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Freitag, 2. Oktober 2026

Fatima und die Hölle

Plinio Corrêa de Oliveira
Heiliger des Tages – 15. Juli 1967

 

* Kommentar zur dritten Erscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima: Vision der Hölle


       Die Muttergottes hatte gerade zum Gebet für die Sünder aufgerufen, als die Vision der Hölle erschien. „Während sie diese Worte sprach – für die Sünder, für die Sühne usw.“, berichtet Lucia, „öffnete Unsere Liebe Frau wie in den beiden vorangegangenen Monaten ihre Hände.“

In dieser Geste, die für das Bild Unserer Lieben Frau von der Gnade typisch ist, neigten sich ihre Hände nach unten, und ein Lichtstrahl ging von ihnen aus.

„Der von ihnen ausgesandte Schein schien in die Erde einzudringen, und wir sahen gleichsam ein Feuermeer, in dem Dämonen und Seelen wie durchsichtige, schwarze Glut in menschlicher Gestalt schwebten.“

Es ist wichtig festzuhalten, dass wir wissen – um eine Vorstellung davon zu haben, was dieses Höllenfeuer ist –, dass es sich um ein reales Feuer handelt. Daher muss die modernistische Vorstellung, das Höllenfeuer sei ein symbolischer Ausdruck moralischen Leidens, zurückgewiesen werden. Zwar gibt es in der Hölle moralisches Leiden, und dieses Leiden ist furchtbar. Es ist die Trennung von Gott, es ist ewige Verzweiflung; der Mensch fühlt sich völlig fremd und in einen erschreckenden inneren Konflikt geworfen. Doch neben diesem moralischen Leiden gibt es auch physisches Leiden, das die Seele trifft. Es gibt wirkliches Feuer in der Hölle, ein wahres Feuer, und dieses Feuer verbrennt die Seele.

Man könnte einwenden: „Aber ich verstehe nicht, wie eine spirituelle Seele vom Feuer verbrannt werden kann.“ Das ist ganz einfach zu verstehen: Ist die spirituelle Seele nicht mit dem Körper verbunden? Ist sie daher nicht mit etwas Materiellem verbunden? Wenn sie mit Materie verbunden ist, warum kann sie dann nicht von etwas Materiellem verbrannt werden? Es ist offensichtlich!

Der heilige Alfons von Liguori sagt über dieses Feuer: Es ist so furchtbar, dass die schlimmste Flamme der Welt im Vergleich schwach erscheint, so wie eine Flamme auf einem Gemälde im Vergleich zu einer echten Flamme auf Erden schwach brennt. Daraus folgt: Die schlimmsten Feuer, die man hier sieht, sind nicht so schrecklich wie die Hölle.

Es ist eine sehr gute Meditation. Deshalb wollte die Muttergottes, dass dieses Feuer heute den Sündern gezeigt wird. Wenn ich eine besonders eindrucksvolle Flamme sehe, denke ich gewöhnlich an die Hölle, und das tut mir gut. Wenn ich zum Beispiel nach Santos gehe und den Schornstein von Cubatão sehe, aus dem diese beeindruckende Flamme schlägt, denke ich gern ein wenig an die Hölle. Dieses Feuer ist für mich bereitet, es ist für jeden von euch bereitet, wenn wir nicht gläubig sind.

Die heilige Teresa von Ávila hatte die Gnade, den Platz in der Hölle zu sehen, der ihr für den Fall ihrer ihre Untreue bestimmt war. Und es war ein gewaltiger Ort, wie eine Art Ofennische, ein Grab, in das sie zusammengekrümmt eintreten und für alle Ewigkeit zusammengekrümmt bleiben sollte, zusammen mit ihrem Körper, wenn die Auferstehung der Toten stattfand. Und es ist gut, zum Beispiel, wenn wir an diesen Straßen vorbeigehen, die gerade repariert werden und in denen Teer in kleinen Töpfen brennt, und wir sehen, wie das Feuer wie Teerregen herausströmt, dann ist es interessant zu denken: „Wenn ich die ganze Nacht mit nur einem brennenden Finger hier verbringen müsste, würde ich vielleicht vor Verzweiflung und Schmerz tot aufwachen!“ Und das bei einem Feuer, das winzig ist im Vergleich zum Höllenfeuer.

Das Höllenfeuer ist furchtbar und währt in alle Ewigkeit. Darüber sollte man nachdenken! „Betrachte die letzten Dinge, und du wirst in Ewigkeit nicht sündigen.“ Die letzten Dinge sind: Tod, Gericht, Hölle und Paradies. Wir müssen über diese vier Wahrheiten nachdenken, sie alle sind für uns notwendig, und hier sehen wir, wie die Muttergottes zur Meditation über die Hölle anregt.

Und dann heißt es weiter: „Ein Meer aus Feuer, eingetaucht in dieses Feuer des Schreckens und der Finsternis“ die Gestalten, „die im Feuer schwebten, getragen von den Flammen, die aus ihnen selbst hervorkamen …“

Sehen Sie sich das an, wie furchtbar das ist: sie werden von Flammen bewegt, die aus ihrem Inneren hervorgehen. Sie brennen so heftig, dass Flammen aus ihnen herausschießen! Das ist etwas anderes als ein Brennen von außen nach innen. Es ist ein Feuer in ihren eigenen Eingeweiden, das entsetzlich brennt und nichts verzehrt, und sie bewegen sich, angetrieben von dieser Hitze. Seht die Qual, die dies darstellt.

„…zusammen mit Rauchwolken, die nach allen Seiten herabfielen…“ Stellen Sie sich eine Krankheit vor, bei der ein Mensch Rauchwolken und Flammen ausstößt und dann zwischen den Flammen taumelt und umhergeht. Können Sie sich die Angst vorstellen, die diese Seuche auslösen würde? Gäbe es eine Pille, die diese Krankheit verhindern könnte, wie gut wäre das Geschäft damit, und jeder würde sie kaufen wollen! Aber sehen Sie, wie wir sind: Der Mensch ist so blind, dass er sich nicht vor dem schlimmsten Leiden in alle Ewigkeit fürchtet.

Doch diese Vision war ein Geschenk der Muttergottes. Wenn die Muttergottes diese Vision schenken wollte, dann wollte sie, dass sie sich ereignet, zum Wohl unserer Seelen. Wir müssen dies wertschätzen und Punkt für Punkt darüber nachdenken, denn das hilft uns und bringt uns Ihr näher. Und für den verhärteten Sünder, der von der Betrachtung der Hölle bewegt wird. Die Kinder der Revolution sind per Definition verhärtet, und ohne die Betrachtung der Hölle werden sie nicht gerettet. Deshalb müssen wir diese Perspektive einnehmen und Punkt für Punkt darüber nachdenken, indem wir die Muttergottes um die Tugend der Gottesfurcht bitten.

Vor einiger Zeit sagte mir ein Arzt, dass man nicht lange krank gewesen sein muss, um zu sterben. Es gibt gewisse Krankheiten, die einen von einem Moment auf den anderen befallen und tödlich sind. Das ist kein Herzinfarkt. Ein Herzinfarkt hat mehr oder weniger nahe oder ferne Ursachen; er tritt plötzlich auf, hat aber eine lange Entstehungsgeschichte im Organismus. Es gibt eine Krankheit namens Embolie – dabei löst sich ein Partikel irgendwo im Körper –, die einen Menschen sofort tötet. Und das passiert von einem Moment auf den anderen; es kann jeden von uns treffen. Wer weiß, ob einer von uns morgen tot aufwacht? Wer von uns weiß, ob wir noch leben, wenn wir aufstehen? Ein bekanntes Geschehen: Der und der ist gestorben! Sie klopften an die Tür, er öffnete nicht. Das Dienstmädchen wurde nervös, rief den Vater, rief die Mutter … sie gingen hinein, er war tot! Es ist nicht unmöglich!

Also: „…unter verzweifelten Schreien, die uns entsetzten und mit Schrecken erfüllten, erschienen die Dämonen als widerliche Gestalten furchterregender, unbekannter Tiere, durchsichtig wie schwarze Kohlen in der Glut.“

Ich habe euch ja schon erzählt, wie widerlich es ist, eine Raupe oder ein ähnliches Tier zu zerquetschen. Ein abscheulicher Schleim tritt dabei aus. Davor hat man Angst. Stellt euch einen Menschen vor, der die Ewigkeit gebadet im widerlichen Saft einer Raupe verbringen müsste! Was für ein schrecklicher Anblick! Doch das ist weniger widerlich als der Teufel selbst, denn der Teufel ist widerlich, schmutzig, entstellt und in jeder Hinsicht monströs. Und es ist dieser Feind, der uns anzieht, und wegen so vieler „Barabbasse“ ziehen wir ihn unserem Herrn Jesus Christus vor.

Die Muttergottes sagte zu Lucia: ‚Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder gehen. Um sie zu retten, möchte Gott die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt verbreiten.“

Wenn wir gerettet also werden wollen, ist die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens unerlässlich.

„Wenn ihr tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet werden und es wird Frieden herrschen… Der Krieg wird enden“ usw.

Der Rest hier ist nicht von besonderem Interesse. Ich lenke die Aufmerksamkeit auf die Muttergottes – so scheint es in der Erscheinung von Fatima –, die der Verehrung ihres Unbefleckten Herzens besondere Bedeutung beimaß, eine in der Kirche relativ wenig bekannte Verehrung.


Diese Verehrung ist in der Kirche nicht sehr verbreitet. Genauer gesagt, stammt sie aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist also eines jener Gnadenwunder, die die Muttergottes für diese Zeit der Bedrängnis aufbewahrt hat. Und sie weist insbesondere darauf hin, dass wir uns der Verehrung ihres Unbefleckten Herzens widmen sollen, um uns von unseren Sünden und insbesondere von der Sünde der Revolution und ihren Wurzeln, nämlich Stolz und Unreinheit, zu erlösen.

Wer den Dämon des Stolzes und der Unreinheit besiegen will, soll sich dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen und ein kurzes Gebet sprechen, beispielsweise zum Herzen Mariens, ähnlich dem Gebet zum Heiligsten Herzen Jesu. Es gibt dieses wunderschöne kurze Gebet: „O Jesus, sanftmütig und demütig von Herzen, bilde mein Herz nach deinem Herzen“.



Wir können dies zur Muttergottes sagen: „O Maria, sanftmütig und demütig von Herzen, mache unsere Herzen so demütig und kämpferisch wie Deines.“

Oder: „O Maria, kämpferisch und demütig von Herzen, mache unsere Herzen so kämpferisch und demütig wie Deines.“

Und dies scheint mir das schönste Stoßgebet zu sein: „O Unbeflecktes Herz Mariens, du ohne Makel, mache mich so makellos wie Du.“

Das sind Stoßgebete, die den Dämon der Revolution in uns ausrotten.     

 

 

 

Aus dem Portugiesischen übersetzt.

 


 

Mittwoch, 17. April 2024

Stalins Tod (+ 5. März 1953):

 Letzte Augenblicke eines Gottlosen
im Gegensatz zu denen eines Glaubensmannes

Heute haben wir ein Thema, das man fast als „den Tagesteufel“ bezeichnen könnte anstatt den Tagesheiligen, denn es geht um die Agonie und Tod Stalins.

Der Text stammt aus dem Bekenntnis von Swetlana Alelujewna, Stalins Tochter, aus dem Buch „Zwanzig Briefe und ein Freund“, übernommen aus „Notizen und Informationen“ von „O Estado de São Paulo“ vom 4. März 1973.

„Seine Atmung wurde immer schwerer. In den letzten zwölf Stunden wurde deutlich, dass der Sauerstoffmangel zunahm.

Das Gesicht verdunkelte sich allmählich und veränderte sich; seine Gesichtszüge wurden unkenntlich, seine Lippen wurden schwarz. In den letzten ein oder zwei Stunden ist er einfach erstickt. Eine schreckliche Qual! Unter aller Augen wurde ein Mensch erdrosselt.

In einem bestimmten Moment – ich weiß nicht, ob es wirklich so war oder ob es mir offenbar im letzten Moment so vorkam – öffnete er plötzlich seine Augen und richtete sie auf alle, die um ihn herum waren. Es war ein schrecklicher Blick! Vielleicht verrückt, vielleicht wütend und voller Schrecken, angesichts des Todes und angesichts der unbekannten Gesichter der Ärzte, die sich über ihn neigten.

Und sein Blick glitt für den Bruchteil einer Minute über jeden hinweg. Auf einmal – es war eine unverständliche und schreckliche Sache, die ich heute noch nicht verstehe, die ich aber nicht vergessen kann – auf einmal hob er spontan seinen linken Arm, der nicht gelähmt war, in die Luft und damit zeigte er nach oben, oder vielleicht drohte er uns alle.

Die Geste blieb unverständlich, war jedoch voller Drohung und man weiß nicht, an wen sie gerichtet war. Im nächsten Augenblick, nachdem sie ihre letzte Anstrengung unternommen hatte, löste sich die Seele vom Körper.“


Die Erzählung ist sehr gut. Ich behaupte, dass bestimmte sehr gut gemachte Erzählungen mehr wert sind als ein Film oder mehr als eine Fotodokumentation, weil die Person im Film oder in der Fotodokumentation viele gleichzeitige Eindrücke hat, diese aber nicht immer auswählen kann, um diejenigen hervorzuheben, die wirklich am wichtigsten und gelegen sind.

In diesem speziellen Fall ist das Bild der Erzählung voller Ausdrücke, die man sich vorstellen kann. Stellen wir uns die Weiten des Kremls vor Augen, einer geheimnisvollen Festung mitten in Moskau, vollständig ummauert und umgeben; in ihr spielt sich ein weiteres Drama ab und dieses Mal ist es der Tod des Diktators. Und der Diktator ist der ausschweifende Mann – Stalin – der im Sterben liegt.

Es ist das unvermeidliche Spiel der Krankheit oder Vergiftung, das einen gewissen Höhepunkt erreicht und Erschütterndes, Zerreißendes hervorruft: die Seele trennt sich vom Körper. Er ist machtlos, aber er ist ein mächtiger Organismus, der gegen den Tod kämpft.

* Ein Tod weit entfernt von der Gnade Gottes, wo nichts eine Idee von Religion gibt; ein Verbrecher, der in das Zuchthaus der Schöpfung, in die Hölle, geschickt wird

Der Tod wirft ihn also nieder, aber mit einer Reaktion, einer Art wilder Wut, dieser Art biologischer und psychologischer Kraft – um ein beliebiges Adjektiv zu verwenden – sozusagen einer vorsintflutlicher Kraft, die er in sich hatte, wird alles auseinandergerissen, aber er reagiert, und er wird fast zum Ungestüm, zu einer größeren Widerstandskraft, als klar wird, dass die Todesstöße ihn zu Fall bringen.

Es ist mehr oder weniger wie ein riesiger Baum, dessen wahren Durchmesser wir erst berechnen können, wenn der Holzfäller die Basis des Baumes öffnet und von innen erkennt, wie kolossal der Baum war. So fällt dieser Mensch.

Die Hölle, von Fra Angelico

Doch man sieht, dass er weit entfernt von Gottes Gnade stirbt. Es gibt nichts, was die Idee der Religion veräußerlicht. Sein ganzes Leben war das Leben eines Atheisten und Verfechters des Atheismus. Von einem Mensch also, der, wenn er auch heimlich noch an Gott glaubte, Gott so beleidigte, dass man annehmen kann, er sei in die Sünde der Verzweiflung geraten, wenn nicht in die innere Sünde der Verleugnung der Existenz Gottes verfallen ist.

Und deshalb stirbt er mit Hass und in Verzweiflung. Die Natur keucht, sie reagiert, die Luft geht aus, er fühlt sich von allen Seiten angegriffen.

In einem bestimmten Moment wird ihm klar, in welcher Situation er sich befindet, und er, der in seinem Leben nichts anderes getan hat, als durch den Terror zu regieren, getrieben von der Macht des Hasses, öffnet seine Augen – und vielleicht ohne zu merken, was in ihm gerade vorgeht, vielleicht hält er sich für vergiftet, vielleicht für das Opfer einer Verschwörung – öffnet er die Augen, blickt mit einem schrecklichen Blick auf alle Anwesenden und fühlt sich verwirrt, das er besiegt wurde,  und versucht zu reagieren.

Er hebt drohend den Arm, den er noch bewegen kann; weil es das Einzige war, was er noch tun konnte. Kurz darauf ruft Gott seine Seele zum Gericht. Der Arm fällt und er ist nichts weiter als eine Leiche.

Der Mann, der sein ganzes Leben lang gehasst und der sein ganzes Leben lang mit Brutalität regiert hatte, dieser Mann beugt sich, dieser Mann bricht, dieser Mann bricht zusammen. Dann ist da noch die Ruhe der Leiche. Jemand, der diese Szenen mit den Augen des Glaubens zu interpretieren weiß, wird sagen, dass nur eines übrig bleibt: Es ist Gottes Sieg.

Der Mann hat alles getan, dann war es vorbei. Als Gott beschloss, ihn zu rufen, war es ihm nicht möglich, sein Leben auch nur eine Minute zu verlängern. Er lag völlig am Boden zerstört da. Als Leiche war er nichts mehr, hatte nichts mehr, konnte nichts mehr. Er war erledigt.

Die Sinnlosigkeit der Revolte, die Sinnlosigkeit des Atheismus, die Sinnlosigkeit des Hasses, all dies manifestierte sich in diesem extremen Moment, weil Gott völlig siegte und er wie jeder andere vor Gottes Gericht stand. Wie jede kleine Seele, arm und unbedeutend, ohne Persönlichkeit, elend – erschien er vor dem Thron Gottes, er, der in mancher Hinsicht ein Riese war.

Aber vor Gott ist alles so klein, so nichts! Und er, der Verbrecher, wurde in diesen Mülleimer und in dieses Zuchthaus der Schöpfung geschickt, dass die Hölle ist! Während irgendeine kleine Seele, klein und unbedeutend zum Schoß Gottes gebracht wird, um Gott für alle Ewigkeit anzubeten… Nun war Schluss mit der Geschichte. Es war das Ende des Hasses und die Nutzlosigkeit des Hasses.

Nun am Rande des gesamten Schöpfungsplans gestellt, für nichts mehr berücksichtigt, abgelehnt, verachtet, ging er vom Zimmer des Kreml direkt in die Hölle, wo die höllische Sarabande beginnt.

* Den Hass Gottes zu spüren ist unvergleichlich schrecklicher als zu sterben. Damit endet die Macht derer, die Gott herausfordern

Weil die in die Hölle geschickte Seele, sobald sie vor Gott erscheint, diese schreckliche Qual erleidet – denn die Stunde der Zerreißung muss etwas schreckliches  sein, wenn die Seele vom Körper getrennt wird. Es muss etwas schreckliches sein! Wenn das Abschneiden eines Fingers schon so schrecklich ist, können wir uns vorstellen, wie es ist, wenn die Seele vom Körper getrennt wird!

Eine Person voller Hass auf Gott erscheint vor Gott; sie spürt den Hass Gottes. Und den Hass Gottes zu spüren ist unvergleichlich schrecklicher als zu sterben. Verurteilt, fällt sie in die Hölle. Sie stürzt in die Hölle und spürt sofort das Feuer, das sie verbrennen wird und das nie erlöschen wird, das ewige Gelächter, die ewige Misshandlung, die ewigen Beleidigungen, die ewige Schande jedes Einzelnen, der sich dort befindet!

So wird die böse Seele dort empfangen. Während Seelen, die in den Himmel kommen, mit einem Konzert der Harmonie empfangen werden, gehen böse Seelen in die Hölle und werden in dieser finsteren Aggression von allen, mit verzweifeltem Gelächter, Spott, Schrecken und Zerrissenheit empfangen.

Wir wissen, dass die heilige Teresa von Jesus ihren Platz in der Hölle sah; und sie beschreibt die Orte in der Hölle als sehr heiße glühende Öfen, die in Reihe angeordnet sind, wie Waben, und für jeden gibt es eine Wabe, in die die Person nicht hinein passt, sie wird zusammengefaltet, in einer schrecklichen Position, hineingelegt und dort bleibt sie für alle Ewigkeit in Dunkelheit und brennend in völliger Verzweiflung.

Also stürzt er vom Kreml, von der Spitze der Macht, bis hin zur Zerstörung aller Macht und zur völligen Vernichtung. Eine letzte Blasphemie, ein höchster Akt des Hasses, sofort gefolgt von Bestrafung. Er ist niedergeschmettert, zerstört und es ist alles vorbei. Damit endet die Macht derer, die Gott herausfordern.

* Wie schrecklich auch der Tod eines Katholiken sein mag, hat er die Vorstellung, dass er der Verherrlichung, der Apotheose entgegengeht

Ist das ein Kommentar wert? Ich denke, es lohnt sich. Den Unterschied vom Tod eines Katholiken zu sehen, wie schrecklich dieser Tod auch sei. Wenn er bei Bewusstsein und klarem Verstand stirbt – es handelt sich nicht um einen plötzlichen Tod –, wird er sich, solange er Glauben hat, daran erinnern, dass er sich allmählich von einem sterblichen Körper löst, der ein Gerippe ist, das ihn zusammenhält und der ihn daran hindert, Gott zu schauen, und dass in noch einer Minute, noch einer halben Minute, noch zehn Sekunden, er einen gewaltigen Schock erleben wird, aber er wird vor der Glückseligkeit stehen und er wird in ein endloses, vollkommenes Glück eingehen; er wird Gott in seiner unaussprechlichen Vollkommenheit sehen; Gleichzeitig wird er alle Seelen im Himmel sehen, angefangen bei Unserer Lieben Frau, alle Engel, er wird das himmlische Paradies sehen, das unvergleichlich höher, schöner und edler ist als das irdische Paradies; und er wird dort Freuden haben, die kein Ende und keine mögliche Beschreibung haben.

So dass, während er geht, merkt er, dass der Tod ihn erledigt, aber er hat nicht die Idee, dass er einer Demütigung zugeht. Er hat die Vorstellung, dass er einer Verherrlichung zugeht. Dort wird er seine Ruhmeskrone erhalten.


Unter diesen Umständen ist der Tod dieses Menschen der Weg zu dem, was man Apotheose nennen könnte. Im letzten Schrecken ist es der Moment, in dem alle Schrecken enden und bald darauf eine glückliche Ewigkeit beginnt. Der Mensch spürt, wie in einem Spritzer, der ihn überkommt, die Liebe Gottes, die ihn völlig umhüllt, die ihn zu sich zieht, die in ihm alles wiederherstellt, was das Leben an Wunden, Schmerzen usw. gelegt hat und was versetzt ihn in unaussprechliches Glück.

Einen Eindruck davon können wir auch aus den Visionen der Mystiker gewinnen. Alle Mystiker beschreiben Ekstasezustände als Zustände endlosen, unergründlichen Glücks. Auch wenn es nur Minuten, Augenblicke sind. Unaussprechliches Glück. Der Mystiker auf dieser Erde hat nur flüchtig und, wie ich glaube, meistens sehr unvollständig, was der Himmel ist, wie die Seele, die Gott von Angesicht zu Angesicht sieht. Für den Mystikers wird der Tod in dieser Form dargestellt.

* Angesichts der „unheilbaren Schandtaten der Jahre“ sagt der Mann des Glaubens: „Ich gehe meiner Auferstehung entgegen“

Erst neulich habe ich ein Kommentar von einer Dame gehört, die alt, abgemagert und mit einem hageren Gesicht, ohne Grund Samba tanzte. Dann habe ich erfahren, dass sie einen Teil des Gesichtes verbarg, weil sie es deprimierend fand solch ein Makel zu haben.

Und es erinnerte mich an den französischen Ausdruck „des années l'irreparable outrage“ – die nicht wiedergutzumachende Verhöhnung der Jahre. Es ist wirklich eine Verhöhnung, die niemandem auffällt: Das Alter empört den Menschen Schritt für Schritt, und das ist sogar im Rolandslied der Fall: In Karls strahlendem Alter voller Leben gibt es eine Episode, in der Karl der Große vorschlägt, Roland im Kampfe zu helfen, und ein Verräter sagt: „Siehst du nicht, o Kaiser, dass du wieder in die Kindheit gefallen bist und nicht mehr richtig denken kannst? Siehst du nicht, dass es nicht mehr an der Zeit ist, sich um deinen Neffen zu kümmern?“ Es ist eine Verhöhnung, so etwas zu hören. Aber der Mann, der Glauben hat, die Frau, die Glauben hat, würde das alles sehen, würde die Abzehrung seines Körpers sehen, aber sie würden sagen: „Ich gehe meiner Auferstehung entgegen. Diejenigen, die zurückbleiben, gehen dem Alter entgegen. Ich gehe der Auferstehung entgegen.“

Es bildet sich die Reihe. Wo geht man hin? Man wird zu einer Leiche, eine Leiche ist Staub, Staub ist Auferstehung. Wir schauen auf unseren eigenen Körper und sagen. „Mein Fleisch wird auferstehen! Und es wird zur ewigen Glückseligkeit auferstehen!“


Links der hl. Aloysius von Gonzaga (9.3.1568 - 21.6.1591),
rechts Georges Clemenceau (Französischer Staatsmann, 1841-1929)

* Clemenceau und der hl. Aloysius von Gonzaga

Ein Stalin! Wir können uns vorstellen, wie der Kamin im Kreml brennt, wie er noch gesund am Kamin sitzt, über sein Reich nachdenkt und über das Feuer nachdenkt. Wie wird das andere Feuer sein? Dann blickte er auf seine Hand und dachte: Auch dieses Fleisch wird wieder auferstehen, um ewig verbrannt zu werden! Wie schrecklich!

Vor einiger Zeit habe ich Clemenceaus Leben gelesen. Clemenceau war Atheist und stellte sich als Präsident des französischen Ministerrats während des Ersten Weltkriegs unter verschiedenen Umständen mit großem Mut an die Front der Schlacht. Als er ein hohes Alter erreichte, saß er stundenlang still und konnte nicht aufhören, an den Tod zu denken. Er wusste genau, warum das so war.

Ein Katholik: Der hl. Aloyisus von Gonzaga wurde einmal gefragt – der im Noviziat der Gesellschaft Jesu eine Art Bowlingspiel spielte – was er tun würde – die Frage wurde auch allen Novizen gestellt – wenn er wüsste das innerhalb von fünfzehn Minuten Minuten das Ende der Welt kommen würde.

Einer sagte: „Ich würde aufhören zu spielen, um zu beten“; ein anderer sagte etwas anderes. Der hl. Aloysius sagte ruhig: „Ich würde weiterspielen.“ Das ist die Gelassenheit der gerechten Seele! Wie unterschiedlich ist das vom Ende Stalins.

Stellen wir uns vor, wie wunderbar! Das Ende der Welt beginnt, der hl. Aloysius sieht und merkt, wie alles anfängt zu wanken und zu beben. „So, jetzt können wir nicht mehr spielen. Lasst uns hinknien und auf den Menschensohn warten, der nun in all seiner Pracht und Majestät kommen wird!“

Das sind zwei verschiedene Wege zu sterben. Es ist gut, immer an sie zu denken.

 

 

Aus dem Portugiesischen „Agonia e morte de Stalin“, Vortrag (SD) von Plinio Corrêa de Oliveira am 13. Januar 1975, ohne Revision des Autors.

Diese deutsche Fassung „Agonie und Tod Stalins“ erschien erstmals in www.p-c-o.blogspot.com

© Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

Montag, 5. Juni 2023

Fatima und die Hölle

 


Plinio Corrêa de Oliveira

Am 13. Juli 1917 erscheint die Muttergottes zum dritten Mal den drei Hirtenkindern in Fatima:

Gerade hatte die Muttergottes das Gebet für die Sünder empfohlen, da eröffnete Sie den Kinder einen Einblick in die Hölle. „Bei diesen letzten Worten“ – für die Sünder, zur Sühne usw. – erzählt Lucia, „öffnete Unsere Liebe Frau ihre Hände wie in den beiden vorangegangenen Monaten.“

In dieser Geste, die dem Bild Unserer Lieben Frau von den Gnaden eigen ist, neigen sich die Hände nach unten, und aus den Händen strömen ein Lichtstrahlen.

„Der Widerschein [des Lichtes, das von den Händen ausging] schien in die Erde einzudringen und wir sahen eine Art Feuermeer und in diesem Feuer die Teufel und Seelen wie durchsichtige, schwarze oder braune Glutkohlen in menschlicher Gestalt; sie schwammen in der Glut, getrieben von den Flammen, die zusammen mit Rauchwolken aus ihnen selbst hervorschlugen und wie Funken eines Großbrandes nach allen Seiten zerstoben, ohne Schwere und Gleichgewicht; das Schreien und Stöhnen voller Schmerz und Verzweiflung löste Grauen aus und ließ vor Entsetzen erzittern. Die Teufel unterschieden sich durch ihre schrecklichen, abscheuerregenden Gestalten in Form entsetzlicher, unbekannter Tiere, die aber durchsichtig waren wie die Glut schwarzer Kohle.“

Es muss angemerkt werden, damit wir uns vorstellen können, was dieses Höllenfeuer ist: durch den Glauben wissen wir, dass es sich um echtes Feuer handelt. Daher müssen wir, die modernistische Idee ausschließen, dass das Feuer der Hölle ein symbolischer Ausdruck sei, der die Leiden moralischer Natur darstellt. Ja, es gibt in der Hölle das Leiden moralischer Natur, und dieses Leiden ist schrecklich. Es ist die ewige Entbehrung Gottes, es ist ewige Verzweiflung, der Mensch fühlt sich völlig außerhalb seiner eigenen Natur versetzt, in einen schrecklichen Konflikt mit sich selbst. Doch neben diesem moralischen Leiden gibt es auch Leiden physischer Natur, das sich auf die Seele auswirkt. In der Hölle gibt es echtes Feuer, das wirklich Feuer ist, und dieses Feuer spürt auch die Seele.

Jemand könnte sagen: „Aber ich kann nicht verstehen, wie die geistige Seele durch Feuer brennen kann.“ Es ist sehr leicht zu verstehen: Ist die geistige Seele nicht mit dem Körper verbunden? Hängt es also nicht mit etwas Materiellem zusammen? Wenn es mit Materie verbunden ist, warum kann es dann nicht von etwas Materiellem verbrannt werden? Selbstverständlich!

Über dieses Feuer sagt der hl. Alfons von Liguori Folgendes: „Es ist so schrecklich, dass die schlimmste Flamme auf der Erde im Vergleich zu diesem Feuer so wenig brennt, wie eine Gemäldeflamme im Vergleich zu einer echten Flamme auf der Erde.“ Wir Verstehen daher Folgendes: Die schlimmsten Brände, die hier zu sehen sind, sind nichts im Vergleich zum Feuer der Hölle.

Es ist eine sehr gute Meditation. Deshalb wollte die Muttergottes, dass dieses Feuer für die Sünder von heute erscheint. Wenn ich eine sehr beeindruckende Flamme sehe, neige ich dazu, mich an die Hölle zu erinnern, und das ist gut so. Wenn ich zum Beispiel nach Santos fahre und den Schornstein in Cubatão (Ölraffinerie) sehe, aus dem diese beeindruckende Flamme lodert, denke ich gerne ein wenig an die Hölle. Dieses Feuer ist für mich vorbereitet, es ist für einen jeden von uns vorbereitet, wenn wir der Gnade nicht treu sind.

Die heilige Teresa von Jesus hatte die Gnade, den Platz zu sehen, der ihr in der Hölle vorbehalten war, wenn sie nicht treu gewesen wäre. Und es war ein gewaltiger Ort, wie eine Art Ofennische, ein Grab, in das sie zusammengefaltet eingeführt würde und mit ihrem Leib nach der Auferstehung der Toten zum letzten Gericht für alle Ewigkeit bleiben musste. Und es ist zum Beispiel gut, wenn wir an diesen Straßen vorbeikommen, die gerade repariert werden und in denen in einer Art kleiner Pfanne Teer brennt, und wir sehen, wie das Feuer wie ein Teerregen herauskommt, dann ist es für uns interessant zu denken: „Wenn ich die ganze Nacht mit nur einem Finger in diesem brennenden Teer hier verbringen müsste, würde ich vielleicht tot vor Verzweiflung und Schmerz aufwachen! Nun, das mit einem Feuer, das ist ein kleines Ding, im Vergleich zum Feuer der Hölle.

Das Höllenfeuer ist schrecklich und dauert bis in alle Ewigkeit. Es lohnt sich, darüber nachzudenken! „Meditiere über die Letzten Dinge, und du wirst in Ewigkeit nicht sündigen.“ Die Letzten Dinge sind: Tod, Gericht, Hölle und Himmel. Wir müssen über diese vier Wahrheiten nachdenken, sie sind alle für uns notwendig und hier sehen wir, wie Unsere Liebe Frau die Meditation über die Hölle fördert.

Der Bericht der Lucia geht weiter: „Ein Feuermeer und eingetaucht in dieses Feuer des Schreckens und der Dunkelheit.“

Dann die Gestalten, „und in diesem Feuer die Teufel und die Seelen wie durchsichtige schwarze oder braune glühende Kohlen in menschlicher Gestalt, sie schwammen in der Glut, getrieben von den Flammen,...“

Wir sehen, was für eine schreckliche Sache: sie werden von den Flammen, die aus ihnen hervorgingen bewegt. Sie brennen so stark, dass Flammen aus ihnen hervorgehen! Das ist etwas anderes als das Brennen von außen nach innen. Es ist ein Feuer in den Eingeweiden, das fürchterlich brennt, aber nichts verbrennt, und sie schweben durch den Impuls dieser Hitze. Wir müssen uns vorstellen, was für eine Qual das ist.

„...die zusammen mit Rauchwolken, die aus ihnen selbst hervorschlugen und wie Funken eines Großbrandes nach allen Seiten zerstoben ohne Schwere und Gleichgewicht;...“

Stellen wir uns eine Krankheit vor, bei der die Person anfängt, Rauch- und Flammenwolken freizusetzen, und dann zwischen den Flammen taumelt und umhergeht. Kann man sich vorstellen, welche Angst jeder vor einer Ansteckung dieser Krankheit haben würde? Wenn es eine Pille zur Vorbeugung dieser Krankheit gäbe, wäre diese Pille ein gutes Geschäft, denn jeder würde sie kaufen wollen. Allerdings sehen wir, wie es um uns steht: Die Menschen sind so blind, dass sie keine Angst davor haben, für alle Ewigkeit das schlimmste Leid zu ertragen.

Aber diese Vision war ein Geschenk Unserer Lieben Frau. Wenn Unsere Liebe Frau diese Vision geben wollte, wollte sie, dass sie zum Wohle unserer Seele geschah. Wir müssen daraus ein Schatz machen und Punkt für Punkt über diese Dinge meditieren, denn das hilft uns und bringt uns ihr näher. Es ist etwas Gutes für den verhärteten Sünder, der von der Vorstellung der Hölle sich bewegen lässt. Die Kinder der Revolution sind per Definition verhärtet und ohne ein einsichtiges Wissen über die Hölle werden sie nicht gerettet. Aus diesem Grund müssen wir diese Vision nehmen und Punkt für Punkt darüber nachdenken und die Muttergottes bitten, uns die Tugend der Gottesfurcht zu schenken.

Vor einiger Zeit sagte mir ein Arzt, dass ein Mensch nicht lange krank sein muss, um zu sterben. Es gibt bestimmte Formen von Krankheiten, die einen Menschen von einem Moment auf den anderen befallen und töten. Es ist kein Herzinfarkt. Ein Herzinfarkt hat mehr oder weniger nahe oder entfernte Ursachen; er ist plötzlich, hat aber eine lange Genese im Organismus. Es gibt etwas, was Embolie genannt wird – es ist der Verschluss einer Schlagader durch ein Blutgerinnsel bei der es sich offenbar um Partikel handelt, die irgendwo im Organismus freigesetzt werden – und die den Menschen sofort töten. Von einem Moment zum anderen; es könnte jedem von uns passieren. Wer weiß, ob einer von uns morgen nicht aufwacht und tot daliegt? Wer von uns weiß, ob er morgen früh noch am Leben sein wird? Normale Tatsache: Der und der ist gestorben! Man klopfte an der Tür, und er antwortete nicht. Das Dienstmädchen wurde nervös, sie rief den Vater, rief die Mutter... Sie gingen hinein, er war tot! Es ist nicht unmöglich!

Also weiter: „...das Schreien und Stöhnen voller Schmerz und Verzweiflung, löste Grauen aus und ließ uns vor Entsetzen zittern. Die Teufel unterschieden sich durch ihre schrecklichen, abscheuerregenden Gestalten in Form entsetzlicher, unbekannter Tiere, die durchsichtig waren wie die Glut schwarzer Kohle.“

Ich habe bereits schon einmal erwähnt, wie ekelhaft es ist, eine Raupe oder ein solches Kriechtier zu zerquetschen. Aus dem Inneren kommt ein ekeliger Schleim  heraus. Man bekommt Angst davor. Stellen Sie sich einen Mann vor, der in Ewigkeit sich in einem solchen ekelhaften Schleim einer Raupe wälzen muss! Es wäre etwas Schreckliches! Trotzdem ist es weniger als der Ekel vor dem Teufel, denn der Teufel ist ekelhaft, er ist ein Schwein, er ist völlig deformiert, er ist in jeder Hinsicht monströs. Und das ist ein Feind, der uns anzieht, dem wir nachgeben, und den wir wegen so vielen „Barabbassse“ bevorzugen, vor Unseren Herrn Jesus Christus.

„Unsere Liebe Frau sagte zu Lucia: „Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder kommen. Um sie zu retten, möchte Gott in der Welt die Verehrung meines Unbefleckten Herzens einrichten.“

Also, wenn wir gerettet werden wollen, ist die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens notwendig.

„Wenn ihr tut, was ich euch auftrage, werden viele Seelen gerettet und es wird Frieden herrschen. Der Krieg wird zu Ende gehen“ usw.

Der Rest ist hier nicht von besonderem Interesse. Ich mache darauf aufmerksam, dass die Muttergottes – wie es scheint – bei den Erscheinungen in Fatima besonderen Wert auf die Verehrung Ihres Unbefleckten Herzens gelegt hat, eine Andacht, die in der Kirche relativ wenig verbreitet war.

Tatsächlich stammt sie aus dem 16. Jahrhundert. Man sieht, dass es eine dieser Gnadenwunder ist, die die Muttergottes für diese Zeit der Bedrängnis reserviert hat. Und Sie weist insbesondere darauf hin, dass wir Ihr Unbefleckten Herzen verehren müssen, um uns von unseren Sünden und insbesondere von der Sünde der Revolution — insbesondere von den Wurzeln der Sünde der Revolution: Stolz und Unreinheit — zu befreien,.

Wenn jemand den Teufel des Stolzes, den Teufel der Unreinheit, überwinden möchte, weihe sich dem Unbefleckten Herzen Mariens und mache beispielsweise ein Stoßgebet zum Herzen Mariens, wie man es zum Heiligen Herzen Jesu macht. Es gibt dieses sehr schöne Stoßgebet: „O Jesus, sanftmütig und demütig vom Herzen, bilde mein Herz nach Deinem Herzen.“

Wir können dies auch Unserer Lieben Frau sagen: „O Maria, sanftmütig und demütig von Herzen, bilde unser Herz gegenrevolutionär und demütig nach Deinem Herzen.“

Oder „O Maria, kämpferisch und demütig von Herzen, mache unser Herz kämpferisch und demütig nach deinem Herzen.“

Aber dieses scheint mir das beste Stoßgebet zu sein: „O Unbeflecktes Herz Mariens, die du ohne Makel bist, mach mich ohne Makel wie Du selbst es bist.“

Dies sind Stoßgebete, um den Teufel der Revolution aus uns auszurotten.

 

 

Aus dem Portugiesischen mit Hilfe von Google-Übersetzer von „Fatima e o inferno“, Vortrag am 15. Juli 1967 (Heiliger des Tages). Dieser Text wurde vom Autor nicht nachgesehn.

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Diese deutsche Fassung „Fatima und die Hölle“ erschien erstmals in www.p-c-o.blogspot.com