Mittwoch, 22. Juli 2026

In was besteht das innerliche Leben im gegenrevolutionären Apostolat?

   Da die Mitglieder einer TFP einige Tage des Studiums und der Betrachtung über die Arbeit von Dom Chautard „Die Seele allen Apostolats“ *) verbringen wollten, baten sie Prof. Plinio Corrêa de Oliveira, ihnen einige Punkte aufzuzeigen, die für die oben genannte Studie hilfreich sein könnten. Hier ist die Antwort.


1. Stets eine klare Vorstellung des innerlichen Lebens im Auge behalten

Das innere Leben besteht aus der ständigen Analyse und Beziehung zu Gott, zur katholischen Kirche, zu Unserer Lieben Frau, zu allem, was Sie sehen und analysieren und vor Ihren Augen haben. Wenn wir ein vorbeifahrendes Auto sehen, müssen wir uns fragen: Ist es ein revolutionäres oder ein gegenrevolutionäres Auto? Das ist Innenleben.

Wenn Sie an einem Bild Unserer Lieben Frau vorbeigehen, sprechen Sie ein Stoßgebet in Richtung des Bildes. Kommt Ihnen eine Person entgegen mit der Miene eines Guerillas entgegen, schauen Sie, was an der Guerilla abscheulich ist, und lieben Sie die christliche Ordnung im Gegensatz zur Guerilla. Treffen Sie einen progressiven Priester, denken Sie wie bedauerlich es ist, Progressist zu sein, ein Priester. Ein Stoßgebet, das er sich bekehrt.

Dann eine Liebe zur Gegenrevolution innerhalb der Kirche und die Verabscheuung der progressistischen Revolution innerhalb der Kirche. Das ist Innenleben.

Ständig die Gedanken mit diesen Dingen beschäftigen. Machen Sie Apostolat, dann beten zur Muttergottes und bittet darum, dass Ihr Apostolat Erfolg hat, und jederzeit beten oder alles analysieren, was man macht und was man aus katholischer Sicht sieht. Das ist Innenleben.

Wer dieses innere Leben hat, arbeitet ständig mit der Gnade zusammen. Denn die Gnade ist es, die uns die Mittel gibt, dieses innere Leben zu führen. Und wer Gnade hat, schenkt Gnade. Das ist das Wesentliche.

2. Die Rolle unseres Herrn Jesus Christus im inneren Leben.

Wenn die Gnade die Seele jedes Apostolats ist, so haben wir die Gnade durch sein Leiden und durch seinen Tod am Kreuz verdient. Von der Höhe des Kreuzes aus sah Unser Herr prophetisch alle Menschen, die bis zum Ende der Welt sein würden, alle, die waren, sind und bis zum Ende der Welt sein würden. Er liebte jeden Einzelnen und bat den Ewigen Vater um die Erlösung aller Lebenden und aller, die geboren werden sollten; Die Toten waren bereits gerichtet und entweder in den „Limbus“ (Vorhölle) geschickt worden, wo sie auf den Himmel warteten, oder sie wurden in die Hölle geworfen. Aber die anderen, die lebten und noch leben würden, konnten gerettet werden. Deshalb liebte er jeden und opferte sein Leben, damit alle Menschen gerettet werden konnten.

3. Unsere Liebe Frau, Mittlerin aller Gnaden

Alle Gnaden werden durch Ihre Bitte, Ihre Fürsprache und durch Ihre Hände empfangen. So gefällt kein Gebet von uns Gott, wenn es nicht durch Maria dargebracht wird. Und andererseits kommt uns keine Gnade von Gott, die nicht vorher von Ihr gebeten wurde. Deshalb ist eine große Andacht zu Unserer Lieben Frau als die schönste, reinste, keuscheste und heiligste Mutter eine Voraussetzung dafür, dass wir alles weitere von Ihr bekommen werden. Wer Unserer Lieben Frau sehr ergeben ist, ist Unserem Herrn sehr ergeben. Es ist die Frucht, die Sie vermittelt. Wer Unserer Lieben Frau sehr ergeben ist, ist auch der katholischen Kirche sehr ergeben, deren wichtigstes Mitglied Sie ist. Sie ist die Mutter der katholischen Kirche, die Königin der katholischen Kirche.

4. Viel Liebe zur Konterrevolution,

Das ist der von der Gnade geleitete Kampf gegen alles Böse, das es auf der Erde gibt, und um alles Gute zu tun.

Hier sind einige Erinnerungspunkte, über die wir in diesem Symposium nachdenken sollten.

 

Intentionen für die Gebetswache:

- Möge die Muttergottes uns eine große Andacht zu Ihr erwirken, eine große Andacht zur heiligen Kirche, viel Andacht zur Gegenrevolution und viel Hass zur Revolution.

- Eine große Andacht zu unserem Herrn Jesus Christus und zur gesamten Heiligsten Dreifaltigkeit haben.

- Reinheit und Demut, die für uns die wichtigsten Tugenden sind, besonders in unserer Zeit.

 

Ave, Maria, Filia dilecta Dei Patris...

Salve, Maria!

 

*) Anmerkung: s. auch „Der Kreuzritter des 20. Jahrhunderts“ S. 51 u.182.

 

 

Aus dem Portugiesischen „In was besteht das innerliche Leben im gegenrevolutionären Apostolat?“

Die deutsche Fassung dieses Artikels ist erstmals erschienen in
www.p-c-o.blogspot.com

© Veröffentlichung dieser deutschen Fassung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

Bild aus www.atfp.it

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