Von PRC am 12. November 2017
Zeitschrift CATOLICISMO, Nr. 803, November 2017
Im selben Jahr 1917, in dem Lenin den weltweiten Triumph des Kommunismus in Russland versprach, versicherte die Muttergottes in Fatima den Triumph ihres Unbefleckten Herzens. Ein prophetischer Konflikt, der auf ein gewaltiges Ergebnis im Jahr 2017 hindeutet.
Am 13.
Juli 1917 offenbarte die Muttergottes in einem sympathischen und vergessenen
Dorf in Portugal drei Hirtenkindern ein Geheimnis voller bedeutungsvoller
Botschaften. Es war eine Prophezeiung, die über eine ganze historische Epoche Gericht
hielt, ihre Zukunft voraussagte und einen tragischen, aber triumphalen Ausgang
verkündete. Unter den vorhergesagten Ereignissen war eines für die Hirtenkinder
schwer verständlich: „Wenn man meinen Bitten nachkommt wird Russland sich
bekehren und Frieden herrschen; wenn nicht, wird es seine Irrtümer in der
ganzen Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche schüren; die
Guten werden den Märtyrertod erleiden, der Heilige Vater wird viel leiden,
verschiedene Nationen werden vernichtet werden; schließlich wird mein Unbeflecktes
Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird Russland mir weihen, das sich
bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“[i]
Francisco
und Jacinta, die inzwischen heiliggesprochen wurden, und Lucia selbst – die
Einzige, die mit der Muttergottes sprach – verstanden nicht, was dieses
„Russland“ (auf Portugiesisch Rússia) bedeuten sollte. Monsignore
Liberio Andreatta, Geschäftsführer der römischen Wallfahrtsorganisation, der
drei- oder viermal mit Schwester Lucia sprach, Hörte von ihr: „Wir hielten es
für eine Frau mit zweifelhaftem Ruf und beteten für sie. Wir wussten nicht,
dass es eine Nation mit diesem Namen gab.“[ii]
Der Zar
und seine Familie wurden zusammen mit ihren Bediensteten in das Ipatjew-Haus in
Jekaterinburg gebracht, wo sie im Juli 1918 ermordet wurden. Während die
Heilige Jungfrau im äußersten Westen Europas, unweit des Atlantiks, erschien,
trieben finstere Mächte am anderen Ende desselben Kontinents, in den Weiten
Asiens, Russland in eine Revolution, die die Welt erschüttern würde. Am 2. März
1917 wurde Zar Nikolaus II. von den Menschewiki zur Abdankung gezwungen. Eine
liberal-sozialistische Provisorische Regierung unter Alexander Kerenski hatte
den Zaren und seine Familie zunächst im Palast Zarskoje Selo und später in
Tobolsk im Uralgebirge gefangen gehalten. Schließlich wurden sie zusammen mit
ihren Bediensteten in das Ipatjew-Haus in Jekaterinburg gebracht, wo sie in der
Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 massakriert wurden. Während die Jungfrau
Maria in Fatima vor der Geißel der „Irrtümer Russlands“ warnte, forderte
Wladimir Lenin – das finstere Genie der blutigsten Revolution der Geschichte –
in Moskau die Umsetzung dieser Irrtümer und versprach: „Wenn wir
gleichzeitig in Moskau und St. Petersburg die Macht ergreifen, werden wir
unfehlbar triumphieren.“ Seine Proklamation mobilisierte eine Handvoll
ideologischer Aktivisten, die von dem Ausmaß der zu begehenden Verbrechen
entsetzt waren. Der ursprüngliche revolutionäre Kern wurde durch Horden von
Soldaten, die nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg plündernd und
anarchistisch geworden waren, sowie durch Brigaden von Kriminellen und „Roten
Garden“ des anarchistischen Führers Leo Trotzki verstärkt. Am 7. November 1917
(nach dem Gregorianischen Kalender) wurde die prophezeite Revolution, die alle
menschlichen Vorstellungen übertraf, zur höllischen Realität: Lenin stürzte die
Provisorische Regierung, und die erste marxistisch-kommunistische Revolution
des 20. Jahrhunderts brachte die Bolschewiki an die Macht.Im Juli 1918 wurde der Zar, seine Familie
und die Bediensteten brutal ermordert
Seitdem
verbreitet Russland in der ganzen Welt einen aus den Abgründen des Bösen
entsprungenen Prophetentum, das alle Rebellen der Erde vereint und befehligt. „Sobald
er an die Macht kam“, schreiben die Autoren des Schwarzbuchs des
Kommunismus, „träumte Lenin davon, das revolutionäre Feuer in ganz
Europa und dann in der ganzen Welt zu entfachen. Ursprünglich entsprach dieser
Traum dem berühmten Slogan aus Marx’ Kommunistischem Manifest von 1848:
‚Proletarier aller Länder, vereinigt euch!‘“[iii]. Ziel waren alle
sozialen, wirtschaftlichen, politischen, moralischen und religiösen
Ungleichheiten zu vernichten. Von da an sollte sich niemand mehr moralischen
oder religiösen Prinzipien unterwerfen, sondern im Gegenteil gegen jegliche
Überlegenheit, Befehlsgewalt oder Einflussnahme rebellieren, die als
rückwärtsgewandte Formen der „Entfremdung“ verurteilt und ausgelöscht
werden müssten. Menschlich gesprochen, spiegelte dies Satans „Ich will nicht
dienen“ in seiner Rebellion gegen Gott wider, der, soweit möglich, zusammen
mit der Heiligen Katholischen Kirche von der Erde getilgt werden sollte.
Um
diesem Giganten des Unrechts entgegenzutreten, das nach vorsichtigen
Schätzungen im 20. Jahrhundert über 100 Millionen Todesopfer fordern sollte, erwählte
die Muttergottes drei demütige portugiesische Hirtenkinder. Durch sie
übermittelte sie ihre prophetische Botschaft und rief aufrichtige Seelen zur
Umkehr und zum moralischen Widerstand auf, um die Tragödie abzuwenden, die über
die Welt und die Kirche herabstürzte.
So
begann 1917 ein Konflikt von zunehmend globaler Tragweite, den man den „Krieg
der Propheten“ nennen könnte. Denn beide Seiten standen sich aufgrund des
Widerspruchs zweier Prophezeiungen gegenüber: Auf der einen Seite die
Prophezeiung von Fatima, die mit dem Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens
endet, auf der anderen Seite eine höllische Prophezeiung Lenins, die
Verfolgungen einleitete, um die Kirche auszulöschen und eine radikal gnostische
und egalitäre Anti-Ordnung zu errichten. Auch er versprach den Triumph! Und das
Geheimnis dieser düsteren Prophezeiung bildet den Kern der „Irrtümer
Russlands“, wie die Muttergottes sie in Cova da Iria definierte.
Was sind die „Irrtümer
Russlands“?
Die drei Hirtenkinder Francisco und Jacinta, die inzwischen heiliggesprochen sind, und ihre Cousine Lucia, denen die Muttergottes das Geheimnis über Russland und die Ausbreitung des Kommunismus offenbarte.
Doch was
besagen die „Irrtümer Russlands“? Es fehlte an Predigern, Priestern,
Theologen, Bischöfen oder Autoritäten von noch höherem Rang und Wissen, die den
Inhalt dieser „Gegenprophezeiung“ dem Volk hätten erklären können. Wäre dieses
Geheimnis von der Kirche enthüllt und verurteilt worden, hätte der scheinbar
unumkehrbare Abstieg der Welt ins Chaos verhindert werden können. Tatsache ist,
dass diejenigen, die davon wussten, wenig oder Garnichts lehrten. Und während
die Menschheit Jahrzehnte lang den Vergnügungen des Alltags frönte, moralisch
verfiel und immer optimistischer und sorgloser dahinsiechte, umkreiste das
Ungeheuer sein Haus und drang durch die Hintertür ein. Die „Irrtümer
Russlands“ haben sich weit verbreitet und sogar innerhalb der Kirche hochgewachsen,
und heute versuchen sie einen letzten Angriff mit den ungeheuerlichsten
Blasphemien und unerhörtesten Häresien und Entweihungen. Die meisten Menschen
hören ihr Geheul entsetzt; einige versuchen zu reagieren, aber sie verstehen
das Wesen des Bösen nicht, das sie angreift. Es ist unerlässlich, es zu
verstehen, um zu wissen, was geschieht, und angemessen zu handeln.
Um nicht
zu sehr ins Detail zu gehen, zitieren wir nur einige Auszüge aus der Petition,
die von 213 Konzilsvätern aus 54 Ländern unterzeichnet wurde und in der sie das
Zweite Vatikanische Konzil aufforderten, den Kommunismus zu verurteilen. Sie
stellt eine seltene Ausnahme von dem von uns aufgezeigten destruktiven
Schweigen dar und fasst die „Irrtümer Russlands“ wie folgt zusammen: „Zahlreiche
Irrtümer und Denkweisen schleichen sich unter Katholiken ein, die ihren
Ursprung in der Französischen Revolution haben und durch bolschewistische
Propaganda verbreitet werden; sie machen die Menschen anfällig für
die Annahme marxistischer Doktrinen und der sozialen und
wirtschaftlichen Struktur des Kommunismus.“ (Hervorhebung hinzugefügt). […]
„Die
wichtigsten Irrtümer und Abweichungen der Denkweise sind folgende:
Ungarische Bischöfe schwören
der kommunistischen Regierung die Treue
„1 –
Von Tag zu Tag gewinnt die Ansicht an Verbreitung, dass jegliche soziale
oder wirtschaftliche Überlegenheit ungerecht sei, sodass nur die allmächtige
Gleichheit des Vermögens unter den Menschen dem Evangelium entspräche und
darüber hinaus jede andere soziale Vielfalt auslöschte. […] Diese Katholiken
verstehen, dass alle anderen Menschen, die Güter genießen, die über das zum
Leben Notwendige hinausgehen, nicht nur auf überflüssige Güter verzichten
müssen, sondern sogar auf jene, die für sie absolut notwendig sind, um ihren
ihrem sozialen Stand entsprechenden Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Daher
muss für solche Katholiken jeglicher familiäre oder nationale Reichtum stets
als Diebstahl und ungerechtfertigte Aneignung von Gütern betrachtet werden,
die den bescheideneren Klassen zustehen. Daraus schließen sie, […] dass die
bescheideneren Klassen ein striktes Recht auf die Güter haben, die als
notwendig erachtet werden sollten, […] und sie sich diese mit Gewalt nehmen
dürfen. Was, angewendet auf das Zusammenleben der Völker, dazu führt, dass ärmere
Nationen das Recht haben, von den kultivierteren und reicheren Nationen einen
Anteil an deren Gütern zu fordern, seien es kulturelle oder materielle.“
[…]
„2 –
Der Heilige Stuhl soll die Schätze des Vatikans und der römischen Basiliken
sowie die in seinem Besitz befindlichen Kunstwerke verteilen, um den Armen und
Bedürftigen zu helfen. Bischöfe, Klöster und Presbyterien sollen auf allen
Reichtum verzichten und nur das behalten, was zum unbedingten Lebensunterhalt
notwendig ist.
„3 – Solche
Irrtümer werden von vielen Lehrern aus den Reihen des Klerus verbreitet.
Unter dem Deckmantel von Gerechtigkeit und Nächstenliebe verführen sie
zahlreiche Gläubige dazu, falsche Lehren und Prinzipien anzunehmen, wodurch ein
Geist entsteht, der der katholischen Gesellschaftsordnung feindlich gesinnt ist
und in Richtung sozialer Egalitarismus tendiert. […]
„Die
Schlauheit der Kommunisten wendet in den letzten Jahren eine neue
strategische Methode an. Die russische Regierung proklamiert die
Notwendigkeit friedlicher Koexistenz und stellt einen Scheinliberalismus zur
Schau. Diese kurzzeitige Lockerung der Strenge des politischen Systems erzeugt
die Illusion einer gewissen Weiterentwicklung kommunistischer Nationen hin zu
einer Gesellschaftsform, die von Katholiken toleriert und sogar gewünscht
werden könnte. […] Aufgrund solcher Ansichten glauben viele Katholiken, dass
die sogenannte westliche Gesellschaft aufgrund der Missstände des
kapitalistischen Regimes, unter dem sie leben, schlimmer sei als die
kommunistische Gesellschaft. Sie halten die Missstände des Kapitalismus für
irreparabel und sagen daher, es sei für die katholische Sache irrelevant, ob
wir unter einem freien westlichen Regime oder unter kommunistischer
Knechtschaft leben. […]
Diese
allgemeine Verheerung marxistischer Ideen und Denkweisen erfordert vom
Konzil unbedingt ein Wort, das das christliche Gewissen beruhigen kann.
Dieses Wort, so scheint mir, kann nicht ausgelassen werden, ohne den Seelen
schweren Schaden zuzufügen.“ Tatsächlich müssen Marxismus und Kommunismus
als die größten und gefährlichsten Irrlehren dieses Jahrhunderts betrachtet
werden; die Gläubigen wären daher bestürzt, wenn das Konzil sich nicht mit
einer so bedeutsamen Frage auseinandersetzte.“
„Ich
bitte […] den Heiligen Vater, die Ausarbeitung und Prüfung eines Entwurfs für
eine Konzilsverfassung anzuordnen, in der:
1. die
katholische Soziallehre mit großer Klarheit dargelegt und die Irrtümer des
Marxismus, Sozialismus und Kommunismus aus philosophischer, soziologischer und
ökonomischer Sicht verurteilt werden;
2. jene
Irrtümer und jene Gesinnung verurteilt werden, die die Katholiken für die
Annahme von Sozialismus und Kommunismus empfänglich machen und sie dafür
anfällig machen.“ [iv]
Auf
derselben großen Konzilsversammlung baten 510 Bischöfe aus 78 Ländern – mehr
als ein Drittel der residierenden Bischöfe weltweit – Papst Paul VI. gemeinsam
mit Bischöfen aus der gesamten katholischen Welt, dem Wunsch Unserer Lieben
Frau von Fatima zu folgen und Russland ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen. Ziel
der Bitte war es, „Frieden in unseren unruhigen Zeiten zu erlangen, die tiefen
Ursachen des Glaubensabfalls zu beseitigen, die Bekehrung derer zu erreichen,
die dem Kommunismus anhängen, die Fürsprache jener zu erflehen, die ‚allein
alle Häresien in der ganzen Welt zerschlagen hat‘, Freiheit für die Nationen zu
erlangen, in denen die Kirche verfolgt wird, und reiche Früchte der Erneuerung
im christlichen Leben der Gläubigen zu fördern“[v].
Wäre die
Verurteilung und Weihe feierlich vollzogen worden, hätte das Zweite
Vatikanische Konzil im Einklang mit den in Fatima geäußerten Wünschen der
Heiligen Mutter Gottes einen glorreichen Abschluss gefunden. Die Bekehrung
Russlands hätte es den Fängen der Finsternis entrissen und die immense
kommunistische Geißel von der Welt beseitigt. Wir werden sehen, was geschah.
Zwei Schulen von
Propheten: die Schule der Entfremdung und die Schule der Glaubwürdigkeit
Die
Propheten der „Irrtümer Russlands“ verbreiteten sie in der ganzen Welt.
Neben russischen Führern wie Stalin, Chruschtschow und Breschnew gab es den
Chinesen Mao Zedong; die Italiener Antonio Gramsci, Palmiro Togliatti und
Enrico Berlinguer; die Franzosen Maurice Thorez und Georges Marchais; die
Spanier Dolores Ibarruri, La Pasionaria, und Santiago Carrillo; den
Brasilianer Luís Carlos Prestes; den Kubaner Fidel Castro; den Argentinier Che
Guevara und viele andere, die wir aus Platzgründen hier nicht alle
aufzählen können.
Umgekehrt
inspirierte die Jungfrau Maria ausgewählte Seelen, die mit prophetischem Akzent
im Sinne der Botschaft von Fatima zur Welt sprachen. Ein Beispiel dafür war der
heilige Maximilian Kolbe OFM, ein leidenschaftlicher Mann und Gründer der
„Miliz der Immaculata“, die sich vor allem in Osteuropa weit verbreitete. Am
11. Februar 1937 erklärte er während eines Kongresses zu Ehren Unserer Lieben
Frau von Lourdes in Rom in Anwesenheit von Kardinälen, Bischöfen, Adligen,
Professoren und Vertretern der großen Ordensgemeinschaften: „Die Unbefleckte
ist die Siegerin über den Teufel, […] sie kämpft Gottes Schlachten, um das Böse
zu besiegen, für den Triumph des Guten, sie zertritt dem höllischen Ungeheuer
den Kopf und vernichtet alle Irrlehren der Welt. […] Sie ist die Siegerin. Lasst
uns voller Glauben den Tag erwarten, an dem ein Ritter der Immaculata im Kreml
in Moskau das weiße Banner der Unbefleckten hoch hissen wird.“[vi] Auf die
Frage, wann dies geschehen würde, erwähnte die Heilige stets, dass eine universelle
„Blutprobe“ [vii] für die Verwirklichung dieses historischen Ereignisses
notwendig sei.
Unser
Herr offenbarte der seligen Schwester Elena Aiello (1895–1961), der Gründerin
der Kleinen-Schwestern vom Leiden Unseres Herrn Jesus Christus, mehrmals den
geißelhaften Charakter Russlands. Sie empfing vom Himmel ein verstärktes Echo
der Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima: „Russland wird alle Mächte des
Bösen auf alle Nationen loslassen und den besten Teil meiner Herde vernichten;
dies wird eine Läuterung erfahren, die als die schwerste Geißel der
Weltgeschichte in Erinnerung bleiben wird. […] Ein Krieg wird kommen, der Völker
und Nationen vernichten wird, Menschen werden über Leichen gehen […]. Die
Kirche ist innerlich und äußerlich verwundet. Dann wird Finsternis die Erde
bedecken, weil sie von Satan beherrscht wird. Die Mächte des Bösen rücken vor
und die Mächte des Guten weichen zurück…“ [viii].
Zwischen dem 10. und 13. Mai 1931 wurden in Spanien über 100 Kirchen und Klöster niedergebrannt – Teil einer beeindruckenden Welle antiklerikaler Proteste, die bis 1936 andauerte. Auf dem Foto ist das brennende Karmeliterkloster in Madrid zu sehen.
Und
weiter, hinsichtlich der Zunahme schlechter Sitten, die heute unvorstellbare
Ausmaße angenommen hat und die die Muttergottes in Fatima als Ursache allen
Übels und Grund für die Geißel der „Irrtümer Russlands“ bezeichnete,
fuhr er fort: „Die Sünde der Unreinheit richtet verheerende Schäden an der
Jugend und den Kindern an, die christliche Familie existiert nicht mehr. Sie
vollziehen keine Mysterien mehr: Sie wollen Christus aus den Familien, aus den
Schulen, aus den Werkstätten, aus der Gesellschaft, aus den Gewissen verbannen
[…]. Rom wird bestraft werden […] Russland wird sich über alle Nationen
erheben, insbesondere über Italien, und die rote Fahne auf der Kuppel des
Petersdoms hissen […]. Russland hat Geheimwaffen gegen die USA, gegen
Frankreich und gegen Deutschland vorbereitet. […] Der Papst wird viel leiden
müssen. Der brüllende Löwe wird auf den Stuhl Petri vorrücken, um seine
Irrtümer zu verbreiten. Die Galle Russlands wird alle Nationen vergiften,
insbesondere Italien […] Russland wird von Satan geführt, der die absolute
Herrschaft über die Erde anstrebt […]. Die Kirche wird verfolgt werden…“[ix].
Diese
Botschaften scheinen von Pater Pio ernst genommen worden zu sein. Zur
Verwunderung seiner Zuhörer prophezeite er, die Kommunisten würden „plötzlich,
ohne einen Schlag zu führen die Macht übernehmen […] Wir werden dies über
Nacht wahrnehmen“. Der heilige Ordensmann sah auch voraus, dass die rote Fahne
über dem Vatikan wehen würde. Er fügte jedoch hinzu: „Auch dies wird
vorübergehen“, und machte damit deutlich, dass es sich um eine extreme,
aber vorübergehende Episode handeln würde.[x]
In den
1930er Jahren, als Russland den Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) anheizte und
für den Märtyrertod Tausender Priester, Mönche, Nonnen und Laien verantwortlich
war, litt die heilige Faustina Kowalska besonders um Russland und Spanien. Sie
betete für diese Länder, für den Heiligen Vater und für die Priester. Am 16.
Dezember 1936, nach der Heiligen Kommunion, sagte Jesus zu ihr über Russland:
„Ich kann dieses Land nicht länger ertragen; meine Tochter, binde mir nicht die
Hände.“ Und die Nonne sagte: „Ich habe verstanden, dass diese Nation ohne die
Gebete der von Gott geliebten Seelen völlig vernichtet worden wäre. Oh, wie
leide ich für diese Nation, die Gott aus ihren eigenen Grenzen vertrieben
hat!“[xi].
Die Stimme der Päpste
Die
Päpste des Jahrhunderts des „Krieges der Propheten“ erkannten die
apokalyptische Tragweite dieses von diesem Kampf geprägten Jahrhunderts. So kam
Pius XI. beispielsweise angesichts des weltweiten Schauspiels zu dem Schluss,
dass es „so erschütternd sei, dass man darin bereits den Ausbruch jener
Wehen erkennen könne, die durch den Widersacher herbeigeführt werden müssen,
der sich über alles Göttliche und Heilige erhebt“ (2 Thess 2,4).[xii]
In einer
seiner berühmten Radioansprachen warnte Pius XII. die Welt: „Angesichts der
Strömung, die uns in eine totale Sozialisierung zu ziehen droht, an deren Ende
das furchtbare Bild des Leviathans zur grausamen Realität werden würde, wird
die Kirche bis zum Äußersten kämpfen.“[xiii]
Angesichts
der unsäglichen Schrecken, die durch die Anwendung der „Irrtümer Russlands“
in der Ukraine, seinem Heimatland, entstanden, schrieb Monsignore André
Scheptyskyj, Erzbischof von Lemberg und Oberhaupt des
ukrainisch-griechisch-katholischen Ritus, an den Heiligen Stuhl: „Dieses
Regime lässt sich nur als Fall teuflischer kollektiver Besessenheit erklären.“
Er bat auch den Papst, allen Priestern und Ordensleuten weltweit vorzuschlagen,
„Sowjetrussland zu exorzisieren.“[xiv]
Die Stimme eines
brasilianischen Laien
Dieser
immense Konflikt zwischen der Fatima-Prophezeiung und den Seelen, die sie
verbreiten und sich mit ihr identifizieren, einerseits, und der Art von
„Gegenprophezeiung“ Satans, die sich in den „Irrtümern Russlands“ zusammenfassen,
andererseits, wurde auch von Laien wahrgenommen, die sich mit Scharfsinn und
übernatürlicher Hilfe in diesen entscheidenden Kampf des 20. Jahrhunderts
einbrachten. Ein charakteristisches Beispiel ist Prof. Plinio Corrêa de
Oliveira. 1929, mit nur 20 Jahren, schrieb er an den Gründer der Fakultät für
Rechtswissenschaften von São Paulo, Prof. José Pedro Galvão de Souza, einen
Brief, in dem er Jahre vor der Verbreitung der Botschaft von Fatima wesentliche
Aspekte davon erläuterte:
„Immer mehr
verstärkt sich in mir der Eindruck, dass wir am Beginn einer Ära voller Leid
und Kampf stehen,“ schrieb Dr. Plinio. „Überall wird das Leid der Kirche
intensiver, und der Kampf rückt näher. […] Der Sturm ist nicht mehr fern, und
ein Weltkrieg wird sein Vorspiel sein. Doch dieser Krieg wird solches Chaos in
der ganzen Welt verbreiten, dass in jedem Winkel Revolutionen entstehen werden.
[…] Die Schattenseiten der Gesellschaft werden ans Licht kommen, und die Kirche
wird überall verfolgt werden. […] Die Folge wird entweder ein neues Mittelalter
sein oder das Ende der Welt.“Plinio Corrêa de Oliveira
„Welche
Rolle wird Brasilien in all dem spielen? Welche Rolle werden wir spielen? […]
Anstatt wie die Apostel nachzuahmen, die auf dem Ölberg schliefen, müssen wir
‚wachen und beten‘. Das ist unsere Hauptaufgabe: Uns auf den Kampf
vorzubereiten und die Kirche zu rüsten, wie der Seemann sein Schiff vor dem
Sturm.“[xv]
Beim
Lesen dieser Zeilen überrascht es nicht, dass der gut dokumentierte
italienische Biograf Roberto de Mattei, den wir bereits zitiert haben,
Professor Plinio in seiner gelehrten Biografie „Plinio Corrêa de Oliveira –
Prophet des Reiches Mariens“[xvi] zu den „Propheten Unserer Lieben Frau“
zählte.
Das Schweigen des
Zweiten Vatikanischen Konzils
Der
„Krieg der Propheten“ führte auf fünf Kontinenten zu Ereignissen wie dem
Zweiten Weltkrieg, Revolutionen und Bürgerkriegen, die die Geschichte des 20.
Jahrhunderts prägten und deren Beschreibung ein enzyklopädisches Werk erfordern
würde. Erlauben wir uns, nur zwei Höhepunkte dieser Auseinandersetzung zu
nennen.
Der
erste steht im Zusammenhang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Schwester
Lucia bat im Auftrag des Herrn und der Muttergottes die höchsten kirchlichen
Autoritäten, den dritten Teil des Geheimnisses von Fatima 1960, also vor dem
Konzil, zu veröffentlichen. Es wird noch immer heftig darüber debattiert, warum
diese Bitte ungehört blieb und welche katastrophalen Folgen diese Unterlassung
hatte. Fakt ist jedoch, dass in der optimistischen Stimmung, die in den
Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in der Welt und in der Kirche herrschte,
die Stimmen der Heiligen, göttlicher Boten und hellseherischer Geister des
Glaubens als die von „Unheilspropheten“ galten, die das besondere Glück
jener Zeit nicht verstanden. In diesem Klima infiltrierten die „Irrtümer
Russlands“ die Kirche, indem sie die vorgetäuschte Entspannung Moskaus
ausnutzten. Sie werden in der Petition der Konzilsväter von 213 als eine der
schlimmsten antichristlichen Machenschaften erwähnt.
So wurde
nicht nur der Appell der Seherin von Fatima ignoriert, sondern auch die
Petition der Konzilsväter geriet in irgendeiner Schublade der vatikanischen
Bürokratie in Vergessenheit. Papst Paul VI. weihte Russland ebenfalls nicht
gemäß den von der Muttergottes geforderten Bedingungen. Die Folge: Es kam, wie Professor
Plinio Corrêa de Oliveira in einem prägnanten Kommentar zusammenfasste:
„Der
größte Erfolg des lächelnden poststalinistischen Kommunismus war das
rätselhafte, beunruhigende, erstaunliche und apokalyptisch tragische Schweigen
des Zweiten Vatikanischen Konzils zum Kommunismus. Dieses Konzil wollte
pastoral, nicht dogmatisch sein. Es fehlte ihm tatsächlich an dogmatischer
Reichweite. Darüber hinaus könnte sein Schweigen zum Kommunismus dazu führen,
dass es als das a-pastorale Konzil in die Geschichte eingeht. […]
Handelten diejenigen, die auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil kleinere Gegner
einzuschüchtern suchten und – durch Schweigen – dem größeren Gegner freie Hand
ließen, als wahre Hirten? Mit modernisierten Taktiken – von denen man im
Übrigen zumindest sagen kann, dass sie theoretisch fragwürdig und in der Praxis
verheerend waren – versuchte das Zweite Vatikanische Konzil, sagen wir, Bienen,
Wespen und Raubvögel zu verscheuchen. Sein Schweigen zum Kommunismus ließ die
Wölfe, alle Freiheit. Die Arbeit dieses Konzils lässt sich nicht als tatsächlich
pastoral, weder in die Geschichte noch in das Buch des Lebens einschreiben.
„Es ist schmerzlich, dies zu sagen. Doch die Faktenlage deutet in diesem Sinne darauf hin, dass das Zweite Vatikanische Konzil eine der größten, wenn nicht gar die größte Katastrophe in der Geschichte der Kirche war[xvii]. Von ihm aus drang der ‚Rauch Satans‘ in die Kirche in unvorstellbarem Ausmaß ein und breitete sich Tag für Tag mit der furchtbaren Kraft expandierender Gase aus. Zum Entsetzen unzähliger Seelen geriet der mystische Leib Christi in einen finsteren Prozess dessen, was wie Selbstzerstörung aussah.“[xviii]
„Es
ist schmerzlich, dies zu sagen. Doch die Faktenlage deutet in diesem Sinne
darauf hin, dass das Zweite Vatikanische Konzil eine der größten, wenn nicht
gar die größte Katastrophe in der Geschichte der Kirche war“ (Plinio Corrêa
de Oliveira).
Widerstand gegen die
Annäherung zwischen dem Vatikan und Moskau.
Dieses
Schweigen des Konzils öffnete den Propheten der „Irrtümer Russlands“ –
sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche – Tür und Tor, befeuerte das,
was Paul VI. als „Rauch Satans“ bezeichnete, und marginalisierte die „Propheten
von Fatima“. So öffnete es in der nachkonziliaren Zeit die Türen für eine
aktive diplomatische Annäherung zwischen dem Heiligen Stuhl – bekannt als Ostpolitik
– und den Moskauer Machthabern und ihren Anhängern, die die sozialistischen
Länder unterdrückten oder versuchten die ganze Welt zu erobern. Helden des
Widerstands gegen den Kommunismus, wie Kardinal Mindszenty, der selige Kardinal
Stepinac und Bischof Matulionis, galten dem neuen diplomatischen Kurs als
Hindernis. Die Regierungen und antikommunistischen Bewegungen – ob katholisch
oder nicht –, die der Heilige Stuhl zuvor unterstützte, wurden durch
Entmutigung und Vernachlässigung geschwächt. Gleichzeitig zeigten sich hochrangige
Kirchenvertreter lächelnd an der Seite der „Propheten“ der „Irrtümer
Russlands“ – mit Gesten, die internationale Aufmerksamkeit erregten.
Der
heldenhafte Widerstand der Minderheit und der marginalisierten „Propheten von
Fatima“ bündelte sich zunehmend um die zugleich kindliche und kompromisslose
Stimme von Plinio Corrêa de Oliveira, die in dem eindrucksvollen Manifest „Die
Entspannungspolitik des Vatikans gegenüber kommunistischen Regierungen – Für
die TFP: Schweigen oder Widerstand leisten?“ ihren Ausdruck fand. Das
in großen Zeitungen Amerikas und des alten Kontinents veröffentlichte Manifest
bekräftigte entschieden die Position, die die Muttergottes in Fatima gegen die
falschen Propheten der „Irrtümer Russlands“ gefordert hatte.
„Die
Entspannungspolitik des Vatikans gegenüber kommunistischen Regierungen schafft
eine Situation, die antikommunistische Katholiken tiefgreifend betrifft,
weniger als Antikommunisten denn als Katholiken. […] Den Kampf aufgeben, können
wir nicht. Und es ist ein Gebot unseres katholischen Gewissens, das wir das
nicht können. Denn wenn es die Pflicht eines jeden Katholiken ist, das Gute zu
fördern und das Böse zu bekämpfen, so zwingt uns unser Gewissen, die
traditionelle Lehre der Kirche zu verbreiten und die kommunistische Lehre zu
bekämpfen. […]
„Das
Band des Gehorsams gegenüber dem Nachfolger Petri, dass wir niemals brechen
werden, dem wir das beste unserer Liebe erweisen – dieses Band küssen wir in
dem Augenblick, in dem wir, vom Schmerz überwältigt, unsere Position bekräftigen.
Und auf Knien, den Blick ehrfürchtig auf die Gestalt Seiner Heiligkeit Papst
Paul VI. gerichtet, bezeugen wir ihm unsere ganze Treue. In diesem Akt der
kindlichen Treue sagen wir zum Hirten der Hirten: Unsere Seele gehört Euch,
unser Leben gehört Euch. Befehlet uns, was Ihr wollt. Sagt uns bloß nicht, wir
sollen tatenlos zusehen und nichts gegen den angreifenden roten Wolf
unternehmen. Dem widersetzt sich unser Gewissen.“[xix]
Putin: der neueste „Prophet“ der „russischen Irrtümer“
In einer
geschickten Propagan-dakampagne wurde Putin als Nachfolger Karls des Großen oder
Kaiser Konstantins präsentiert, der aus dem Osten kam, um die Religion
wiederherzustellen und dem Chaos, das die ehemals christliche westliche Welt
verschlang, ein Ende zu setzen.
Die
„Propheten“ des Bösen verfeinerten ihre Strategien der trügerischen Wandlung,
die bereits in der unbeantworteten Petition der 213 Konzilsväter radikal angeprangert
worden waren. Am Heiligabend 1991 erklärte der oberste Führer des russischen
Kommunismus, Michail Gorbatschow, in einer weltweit übertragenen Zeremonie verschlagen
die UdSSR für aufgelöst. Ja, die Plattform, von der sich die „russischen
Irrtümer“ in der ganzen Welt verbreiteten, war „ausgestorben“!
Merkwürdigerweise erklärten all jene, die bis vor Kurzem erklärt hatten, es sei
unmöglich, sich dem Kommunismus zu widersetzen, und sein Sieg sei unumkehrbar, feierten
diesen Umstand und senkten die Waffen und wiederholten ununterbrochen: „Der
Kommunismus ist tot.“
Doch Dr.
Plinio ließ sich von dieser Welle der Täuschungen nicht beirren und prangerte
weiterhin die List der kommunistischen Metamorphose an, nach der dieselben
Irrtümer in neuem Gewand wiederkehren würden. Und so geschah es. Nach dem
verwirrenden Jahrzehnt der 1990er-Jahre begann in Russland ein neues dunkles
Licht, ein Überbleibsel des alten Sowjetsystems, trügerisch zu leuchten. Es war
Wladimir Putin, ein ehemaliger Oberst des sowjetischen Geheimdienstes KGB, der
die Kommandoposten im Kreml erklomm und seine Kollegen vom Geheimdienst in
Schlüsselpositionen der Regierung und des Moskauer Patriarchats – einer alten
religiösen Institution des sowjetischen Repressionssystems – einsetzte. In
einer geschickten Propagandakampagne wurde Putin als Nachfolger Karls des
Großen oder Kaiser Konstantins präsentiert, der aus dem Osten komme, um die
Religion wiederherzustellen und dem Chaos ein Ende zu setzen, das die ehemals
christliche westliche Welt verschlinge. In der Zeit vor der Russischen
Revolution war der dämonische Rasputin der große Verführer der Zarenfamilie
Romanow, in deren Intimität er eindrang. Putin wird heute in der westlichen
Welt zum neuesten und kühnsten „Propheten“ der „Irrtümer Russlands“
erhoben.
Doch die
Prophezeiung von Fatima ist ein Schwert, das mitten ins Herz der
antichristlichen Revolution gestoßen wird. Sie verweist unablässig auf die „Irrtümer
Russlands“ als Mutterlauge der „größten und gefährlichsten Häresie
dieses Jahrhunderts“, die die bußunwillige Menschheit geplagt hat, gemäß
dem Appell der erwähnten Konzilsväter.
Im
hundertsten Jahr der Botschaft von Fatima und der bolschewistischen Revolution
ist diese Warnung aktueller denn je. Nach einem Jahrhundert der Konfrontation
erweist sich die Wandlung der „Irrtümer Russlands“ – verkörpert durch
Putins Regime und angeheizt von unzähligen Mitläufern, auch in den höchsten
Kreisen der Kirche – als perfides Manöver, das die Prophezeiung der
Muttergottes von Fatima als überholt und veraltet darstellen soll. In einer
teuflischen Parallele tobt im Westen die Kulturrevolution gegen die Familie und
die katholische Religionsausübung inmitten eines Sumpfes aus Blasphemien und
Sakrilegien.
Vielleicht
ist dies ein verzweifelter Versuch der „Irrtümer Russlands“, die Bastion
des authentischen Katholizismus anzugreifen. Denn solch schamlose Dreistigkeit
des Bösen, die sich wie eine riesige Schlange erhebt, die versucht, den Thron
Gottes zu besteigen und die Gläubigen auszurotten, ist so gewaltig, dass der
Himmel über den Ausgang dieses vor einem Jahrhundert begonnenen „Krieges der
Propheten“ entscheiden wird. Dann wird der glorreiche und endgültige Triumph
des Unbefleckten Herzens Mariens folgen, den die Muttergottes den drei
Hirtenkindern in Portugal verheißen hat. Ein Triumph, den gläubige Katholiken
über den glimmenden Trümmern der Irrtümer der revolutionären Welt bejubeln
werden, mit einem Russland, das sich endlich dem katholischen Glauben zugewandt
hat, und dem Banner der Unbefleckten, das, wie vom heiligen Maximilian Kolbe
vorhergesagt, auf dem Kreml weht. Dann wird eine Stimme auf Erden ertönen, die
verkündet: „Am Ende hat das Unbefleckte Herz Mariens triumphiert!“
Das wird der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens sein, mit einem Russland, das sich endlich dem katholischen Glauben zugewandt hat, und mit dem Banner der Unbefleckten, das, wie vom heiligen Maximilian Kolbe vorhergesagt, auf dem Kreml weht. [Im Bild: Der Kreml und die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau]
Fußnoten (im Original, nicht übersetzt)
[i])
Antonio Augusto Borelli Machado, Fátima: Mensagem de tragédia ou de esperança?,
Artpress, São Paulo, 1997, 46ª ed., capítulo II.
[ii])
ACI Digital, 11-5-2017,
http://www.acidigital.com/noticias/pastorinhos-nem-sabiam-da-existencia-da-russia-indica-sacerdote-59565/
[iii])
S. Courtois, N. Werth, J.-L. Panné, A. Paczkowski, K. Bartosek, J.-L. Margolin,
O livro negro do comunismo. Crimes, terror e repressão, Bertrand Brasil, Rio de
Janeiro, 1999, 917 págs.
[iv]) Catolicismo,
janeiro de 1964, nº 157.
[v]) Catolicismo,
março 1964, nº 159.
[vi])
Pe. Peter M. Daimian Fehlner FI, Roman Conferences of St. Maximilian M. Kolbe,
Academy of the Immaculate, 2004.
[vii])
id. ibid.
[viii])
Vincenzo Speziale, Suor Elena Aiello Profeta di Dio ‒ Vita, opere e scritti
della venerabile madre, Reverdito Edizioni, Trento, 1995, mensagens de
1952-1953, , págs. 50-55.
[ix])
Speziale, op. cit., mensagens de 1956 a 1961.
[x])
apud A firmeza doutrinal de Padre Pio, revista “Iesus Christus”, nº 64,
1999,
http://farfalline.blogspot.com.br/2012/02/firmeza-doutrinal-de-padre-pio.html.
[xi])
Santa Maria Faustina Kowalska, Diario — La Misericordia divina nella mia anima,
Libreria Editrice Vaticana, Città del Vaticano, 2001, 8ª ed., 727 páginas, p.
299.
[xii])
Encíclica Miserentissimus Redemptor, Bonne Presse, t. IV, Paris, 1932, p.
110-112.
[xiii])
Discorsi e Radiomessaggi di Sua Santità Pio XII, vol. XIV, p.314.
[xiv])
Pe. Alfredo Sáenz S.J., De la Rusia de Vladimir al hombre nuevo soviético,
Ediciones Gladius, Buenos Aires, 1989, pp. 438-439.
[xv])
Roberto de Mattei, Plinio Corrêa de Oliveira – Profeta do Reino de Maria,
Artpress, São Paulo 2015, p. 425.
[xvi])
id. ibid.
[xvii])
Cfr. Sermão de Paulo VI, de 29/6/1972.
[xviii])
Plinio Corrêa de Oliveira, Revolução e Contra-Revolução, Artpress, São Paulo,
2ª ed, 1982, p. 67-68.
[xix])
“Folha de S. Paulo”, 10-4-1974.
100
anos, C, Catolicismo, Nossa Senhora de
Fátima, Plinio Corrêa de Oliveira, Putin, Revolução
Comunista, Rússia, URSS
Aus dem Portugiesischen übersetzt mit Hilfe des
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