Donnerstag, 7. November 2019

Das Allerheiligste Sakrament und die Andacht zur Muttergottes

Die Kommunion Mariens – Giacinto Gimigniani, 17. Jhdt.
Museum der Schönen Künste, Marseille
Diese in Brasilien so eigene und 
tief verwurzelte Andacht wird und erretten.


In dem Augenblick, in dem die Frevelhaftigkeit in der Welt ihren Höhepunkt erreicht, erreichen auch Gnade und Barmherzigkeit ihren Höhepunkt. Der Stärke des Lasters und des Bösen setzt Gott die unbezwingliche Stärke des Guten entgegen.


Die katholische Kirche wird über die moderne Welt triumphieren. Dieser Triumph wird gewiss aus dem gigantischen Aufeinanderprallen der geringen Kräfte des Guten und der ungeheuren Kräfte des Bösen hervorgehen. Doch vielleicht werden wir noch dieses Ereignis erleben, dass die Kirche einen der größten Siege aller Zeiten davontragen wird, und es wird dies der Sieg der heiligen Eucharistie sein, dieser Quelle der Gnaden, die durch die Vermittlung und Fürsprache unserer Lieben Frau für die Welt offensteht. Mit ihren an den eucharistischen Jesus gerichteten Bitten erwirkt uns die Gottesmutter die Gnaden, deren wir bedürfen.

Diese Rolle der heiligen Eucharistie in der Modernen Welt veranlasst uns, unsere Gedanken zur Muttergottes zu erheben. Da man von Triumph und Gnaden nicht sprechen kann ohne Sie zu erwähnen, denn Sie ist ja die notwendige Mittlerin zwischen Gott uns den Menschen, kann ich behaupten, dass eine der kostbarsten Gnaden, die die heilige Eucharistie der Welt schenkt, ist die Verehrung Mariens. Und diese in unserem Land des Heiligen Kreuzes so eigene und in ihm verwurzelte Marienfrömmigkeit wird unser Land, Brasilien, erretten.



Auszug aus einem Vortrag von Plinio Corrêa de Oliveira gehalten während der „Eucharistischen Woche von Campos, Brasilien, am 23. April 1955. Abschrift und Übersetzung ohne Revision des Autors.

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