verehrung von uns geben, fallen wir in Sünden und Ihn somit in unserem Herzen ans Kreuz schlagen.
Das gleiche geschieht in vielen Nationen der Gegenwart. Es werden imposante katholische Veranstaltungen organisiert, in denen Unserem Herr öffentlich gehuldigt wird. Zugleich betreiben die an der Macht sich befindenden Staatsmänner mal stillschweigend, mal verdeckt oder sogar offen das auslöschen christlicher Institutionen und den Zerfall der gegenwärtigen Zivilisation in dem, was diese noch an christlichen Zügen vorweist. Während also diese Katholiken ihre Liebe zur Kirche Christi bekennen, lassen sie zu, dass durch ihre Lauheit, Gleichgültigkeit und Trägheit dieselbe Kirche allmählich gefesselt, dass ihr Einfluss klüglich ausgehöhlt wird, das ihre Tätigkeiten hinterhältig verhindert werden, sodass, wenn die Stunde des gewalttätigen Angriffs geschlagen hat, jegliche Reaktion unmöglich gemacht wurde. Völker wie diese, nachdem sie Unseren Herrn als König huldigten, oder während sie es taten, bereiteten schon die Verfolgungen und Traurigkeiten vor, die sich sehr wenig von der großen und göttlichen Tragödie der Karwoche unterscheiden.

Doch, Gott sei Dank, ist es nicht nur die Falschheit und der Wankelmut von einst die in unseren Tagen noch überleben. Man findet auch rührende Handlungen, die unmittelbar an die so zärtliche Frömmigkeit gegenüber Unseren Herrn und der so überlegenen Haltung vor den Peinigern der Veronika erinnern.
Wenn es stimmt, dass unsere Epoche sich auszeichnet durch große und unerwartete Austritte aus der katholischen Kirche, so stimmt es genauso, dass ein künftiger Historiker in ihr eine Epoche großer Heiliger ausmachen wird, die sich ausgezeichnet haben durch die Tugenden der Tapferkeit, der Klugheit und der Gerechtigkeit, die in der heutigen Welt fast ganz in Vergessenheit geraten sind.
Unser Herr wird zweifelsfrei in der Gegenwart aufs Höchste beleidigt (siehe die Welle der Blasphemie die die ganze Welt umspült).
Seien wir doch einige der Seelen, die, wenn auch nicht durch den Glanz unserer Tugenden, doch wenigstens durch die Aufrichtigkeit unserer Demut — eine bewusste, vernünftige, feste Demut und nicht nur von einer Demut mit klangvollem Wortgeschwafel und schief hängendem Haupt — in diesen heiligen Tagen Sühne leisten am Throne Gottes, ob der Menge der Beleidigungen, denen Unser Herr ausgesetzt ist.

(Freie Übersetzung aus „O Legionário“, Nr. 447, vom 6.4.1941)

Dienstag, 28. Februar 2017

Eine nicht beachtete Warnung - Das Wiedererwachen des Islam

1947 warnte Prof. Plinio Corrêa de Oliveira: „es wird eine ,arabische‘ Gefahr kommen im gleichen oder gar größerem Ausmaß als der zur Zeit des hl. Pius V. und der Seeschlacht von Lepanto (1571).“
Attentate auf das World Trade Center und das Pentagon, so wie die Attentate von Paris bestätigen mit aller Deutlichkeit die unzähligen Voraussagen, die Plinio Corrêa de Oliveira im Lauf von 60 Jahren öffentlich machte hinsichtlich der großen Gefahr, die der Islam für den Westen darstellen werde. Sie sind dokumentiert in etlichen Artikeln, die er in der Wochenzeitung O Legionário veröffentlichte.
Die Barbaren stürmen das römische Reich

Die Warnungen sind dokumentiert in etlichen Artikeln, die 1947 in der Wochenzeitung „O Legionário“ veröffentlicht wurden.
In diesem Sinn scheint es nach der Massenmigration von 2015/16 sehr angebracht, hier den Artikel „Die Wiedergeburt Mohameds“, der am 15. Juni 1947 veröffentlicht wurde, wiederzugeben.



Die Wiedergeburt Mohameds

O Legionário (1) Nr. 775, 15.6.1947

Wenn wir die traurige Geschichte vom Fall des Weströmischen Reiches studieren, fällt es uns schwer, die Kurzsichtigkeit, die Gleichgültigkeit und die Gelassenheit, welche die Römer angesichts der wachsenden Gefahr zeigten, zu begreifen. Rom litt an der eingefleischten Gewohnheit der ständigen Siege, die andere Übel noch verschlimmerte. Zu seinen Füßen lagen die glorreichsten Nationen der Antike: Ägypten, Griechenland und ganz Asien. Die wilden Kelten waren definitiv gezähmt. Der Rhein und die Donau bildeten für das Reich eine prächtige natürliche Verteidigungslinie. Warum sollte man befürchten, dass die Barbaren, die sich in den Urwäldern Zentraleuropas herumtummelten, eine so ernsthafte Gefahr für das immense politische Gebilde darstellen konnten?

Da sich die Römer an diese Sicht der Situation gewöhnt hatten, fehlte ihnen die geistige Wendigkeit, um zu verstehen, dass sich eine neue Situation allmählich zusammenbraute. Die Barbaren überquerten den Rhein und begannen ihre Invasionen. Der Widerstand der Legionen war ihnen gegenüber schwach, unentschlossen, unzulänglich. Trotzdem ignorierten sie weiterhin die Gefahr, verblendet wie sie waren, einerseits durch das ungesättigte Verlangen nach Vergnügungen (Red. Hedonismus) und andererseits getäuscht durch einen, was man in der abscheulichen Terminologie von Freud Überlegenheits-„komplex“ nennen würde. Das erklärt ihre tödliche Gelassenheit, die sie bis ans Ende beibehielten.

Wenn wir auch in diesem Zusammenhang die rätselhafte römische Trägheit einbeziehen, scheint uns das Gesamtbild doch merkwürdig und vielleicht sogar in etwa übertrieben. Wir werden es besser verstehen, wenn wir ein anderes großes Rätsel heranziehen, das sich vor unseren Augen abspielt und an dem wir in gewisser Hinsicht teilhaben: Die große Trägheit des christlichen Abendlandes vor der Auferstehung des afroasiatischen Heidentums. Das Thema ist zu weitläufig, dass man es „en bloc“ behandeln könnte. Um es gut zu verstehen, wird es genügen, dass wir nur einen Aspekt des Phänomens behandeln: Die Erneuerung der islamischen Welt.

Es ist ein Thema das der „Legionário“, der sich schon an wiederholtes Unverständnis gewöhnt hat, mit Beharrlichkeit behandelt hat, das manchmal auch als lästig empfunden wurde. Doch das Thema muss noch einmal behandelt werden, und in einem größeren Umfang, als es in den Notizen der „Sieben-Tage-Rückschau“ (s.u. a und b) behandelt wurde.

Der Stillstand in der islamischen Welt

Betende Moslems auf einer Straße in Paris
Rufen wir einige allgemeine Angaben des Problems kurz in Erinnerung. Wie man weiß, umfasst die islamische Welt einen territorialen Streifen, der in Indien beginnt, über Arabien und Kleinasien Ägypten erreicht und am Atlantischen Ozean endet. Das Einflussgebiet des Islam ist enorm unter allen Gesichtspunkten: Territorium, Bevölkerung, Naturressourcen. Doch bis vor einiger Zeit verhinderten gewisse Faktoren fast gänzlich eine Machtausübung. Das Band, das alle Moslems der Welt verbinden könnte, wäre natürlich die Religion des Propheten. Diese zeigte sich aber entzweit, schwach und völlig bar jeglicher bedeutender Menschen in der Sphäre des Denkens, des Herrschens und der Taten. Der Islam vegetierte dahin und das schien dem Eifer ihrer Würdenträger völlig zu genügen. Die gleiche Genügsamkeit an der Stagnierung und einem rein vegetativen Leben war ein Übel, von dem auch das politische und wirtschaftliche Leben der islamischen Völker von Asien und Afrika infiziert waren. Kein Mann von Wert, keine neue Ideen, keine wirklich bedeutende Unternehmung konnte man in diesem Zusammenhang erkennen. Die islamischen Länder verschlossen sich jedes über sich selbst und verhielten sich gleichgültig gegenüber allem, was nicht den ruhigen und kleinen Wonnen des alltäglichen Lebens entsprach. So lebte jedes Land in einer eigenen Welt, unterschied sich von den anderen durch seine sehr verschiedenen historischen Traditionen, unter sich getrennt von der gegenseitigen Gleichgültigkeit, unfähig ein gemeinsames Werk zu konzipieren, zu wünschen und durchzuführen.

Die Nutzung ihrer natürlichen Ressourcen war praktisch unmöglich

In einer politisch und religiös so darniederliegenden Situation, war es eindeutig unmöglich, die natürlichen Ressourcen der muslimischen Welt, die in ihrer Gesamtheit das größte Potential der Erde darstellen, zu fördern und zu nutzen. Alles war also nur Ruin, Zerfall und Benommenheit.

So schleppte sich das Morgenland durch die Zeit, während das Abendland im Fortschritt seinen Höhepunkt erreichte. Seit dem viktorianischen Zeitalter (1840-1900) wehte eine jugendliche, begeisterte und hoffnungsvolle Briese durch Europa und Amerika. Die Fortschritte der Wissenschaften hatten die materiellen Aspekte des Lebens im Westen erneuert. Die Versprechen der Revolution fanden glaubwürdige Aufnahme, so dass es in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts viele gab, die für das 20. Jahrhundert eine goldene Ära für die Menschheit voraussahen.

Unter diesen Umständen begriff der westliche Mensch sehr wohl die Bedeutung der Trägheit und des Unvermögens im islamischen Bereich des Ostens. Von der Möglichkeit einer Auferstehung der moslemischen Welt zu reden, schien so unrealistisch und anachronistisch, wie die Rückkehr zur Kleidung, zur Kriegsführung und zur politischen Landkarte des Mittelalters.

Von dieser irrtümlichen Vorstellung leben wir heute noch. Und so wie die Römer vertrauen wir auf das Mittelmeer, das uns von der islamischen Welt trennt, und erkennen nicht, dass neue und sehr ernste Erscheinungen in den Ländern des Korans zu beobachten sind.

Die islamische Welt erwacht nach dem 1. Weltkrieg

Der Westen will die islamische
Gefahr nicht wahrnehmen
Es ist schwer, in einer kurzen Darstellung so breite und vielseitige Phänomene wie diese zu erfassen. Doch im Allgemeinen kann man sagen, dass nach dem 1. Weltkrieg das ganze Morgenland – wir bezeichnen damit die Gesamtheit der Regionen des nicht-christlichen Kulturraumes in Asien und Afrika – von einer sehr ausdrücklichen anti-europäischen Stimmung befallen wurde. Diese bestand aus zwei widersprüchlichen Aspekten, stellten aber trotzdem für das Abendland eine große Gefahr dar. Zum einen begannen die Nationen des Orients mit Unruhe an ihrer wirtschaftlichen und militärischen Abhängigkeit von westlichen Ländern zu leiden und strebten immer heftiger nach einer vollen Souveränität, nach der Bildung eines unabhängigen wirtschaftlichen Potentials und nach eigenen militärischen Kräften. Diese Bestrebungen bedeuteten aber auch eine gewisse „Verwestlichung“, das heißt, eine Anpassung asiatischer und afrikanischer Nationen an moderne militärische, wirtschaftliche und landwirtschaftliche Technologien, und an euro-amerikanische Finanz- und Banksysteme. Zum anderen verursachte diese patriotische Tendenz ein Wiederaufblühen der Begeisterung für nationale Traditionen, Bräuche, Kulte und Geschichte. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass das würdelose Schauspiel von Korruption und Zerstrittenheit, welches die westliche Welt darbot, dazu beitrug, den Hass auf den Westen zu schüren. Von daher das Aufkommen im ganzen Orient des Interesses an den alten Götzen eines „Neuheidentums“, die tausendmal kämpferischer, entschiedener und dynamischer wurde als in den alten Zeiten. Japan ist ein typisches Beispiel dieses Prozesses, den wir hier zu beschreiben versuchen. Die ideologische und politische Gruppe, die Japan zum Status einer Großmacht erhob und die Weltherrschaft anstrebte, war gerade eine dieser neuheidnischen Gruppen, die den alten Begriffen der göttlichen Eigenschaften des Kaisers u. ä. zugetan waren.

Der Hass auf das Abendland

Eine langsamere aber nicht weniger starke Entwicklung als in Japan ergab sich in der gesamten östlichen Welt. Indien ist dabei, auf gleiche Weise seine Unabhängigkeit zu erreichen. Ägypten und Persien belegen heute eine vorteilhafte Stellung im internationalen Bereich und schreiten mit großen Schritten voran. Noch vor diesen Ländern formte Mustafa Kemal Pascha (Atatürk) die Türkei zu einem Staat westeuropäischer Prägung. All diese Nationen, wir könnten sie Großmächte nennen, sind stolz auf ihre Vergangenheit, ihren Traditionen, ihre Kultur, die sie mit Nachdruck pflegen wollen und zeigen sich zugleich stolz auf ihre natürlichen Ressourcen, auf ihre politischen und militärischen Möglichkeiten und den errungenen wirtschaftlich-finanziellen Fortschritt. Tag um Tag werden sie reicher, bauen Städte auf mit einem gut funktionierenden Regierungsapparat, einer gut ausgebildeten Polizei, streng laizistische Universitäten mit gutem intellektuellen Niveau, Schulen, Krankenhäuser, Museen, schlicht alles, was uns in gewisser Hinsicht eine Art materiellen Fortschritt bedeutet. In ihren Truhen häuft sich das Gold an. Goldbesitz bedeutet die Möglichkeit, Waffen zu kaufen; und Waffen bedeuten weltweites Prestige.

Es ist interessant darauf hinzuweisen, dass der Nazismus den Osten sehr stark beeindruckte. Wenn ein großes Land wie Deutschland eine Regierung hat, die das Christentum verlassen hat und keine Schamröte zeigt, sich den alten Götzen hinzuwenden, wie soll es dann beschämend sein, dass Chinesen oder Araber in ihren traditionellen Religionen verbleiben?

Das Ende einer tausendjährigen Schläfrigkeit

Solche Szenen wähnten wir fern unserer Welt.
Heute spielen sie sich z.B. in Paris ab.
Dies alles veränderte die islamische Welt und verursachte unter den muslimischen Völkern von Indien bis Marokko eine Erschütterung, die klar machte, dass die tausendjährige Müdigkeit zu Ende war. Pakistan – ein moslemisch-hinduistischer Staat, dessen Unabhängigkeit bevorsteht – Iran, Türkei, Ägypten sind die Höhepunkte der islamischen Auferstehung. Aber auch in Algerien, Marokko, Tripolis (Libyen), Tunesien steigen die Unruhen an. Der vitale islamische Nerv lebt in all diesen Ländern auf und lässt sie wieder das Gefühl der Einheit erfahren, den Sinn für gemeinsame Interessen, die Sorge um Solidarität und die Lust am Sieg.

Dies alles ist nicht nur Theorie. Die Arabische Liga, eine groß umfassende Föderation muslimischer Völker, vereint heute die islamische Welt. Sie ist eine Umkehrung von dem, was im Mittelalter die Christenheit war. Die Arabische Liga wirkt wie ein breiter Block gegenüber den nicht arabischen Nationen und schürt in ganz Nordafrika den Aufstand. Die Flucht des Groß-Mufti war deutlich eine Machtdemonstration dieser Liga. Die Befreiung von Abd-el-Krim ist noch viel mehr als dies: es ist die Verkündigung des festen Vorhabens der Liga, sich in die Angelegenheiten Nordafrikas einzumischen und die Unabhängigkeit von Algerien, Tunesien, Tripolis und Marokko zu provozieren. Dies deuteten wir schon an in „Sete Dias em Revista“ (Überblick der Woche) unserer letzten Ausgabe (s. unten a und b).

Braucht es da viel Talent, Scharfblick und außerordentlich gute Informationen, um die Bedeutung dieser Gefahr zu erkennen?

(1) Halbamtliche Wochenzeitung der Erzdiözese São Paulo, erreichte große Verbreitung und Einfluss in ganz Brasilien.


Diese Warnung wollte man nicht wahrnehmen

Viele Artikel schrieb Prof. Plinio Corrêa de Oliveira seit den 30er Jahren — als das Aufwachen des Islam noch eine Chimäre war —, in denen er vor der Gefahr warnte, welche die Wiedererwachung des Islam für Kirche und Christenheit bedeutete. Es waren Warnungen, die über die Seiten der Wochenzeitung O Legionário in die Welt getragen wurden und bildeten in ihrer Gesamtheit einen beeindruckenden prophetischen Ruf an alle Persönlichkeiten, die im Westen Verantwortung für das Schicksal der Nationen tragen, um die entsprechenden Gegenmaßnahmen zu treffen.

Anstatt die Katholiken zu warnen und zu mobilisieren angesichts der islamischen Bedrohung — wie es der hl. Papst Pius V. 1571 und der sel. Papst Innozenz XI 1683 taten — und auf die großen Übel, die eine Ausbreitung des Islams für die Kirche und die Gläubigen mit sich bringen würden, hinzuweisen, zog man jedoch eine Haltung der Kapitulation und des Dialogs mit den Anhängern Mohameds vor. Die Folge konnte ja nur eine Radikalisierung der Moslems und der Einzug des Relativismus unter den Katholiken sein.

Auch die weltlichen Führer des Westens führten eine internationale Politik der Nachgiebigkeit ein, die, ganz besonders nach dem 2. Weltkrieg, in großem Maße die Bildung eines mächtigen pan-islamischen Blocks begünstigte.

An den verheerenden Folgen dieser Politik der Auslieferung leidet heute die ganze Welt.

Juan Gonzalo Larraín Campbell, in CATOLICISMO – März 2002

------------------------------------------------
a) O Legionário – „7 dias em revista“ (Wochenschau) 8.6.1947

In dieser mit wichtigen Ereignissen gefüllten Woche haben wenige die Ernsthaftigkeit der Flucht oder der Befreiung von Abd-El-Krim. Das Geschehen ist vielleicht gar nicht so wichtig an sich, aber es zeigt eindeutig den Mut und die Macht der Arabischen Liga, die Trägheit und Schwäche der christlichen Welt.

Wir wissen wer Abd-El-Krim ist, der islamische Führer, der Nordafrika unter Eisen und Feuer legte, gegen das zwei große westliche Mächte sich zusammenschließen mussten, Frankreich und Spanien, um in etwa dauerhafte Ergebnisse zu erreichen. Dieser liederliche Greis, der einen Harem mit zwanzig Frauen unterhält, wird zur Zeit schon ein Zustand nahe der Gebrechlichkeit erreicht haben. Doch sein Name ist ein Banner des Aufstandes. Dieses Banner wurde von König Faruk von Ägypten über die ganze islamische Mittelmeerküste aufgerollt, indem er Abd-El-Krim mit einem „Streich“ Asyl anbot.

b) O Legionário – „7 dias em revista“ (Wochenschau) 15.6.1947

In unserer letzten Ausgabe wiesen wir auf die ernsthaften Folgen der „Flucht“ von Abd-el-Krim und den unmöglich nicht wahrnehmbaren schmerzlichen Kontrast zwischen dem Unternehmungsgeist und der Stärke der panarabischen Seite und die Schläfrigkeit der alten kurzsichtigen und erschöpften Nationen der Christenheit.

Eine Woche ist vergangen nach den Ereignissen, ohne dass von Seiten Europas nur eine einzige wirksame Reaktion zustande kam. Auch auf der Seite Afrikas gab es totales Stillschweigen. Die Flucht von Abd-el-Krim wurde als das natürlichste Ereignis angesehen. In dieser Stille erhob sich nur eine Stimme, die über die ganze muslimische Küste des Mittelmeers hallte: es war die Stimme Abd-El-Krims, die ganz Nordafrika aufrief, das europäische Joch abzuschütteln. Vom Suez bis Gibraltar war dieser Hetzschrei zu hören, geachtet und noch verstärkt von der ausdrücklichen Sympathie der Könige, Sultane und Emire aller Gattungen, durch den ideologischen Einfluss der islamischen Universitäten und der Würdenträges des Koran und der Begeisterung der Jugend. Dies war also ein folgenträchtiges Ereignis: es ist wichtig einige Aspekte hier zu analysieren, was wir aus Platzmangel in der letzten Ausgabe nicht haben tun können.
*  *  *

Die Art wie der Streich von Abd-El-Krim durchgeführt wurde, ist sehr lehrreich. Abd-El-Krim war Gefangener auf der Insel Réunion und bat um Erlaubnis in Frankreich zu wohnen, um seine Söhne an einer Universität von Paris anzumelden. Die französische Regierung stimmte dem völlig naiv zu, sodass Abd-El-Krim die Reise ohne Kontrolle antreten und sogar die Route und das Schiff eigens wählen konnte. Als das Schiff in Ägypten halt machte, man weiß nicht ob auf eigene Faust oder auf Druck von König Faruk, ging Abd-El-Krim an Land und entschied, zu bleiben. Sofort gab er Presseinterviews, die echte Aufstachelung zur Unabhängigkeit Nordafrikas waren. Es scheint, dass er sich fürstlich in ein großes Krankenhaus in Kairo einquartierte, wo ihm ein Flügel desselben komplett zur Verfügung gestellt, eingerichtet, und ärztliche Betreuung gewährt wurde. Die Arabische Liga erklärte sich schon solidarisch mit ihm. Eine gewisse Unruhe ist in ganz Nordafrika zu spüren. Frankreich zeigt sich enttäuscht — und mit Recht!... — und Spanien wartet aufmerksam auf die nächsten der Ereignisse.

Freitag, 24. Februar 2017

Neue Ausgaben von Revolution und Gegenrevolution



Im Monat Februar 2017 wurde das Standartwerk von
Prof. Plinio Corrêa de Oliveira
in lettische und finnischer Sprache herausgegeben
von der polnischen Stiftung Piotr Skarga.

Den Text der deutschen Ausgabe finden Sie hier

Dienstag, 21. Februar 2017

Erobert der Islam Europa?

Erobert der Islam Europa?

In der geschichtsträchtigen Stunde, in der der Islam drohend seinen Schatten über Europa wirft, verdient eine weitere Vorhersage Plinio Corrêa de Oliveiras in Erinnerung gerufen zu werden.143 Die immer stärker werdende Einwanderung aus muslimischen Ländern gewinnt zum Ende dieses Jahrunderts sowohl religiös als auch politisch an Bedeutung, denn in der Religion Mohammeds stehen diese beiden Bereiche in enger Verbindung zueinander. Ihre umfassende Perspektive erweist sich umso heimtückischer als der Islam eine Religion ohne Dogma und Lehramt ist, eine Kirche ohne Hierarchie, die sich der gesellschaftlichen Wirklichkeit, in die sie eindringt, proteisch anzupassen vermag. Im Legionário hat Plinio Corrêa de Oliveira bereits seit den vierziger Jahren die Möglichkeit dieser heute offensichtlichen Gefahr vorausgesehen.
Während das Augenmerk der politischen Beobachter auf die Ereignisse in Europa konzentriert war, richtete er seine Aufmerksamkeit in Richtung Orient, wo er im Schatten des Islam die aufkeimende „Bildung eines weiteren gegen den Katholizismus gerichteten politischen und ideologischen Blocks im Osten“ wahrnahm.144 „Die muslimische Gefahr ist riesengroß“, schrieb er 1943145, und im Jahr darauf behauptete er: „Das muslimische Problem wird nach dem Krieg eine der gravierendsten religiösen Fragen unserer Tage darstellen.“146
„Die muslimische Welt verfügt über Bodenschätze, die für Europa lebensnotwendig sind. Damit hat sie die Mittel in der Hand, den Rhythmus der europäischen Wirtschaft kurzfristig zu stören oder gar lahm zu legen.“147
„Während eine große, glorreiche katholische Nation wie Italien unter den kommunistischen Giftstoffen leidet, die in ihrem ganzen Organismus zirkulieren, werden die Mohammedaner zusehends stärker.“148
Die Arabische Liga, ein weit reichender Zusammenschluss muslimischer Völker, vereint heute die ganze mohammedanische Welt. Mit umgekehrten Vorzeichen bildet sie das Gegenstück zur Christenheit des Mittelalters. Wie ein umfangreicher Block steht die Arabische Liga den nichtarabischen Nationen gegenüber und schürt in ganz Nordafrika den Aufstand.“149



143 Vgl. Felice DASSETO, Albert BASTENIER, Europa: nuova frontiera dell‘ Islam?, Edizioni Lavoro, Rom 1988. Zur ideologischen Natur des Islamismus vgl. Stefano NITOGLIA, Islam. Anatomia di una setta, Effedieffe, Mailand 1994.
144 Plinio CORRÊA DE OLIVEIRA, Neopaganismo, in O Legionário Nr. 574 (8. August 1943).
145 Plinio CORRÊA DE OLIVEIRA, A questão libanesa, in O Legionário Nr. 591 (5. Dezember 1943). „Heutzutage lässt sich mit Menschen, Waffen und Geld alles machen. Geld und Menschen besitzt die mohammedanische Welt zur Genüge. Waffen lassen sich leicht beschaffen ... und so entsteht, über den ganzen Orient verbreitet, eine ungeheure Macht, die, tatendurstig und unerschrocken, sich ihrer Traditionen durchaus bewusst ist, die dem Westen feindlich und an Waffenausrüstung ebenbürtig gegenübersteht und in einiger Zeit durchaus so viel Einfluss gewinnen kann wie die gelbe Welt.“ (Ibid.)
146 Plinio CORRÊA DE OLIVEIRA, 7 dias em revista, in O Legionário Nr. 604 (5. März 1944).
147 Plinio CORRÊA DE OLIVEIRA, 7 dias em revista, in O Legionário Nr. 635 (8. Oktober 1944).
148 Plinio CORRÊA DE OLIVEIRA, 7 dias em revista, in O Legionário Nr. 728 (21. Juli 1946).
149 Plinio CORRÊA DE OLIVEIRA, Mahomé renasce, in O Legionário Nr. 775 (15. Juni 1947). Zum Problem des Islam vgl. auch Juan Gonzalo LARRAIN CAMPBELL, Uma coisa é ter vista, outra é visão, in Catolicismo Nr. 478 (Oktober 1990), S. 11f.; Id., Vinte milhões de Maometanos invadem a Europa, in Catolicismo Nr. 524 (August 1994), S. 20ff.

-----------------------------------------------------------------------------
„Der Kreuzritter des 20. Jahrhunderts“, Roberto de Mattei, Herausgeber: TFP und DVCK e.V., 2004, S. 94.