Dienstag, 5. September 2023

Unsere Liebe Frau von Almudena: das Vertrauen und das Wunder

Die Kathedrale von Almuneda in Madrid

Chroniken berichten von einem erstaunlichen Wunder, das im elften Jahrhundert in Madrid geschah. Der Überlieferung nach versuchte König Alfons VI., als er Madrid von den Mauren zurückeroberte, sofort, die alte Kirche Santa Maria zu reinigen, die sie geschändet hatten (die Mauren hatten sie wahrscheinlich in eine Moschee umgewandelt).

Er aber war betrübt, weil se die Statue der Jungfrau, die vor der maurischen Herrschaft in der Kirche gestanden hatte, nicht finden konnte. Es handelte sich um eine besondere Statue, die der Apostel Jakobus nach Madrid gebracht hatte und nach der Tradition vom hl. Nikodemus geschnitzt worden war. Deshalb organisierte er mit dem Einverständnis geistlichen Obrigkeiten eine Bittprozession durch die Stadt, um Unseren Herrn anzuflehen, die Statue aufzufinden.

Die fromme Prozession zog um die Stadtmauern herum, während die Menschen sangen und inbrünstig Gebete rezitierten und Gott in seiner göttlichen Barmherzigkeit baten, ihnen zu zeigen, wo die Statue versteckt worden war.

Als die Prozession an einem bestimmten Ort vorbeizog, geschah das gewünschte Wunder. Ein Teil der Mauer stürzte ein und sie fanden die Statue der Jungfrau, die dort mehr als dreihundert Jahre lang versteckt gewesen war. Sie war von zwei Leuchtern angestrahlt, die die Christen dort aufgestellt hatten, bevor sie die Nische, in der sie die Statue gestellt hatten, zugemauert haben.

Daher erhielt die Statue de Namen Unserer Lieben Frau von Almudena, da „Almudena“ vom Arabischen „al-mudayna“ „Zitadelle“, auch Altstadt, Markt oder Scheune da das Wunder in der Nähe des Marktes oder Getreidesilos der Mauren geschah.

Kommentar:

Prof. Plinio Corrêa de Oliveira kommentiert diese wunderbare Geschichte wie folgt:

Die Geschichte ist so klar und schön, dass sie nicht noch einmal erzählt werden muss.

Die Jungfrau von Almuneda
Unsere Liebe Frau hat zwei Dinge wunderbar belohnt: Erstens der Glaube der Kreuzfahrer, die die Statue gefunden haben. Sie unternahmen große Anstrengungen, um die Statue zu finden, indem sie eine Prozession durch die Stadt veranstalteten und auf den Wert des Gebets vertrauten.

Zweitens erkannten sie, wie wichtig es war, die Statue an ihren Platz zurückzubringen, um eine ordnungsgemäße Wiedergutmachung zu leisten. Der Grund für die Prozession bestand darin, die Arbeit der Mauren zunichte zu machen und Wiedergutmachung für die Sünde zu leisten, die sie durch ihre Besatzung begangen hatten.

Unsere Liebe Frau belohnte auch auf wunderbare Weise den Glauben derer, die ihre Statue vor Jahrhunderten versteckt hatten. Es waren katholische Westgoten, die den heranrückenden Mauren gegenüberstanden. Als sie erkannten, dass eine Flucht mit der Statue unmöglich war, mauerten sie sie ein. So konnten die Mauren die Statue zumindest nicht entweihen.

Es war eine Pius-Aktion, die brennenden Lampen in der Nähe der Statue aufzustellen, bevor man sie einmauerte. Diese Geste ist sehr schön, denn sie zeigt, dass man die Statue nicht ohne eine Hommage einmauern wollte. Diese Lampen symbolisierten ihre Hoffnung, dass die Statue erneut verehrt werden würde. Somit war dieser ummauerte Ort wie eine kleine Kapelle.

Außerdem beachte man die Idee dort Lampen aufzustellen und anzuzünden, bevor sie den Ort zumauerten. Und hier liegt wirklich das Schöne, sie wollten nicht, dass das Bild ohne eine dauerhafte Verehrung dort verbliebe. Man kann   vermuten, dass sie mit diesen Lampen ihre Hoffnung ausdrückte, dass das Bild eines Tages wieder verehr werden würde. Sie haben sie so eingemauert, als wäre es eine kleine Kapelle.

Um ihre Hoffnungen zu rechtfertigen, geschah ein Wunder, das eines der schönsten Wunder des Vertrauens ist. 300 Jahre lang brannten diese Lampen weiter. Als die Mauer einstürzte, standen dort die brennenden Leuchter. Es ist ein ebenso großes Wunder wie die Brotvermehrung im Evangelium. Etwas Wunderbares, als wollte es sagen: Die Dinge Muttergottes sind so, obwohl total besiegt, obwohl zerschlagen, bleibt etwas unwiderruflich Siegreiches in ihnen bestehen.

Diese Lampen sind die Lampen des Vertrauens: Wo Vertrauen ist, brennt die Möglichkeit einer Auferstehung, einer Wiederherstellung und eines neuen Sieges. Selbst unter den feindseligsten Umständen wirkt Unsere Liebe Frau Wunder. Für diejenigen, die vertrauen, ist nichts unmöglich.

Das ist sehr wichtig für unser spirituelles Leben. Nichts ist unmöglich, wenn wir entgegen aller Hoffnung vertrauen. Selbst wenn sich um uns herum die schlimmsten Gründe für Verzweiflung häufen, ist es notwendig, zu vertrauen, denn die Muttergottes wird es belohnen. Tief im Inneren wird man sehen, dass dieses Vertrauen, das nie gebrochen wurde, auch von Unserer Lieben Frau nie enttäuscht wird, die die Flamme am Leben erhält, bis die Zeit ihrer außergewöhnlichen Gnaden kommt.

Vertrauen auch was die Unternehmungen des Apostolats und der Gegenrevolution betrifft. Sie wissen, dass auf der Vorderseite unserem Pultes dieser Satz der Heiligen Schrift steht: „Der Rest wird wiederkommen.“ Nach vielen Niederlagen und vielen Vernichtungen wird er zurückkehren. Das ist unser Vertrauen, neben dem zwei Lampen ständig in unserer Seele brennen müssen. Es sind die Lampen der Überzeugung, dass das Reich des Unbefleckten Herzens Mariens unumkehrbar ist und dass Sie kommen wird. Das Versprechen von Fatima ist da: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“.



 

Der vorstehende Artikel stammt aus einem informellen Vortrag, den Professor Plinio Corrêa de Oliveira am 19. Mai 1967 hielt. Er wurde ohne seine Überarbeitung übersetzt und zur Veröffentlichung angepasst. –Hrsg.

Titelbild: Almudena-Kathedrale, Madrid, Spanien – © Hdesislava Dreamstime.com

Die weiteren Bilder wurden entnommen aus https://americaneedsfatima.org/articles/the-miracle-of-our-lady-of-almudena

Aus dem Portugiesischen mit Hilfe von Google-Übersetzer von „Nosssa Senhora de Almudena, a confiança e o milagre“

Die Deutsche Fassung „Unsere Liebe Frau von Almudena: das Vertrauen und das Wunder“ erschien erstmals in
www.p-c-o.blogspot.com

Nachdruck und Veröffentlichung ist mit Quellengabe dieses Blogs gestattet

Sonntag, 20. August 2023

DIE GNADE VON GENAZZANO



 „... ich war mir sicher, ob mein Tod zu diesem Zeitpunkt (Dezember 1967)
 den Untergang der Bemühungen bedeuten würde,
die gerade mit voller Kraft zu blühen begannen.“

„... Sie tröstete mich und flößte meiner Seele – ich weiß nicht wie – die Überzeugung ein,
dass die Heilige Jungfrau mir versprochen hatte, dass ich nicht sterben würde,
ohne das gewünschte Werk vollendet zu haben.“


ERKLÄRUNG VON HERRN DR. PLINIO CORRÊA DE OLIVEIRA,
VERÖFFENTLICHT IN DER ZEITSCHRIFT „MADRE DEL BUON CONSIGLIO“, HERAUSGEGEBEN VON DEN AUGUSTINER PATRES VON GENAZZANO (ITALIEN),
IN DER AUSGABE JULI-AUGUST 1985, S. 28:

Im Dezember 1967, als ich 59 Jahre alt war, erlitt ich einen heftigen Diabetesanfall. Dies führte zu einer Brandwunde an meinem rechten Fuß, was den für meinen Fall zuständigen Chirurgen dazu veranlasste, die vier kleineren Zehen zu amputieren.

Diese Maßnahme wurde nicht ohne Zögern ergriffen, da er befürchtete, dass sich dieser Brand auf den Fuß ausbreiten würde, was eine weitaus größere Amputation erforderlich machen würde.

Wäre es in einem solchen Fall nicht besser, diese große Amputation ein für alle Mal durchzuführen?

Ich blieb unter ärztlicher Beobachtung im Krankenhaus.

Nun geschah es, dass ich einige Zeit vor diesen Tatsachen zufällig das Buch „La Vierge Mère du bon Conseil“ von Msgr. Georges F. Dillon (Desclée de Brouwer, Brügge, 1885) gelesen hatte. Und während der Lektüre empfand ich in meiner Seele einen spürbaren Trost.

Da vor meiner Erkrankung mein Freund, Dr. Vicente Ferreira nach Italien gereist war, war er so freundlich, mir aus Genazzano ein Bild, des ehrwürdigen Gemäldes Unserer Lieben Frau vom Guten Rat mitzubringen. Dieser Druck erreichte mich zur Zeit einer spirituellen Prüfung, die mich viel mehr leiden ließ als die körperliche Krankheit.

Seit 1960 war ich Präsident des Nationalrats der Brasilianischen Gesellschaft zur Verteidigung von Tradition, Familie und Eigentum. Umstände, die es nicht wert sind, erwähnt zu werden, gaben mir die Gewissheit, dass es den Plänen der Vorsehung zu verdanken war, dass diese Institution in Brasilien und in ganz Südamerika und sogar auf anderen Kontinenten eine weit reichende Aktion im Sinne der Verteidigung des Christentums durchführte.

Andererseits war ich mir sicher, dass mein Tod zu diesem Zeitpunkt den Untergang der Bemühungen bedeuten würde, die gerade zu blühen begannen. Und das wollte ich vor meinem Tod unbedingt zur größeren Ehre Unserer Lieben Frau verwirklichen. Daher war ich wirklich besorgt angesichts der Unsicherheiten meiner klinischen und chirurgischen Situation.

Am 16. Dezember übergab mir ein anderer Freund, Dr. Martim Afonso Xavier da Silveira Jr., den oben genannten Abdruck im Namen von Dr. Vicente Ferreira.

Als ich das Bild ansah, hatte ich den unerwarteten Eindruck, dass die Gestalt Unserer Lieben Frau, ohne etwas zu verändern, mir gegenüber eine unbeschreibliche und mütterliche Zärtlichkeit ausdrückte, dass sie mich tröstete und meiner Seele – ich weiß nicht wie – die Überzeugung einflößte, dass die heiligste Jungfrau mir versprach, dass ich nicht sterben würde, ohne das gewünschte Werk erfüllt zu haben. Diese Überzeugung drang sehr sanft in meine Seele ein.

Heute halte ich an dieser Überzeugung fest. Und dank der Gunst Unserer Lieben Frau ist dieses Werk bewundernswert gediehen und gibt Anlass zur Hoffnung, dass es sein Ziel erreichen wird.

Als mir das verheißungsvolle Lächeln Unserer Lieben Frau von Genazzano zuteil wurde, sagte ich den Umstehenden nichts. Erst viel später habe ich mit Freunden darüber gesprochen. Zwei von ihnen, die bei mir im Krankenhaus waren, als ich das Bild erhielt, sagten, als sie meine Erzählung hörten, dass sie bemerkt hätten, dass der Blick der Mutter vom Guten Rat mich mit großer Freude ansah, was ihre Aufmerksamkeit erregt habe. Sie hatten jedoch das versprechende Lächeln, auf das ich anspielte, nicht bemerkt.

Beide unterzeichnen diese Erklärung mit mir.

Auch dank der Heiligen Jungfrau erholte sich mein Gesundheitszustand auf eine Weise, die den Chirurgen überraschte. Und die zweite Operation war nicht mehr nötig.

Mit einem Herzen voller Liebe und Dankbarkeit gegenüber der Mutter vom Guten Rat von Genazzano schreibe ich diese Erklärung.

Plinio Correa de Oliveira

São Paulo, 10. Mai 1985.

(Text aus dem Buch „Mãe do Bom Conselho“, Artpress, São Paulo, 1995)

„... leben – zumindest – in den ersten Tagen dieses glorreichen Marienzeitalters ...“

Im Vorwort, das Herr Dr. Plínio für genanntes Buch („Mãe do Bom Conselho“) verfasst hat, heißt es:

„Wenn man von den in Fatima vorhergesehenen Ereignissen spricht, konzentriert man sich vor allem auf die kommenden Strafen und auf diejenigen, die sie erleiden werden. Und es scheint, dass die privilegierten Verehrer der Jungfrau vergessen werden, die Sie erwecken wird.

Wer werden diese sein? Wir gehen davon aus, dass sie eine beträchtliche Minderheit bilden werden, die aus allen Teilen der Erde zusammenströmen und sich aus Menschen unterschiedlichster Nationalität und sozialer Lage rekrutieren wird.

Jeder Einzelne wird, je nach den Formen und Graden, die von der Allerheiligsten Jungfrau Maria gewählt wurden, das Ziel bewundernswerter Gnaden sein, sie werden gewaltige Hindernisse überwinden müssen und manchmal vor einem völligen Scheitern stehen. Aber schließlich, am Tag des großen Triumphs, werden sie auf wunderbare Weise aufgefordert, an der Verherrlichung der Allerheiligsten Mutter Gottes teilzunehmen und – zumindest – in den ersten Tagen dieser glorreichen Marienzeit zu leben, die der große Apostel der Heiligen Jungfrau im 18. Jahrhundert, der hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort beredt vorhergesagt hat“.

 Einleitende Anmerkung des Absenders: Wie im folgenden Text zu sehen ist, äußert sich Dr. Plinio sehr deutlich über die persönliche Anwendung der ihm nominell zuteil gewordenen Gnade von Genazzano. Die prophetische Mission von Herrn Dr. Plinio war mit der Gründung einer Seelenfamilie verbunden, eines Ritterordens religiöser Natur, „Führer des Volkes Gottes“, der sein Werk unterstützen und aufrechterhalten sollte, daher die Verbreitung dieser Gnade über die Gruppe, das heißt über die Seelenfamilie, die er gegründet hat, jedoch nicht über irgendeinen persönlich, der dieser Institution angehört, wie er es selbst bei anderen Treffen sagte. Angesichts der verschiedenartigen und vielfältigen Ausscheidungen der ihr angehörenden Mitglieder sowie des Verrats, man denke nur an den, der als „die Stütze meines Alters“ genannt wurde, beweist, was wir mit nachgewiesenen Beweisen behaupten.

Natürlich mag sich jemand fragen. Tatsache ist, dass er am 3. Oktober 1995 starb. Wie verbleiben wir nun? Es gibt nur eine rational-logische Erklärung für all das. Wann wird es geschehen? Ich weiß es nicht, und ich weiß nicht einmal, ob die Engel im Himmel es wissen. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass „Ipse Conteret“, (Sie wird ihm den Kopf zertreten) das heißt, dass die Muttergottes ihn als Instrument ihres Sieges nutzen wird. Am Ende „wird mein unbeflecktes Herz triumphieren“.


 

Mittwoch, 9. August 2023

Das ewige Thema des Glücks…

 


Um glücklich zu sein? Reicht es nicht aus, nur zu fühlen, es ist auch notwendig, zu denken...

„Eine der großen Lügen einiger einflussreicher Cliquen ist, dass Glück durch den mehr oder weniger übertriebenen Genuss sinnlicher Freuden erreicht wird.“

Von Carlos Castro

 

    Kaffe Foto: Karl Fredrickson auf Unplash

    Betrachten wir heute ein Thema unter einem Aspekt und vom natürlichen Standpunkt aus, indem wir vom Übernatürlichen abstrahieren (was immer gefährlich ist, aber ohnehin nur pädagogischen Zwecken dient).

    Eine der großen Lügen einiger einflussreicher Cliquen besteht darin, dass Glück durch den mehr oder weniger übertriebenen Genuss sinnlicher Freuden erreicht wird.

    Das ist eine Lüge, die von der Werbung überall wiederholt wird. Es ist fast eine unveränderliche Formel, die sie anwendet: „Trink die Limo so und so, und du wirst glücklich.“ Ahh... schau, wie köstlich!‘. „Glück ist, an einem Strand zu sein, im Schatten der Palmen, bei einem Likör so und so oder in einem Hotel so und so.“ „Probiere doch einmal die Nudeln der Marke so und so, so und so zubereitet, Deiner Familie wird es schmecken“, und Du wirst glücklich sein….

    Indem sie sich jedoch nur auf sinnliche Freuden als Quelle des Glücks konzentriert, verbreitet die Werbung eine subtile, aber sehr tiefe Lüge, eine wahre Lüge: sie vergisst, dass der Mensch nicht ein Gefühlswesen ist, das nur von Sensibilität bestimmt wird, sondern auch Verstand und Wille ist und entweder werden diese beiden Fähigkeiten auch berücksichtigt, oder der Mensch wird unter einer sehr tiefen Unzufriedenheit leiden.

    Der menschliche Verstand dürstet nach Wissen, er will immer mehr und mehr kennen lernen, was im Grunde ein Wunsch ist, das Unendliche kennen zu lernen, das am Ende des Weges Gott selbst ist. Und der Mensch hat einen Willen, ein Verlangen zu lieben oder abzulehnen, das nicht nur von den begehrenswerten Objekten angezogen wird, die ihm sein Gefühl zeigt, sondern er will das Unendliche lieben und auch danach strebt, von dem, was ihm sein Verstand offenbart, informiert zu werden.

Wer nicht denkt, ist wie jemand, der Augen hat, aber nichts sieht.

    Deshalb, WENN DER MENSCH NICHT DENKT, wenn er die Fähigkeit zu wissen nicht übt, wird er nicht glücklich werden: seine Hauptfähigkeit wird vernachlässigt. Das ist etwas, was uns die Werbung nicht sagt, und deshalb lügt sie wegen dieser großen Unterlassung.

    Eines Tages erklärte Prof. Plinio Corrêa de Oliveria, dass der Verzicht auf den Verstand, also nicht Überlegen, nicht Denken und keine Urteile äußern so sei, als ob jemand, der über die fünf Körpersinne – Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen – verfügt, nur den Geschmack oder das Fühlen nutzen würde und nicht das Sehen und Hören. Es wäre absurd, uns die Ausübung des höchsten Sinns, des Sehens, zu verweigern, der es uns ermöglicht, einen Sonnenuntergang zu betrachten und den Flug eines Adlers zu bewundern. Es ist also schlimmer, den Verstand nicht zu nutzen, der viel höher ist als das Sehen und deren Ausübung natürlicherweise eine tiefere Freude bereiten kann.

    Es gibt sogar Mittel und Wege, die eigenen sinnlichen Freuden zu genießen: mit reiner Tierhaftigkeit oder mit Vernunft.

    Tierhaftig wird der Mensch einen mit Kaviar bedeckten Keks schlucken, wie jemand, der sich schnell Mehl mit Tomatensoße durch die Kehle spült.

    Andererseits wird er mit Verstand versuchen, ihn zu genießen, zu schmecken, und wenn es das erste Mal ist, dass er Kaviar probiert, wird er versuchen, Analogien zu anderen Lebensmitteln, mit anderen Geschmacksrichtungen, mit Gerüchen herzustellen, er wird versuchen die körperliche Freude, die er verspürt, in Worte zu fassen, er sagt zum Beispiel „köstlich“, aber auch so etwas wie „Überraschungseigeschmack“, „Intensität, die nicht süßlich schmeckt“ oder „einzigartige glasige Textur“. Auf diese Weise wird der Einsatz seiner sensiblen Fähigkeit, der Geschmack, auch durch die Intelligenz veranschaulicht, und er wird dadurch eine vollkommenere Freude genießen, die dem vernünftigen Menschen angemessener ist, weil nicht nur der Geschmack, sondern auch der Geruch, das Sehvermögen, ins Spiel kam und Verstand sowie Willenskraft, die so den Adel des Kaviars noch mehr schätzen werden.

    Es ist das wunderbare Spiel, Eindrücke in Worte zu fassen, bloße Empfindungen in Ideen, in Vergleiche, in Urteile umzuwandeln: das ist die Ausübung des Verstands; um wirklich ein Mensch zu sein und nicht nur ein kleines Tier, Sklave seiner Empfindungen. Um die Freiheit des Menschen zu haben und in die Welt zu fliegen, die jenseits der Sterne liegt, aber in Reichweite der höchsten menschlichen Fähigkeiten ist.

    Denken ist erhellen, denken ist entdecken, was mir verborgen blieb, denken und somit entdecken bedeutet, neue Kontinente zu besiedeln. Ein größerer Schatz als der Besitz von Reichtum ist die Anhäufung von Wissen, als Frucht der Reflexion; Wissen, das Sicherheit gibt und den verwirrten Weg des Lebens leitet. Wer nicht denkt, ist schlimmer als der Blinde, weil er blind ist für das Licht seines Verstandes. Und dieser Blinde wird nicht glücklich sein können, auch wenn er den ganzen Tag am Strand mit Mojitos und Muscheln lebt, denn letztendlich... ist er blind.

    Viel glücklicher ist derjenige, der beispielsweise in einem Café sitzt, eine Kirche betrachtet und mit seinen Gedanken die verborgene Botschaft ihrer Architektur entdeckt. Ich erinnere mich an eine Gelegenheit, als ich mit zwei intelligenten Freunden in einem Straßencafé vor der Kirche von Chartres war, die für viele die schönste der Welt ist. Der Nachmittag war herrlich, sonnig, ein intensives Blau ohne einen weißen Fleck. Die Türme von Chartres erwiesen sich als sehr hoch und zerrissen den Himmel, denn tatsächlich befanden wir uns sehr nahe am Fuß der Kathedrale und die Türme schienen sich im unendlichen Himmel zu verlieren. Sein grauer Stein wirkte cremeweiß, und das war in meinen Augen mit der Reliquie verbunden, über die wir bald nachdenken würden, dem Schleier der Jungfrau, Symbol ihrer makellosen Reinheit, dessen gotisches Reliquiar Chartres war. Es waren Momente der Wonne.

   

Kathedrale von Chartres

    Foto: Mick Haupt auf Unplash

    Glücklicher als das kleine Tier, das sich am Strand ausstreckt (natürlich kann man die Köstlichkeiten des Meeres auch intelligent betrachten...), ist zum Beispiel derjenige, der von einem Café aus die vorbeiziehenden Gesichter betrachtet und in seine intelligente Beobachtung versucht die Geheimnisse der Herzen zu enthüllen und in Worte und Urteile zu fassen: „Sehen Sie sich das Gesicht einer Dame mit festen Gesichtszügen an, die vom Leid geformt wurden. Allerdings behält sie eine gewisse Freude, der Schmerz hat sie nicht ausgelöscht, woran liegt das?“ oder „Diese Augen sind nicht nur tief, sondern offenbaren auch einiges an Intelligenz. Es ist eine Intelligenz, die vielleicht zu selbstbewusst ist, das Gesicht ist etwas hart, dieser Mensch hat bereits bewiesen, dass seine Intelligenz es ihm ermöglicht, mit einer gewissen Überlegenheit auf dem Lebensweg zu spielen. Wird diese stolze Seele dort noch Platz für Gott haben?“, denn Denken ist nicht nur Antworten, sondern vor allem Fragen.

    Wahrlich, so sagte auch Prof. Plinio, der glücklichste Mensch sei nicht derjenige, der wahnsinnig nach unzureichenden sinnlichen Freuden strebe, noch derjenige, der lebt, um zu arbeiten, Geld zu verdienen, um sich später... sinnliche Freuden zu gönnen, sondern derjenige, der harmonisch seine Fähigkeiten entwickelt und nutzt, insbesondere zum Nachdenken.

Bedingungen, Anforderungen

    Aber um DENKEN zu können, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden.

    Erregung, Unruhe, Schnelligkeit lässt kein Nachdenken zu. Wer rennend lebt, denkt nicht viel; Wer rennt, fühlt nur, reflektiert nicht.

    Denken erfordert eine sorgfältige Betrachtung der Realität, die wir Beobachtung nennen können. Diese Beobachtung liefert die Voraussetzungen des Denkens. Wer nicht innehält, um zu beobachten, hat keinen Stoff, über den er später nachdenken kann.

    Das Denken wird in Momenten der Stille genährt und entwickelt. Wer ständig unter dem Einfluss von Sinnesreizen steht (z. B. übermäßiger Lärm oder Bilder), führt dazu, dass die Sinne die Intelligenz übertönen und so die Reflexion verhindert.

    Eine der höchsten natürlichen Freuden ist ein gutes Gespräch, der gegenseitige Austausch von Ideen, Wünschen und Gefühlen. Gespräche sind nicht nur Anlass zu großer Freude, sondern auch eine Notwendigkeit, denn sie sind eine der wichtigsten Formen der Beziehung zwischen Menschen, die auch soziale Wesen sind.

    Aber wer nicht denkt, hat nicht viel zu erzählen, sein Gespräch ist eintönig und er beschränkt sich auf die heute so alltäglichen Fragen: „Wie kalt ist es doch, nicht wahr?“. Oder er bleibt bei einem oberflächlichen und animalischen Zusammenleben, wie es bei bestimmten Konzerten moderner Musik üblich ist.

    Es ist der Gedanke, der der Seele Tiefe verleiht. Eine Seele, die nicht denkt, ist oberflächlich. Und die oberflächliche Seele verfügt am Ende über weniger Elemente, um eine tiefere Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen.

    Andererseits hat derjenige, der denkt, überlegt, in sich ein großartiges „Spielzeug“ entdeckt, das ihm nicht nur beste Unterhaltung und Freuden bescheren wird, sondern auch wertvolle Elemente für den Kampf des Lebens (vergessen wir nicht, dass der Kampf, wenn er richtig verstanden wird, wen er auch schmerzhaft ist, ist er auch eine Quelle des Glücks).

    Es ist klar: über dem Denken steht die Beziehung zu Gott, der die Gnade und das göttliche Leben bringt.

    Aber selbst die Beziehung zu Gott wird durch den richtigen Gebrauch dieser wunderbaren Fähigkeit, die Gott uns gegeben hat, nämlich der Möglichkeit des Nachdenkens, gefestigt.

 

 

Aus dem Spanischen mit Hilfe von Google-Übersetzer von „¿Para ser feliz? No sirve solo sentir, sino que es preciso Pensar…” in https://es.gaudiumpress.org/content/para-ser-feliz-no-sirve-solo-sentir-sino-pensar/ Redaktion (08.07.2023, Gaudium Press)

Die deutsche Übersetzung „Das ewige Thema des Glücks…“ erschien erstmals in www.p-c-o.blogspot.com

Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

Dienstag, 8. August 2023

Eine merkwürdige, aber echte und köstliche Art, Gott zu lieben…

„La Via Pulchritudinis“ (der Weg der Schönheit)


„Es ist an der Zeit, eine Quelle des Glücks zu retten, die die Menschen einst im Überfluss hatten …“

Von Saúl Castiblanco

    Es ist an der Zeit, eine Quelle des Glücks zu retten, die die Menschen einst im Überfluss hatten und die uns die Gesellschaft der Unruhe (der Aufregung), in der wir versunken sind, vor langer Zeit gestohlen hat: Es ist das, was Dr. Plinio Corrêa de Oliveira die Betrachtung Gottes in der Ordnung des Universums nannte.

    Es ist ein Glück, das eine Alternative zu dem Glück darstellt, das die Welt weiterhin anbietet, die Lüge des übermäßigen und ungezügelten Vergnügens, die unweigerlich zur Sklaverei der Sucht und Abhängigkeit führt, wie sie Millionen und Abermillionen junger Menschen faktisch antreibt, beeinflusst durch die Welle von TikTok und den sozialen Netzwerken.

    Es ist klar, dass dieser Weg der Liebe Gottes bereits früher behandelt wurde, denn er existiert schon, seitdem der Mensch Mensch ist. Manche nennen es Via Pulchritudinis, den Weg der Schönheit; andere verbinden ihn mit dem Vierten Weg des Heiligen Thomas, um zur Erkenntnis der Göttlichkeit zu gelangen, was bestätigt, dass das Edle und Gute, das in den Dingen zu finden ist, darauf zurückzuführen ist, dass dieser Grad von Adel (Noblesse) und Güte mit einem höheren Grad verbunden ist, und dieser höhere Grad spricht von Gott, der die höchste Erhabenheit, Güte und Schönheit ist, in Bezug auf Den alle Dinge auf einer Skala geordnet sind, die von der größten Schönheit bis zum Unbedeutenden reicht.



Eine innere Matrix

    Daher werden wir von einem Pfau sagen, dass er wunderschön ist. Aber schön im Verhältnis zu was? Zu einem Muster von Schönheit, das wir implizit haben, einer Matrix der Schönheit, die zu uns von absoluter Schönheit spricht, vom Urheber der Pfauen und der absoluten Pfauen, der Gott ist.

    Wenn wir ein Lebewesen sehen, ist es so, als würde unsere innere Matrix es automatisch nach diesem Muster absoluter Schönheit klassifizieren: Es ist wie eine göttliche innere Maschine, eine Art Lautsprecher Gottes, der uns sagt: „Das sieht Mir mehr ähnlich“ oder „Das sieht Mir weniger ähnlich“, oder „das ist das Gegenteil von mir“. Es ist wirklich etwas Beeindruckendes.

    Und da wir für die Vereinigung mit Gott geschaffen sind, fühlen wir uns zu dem hingezogen, was am schönsten ist, was am meisten den Duft Gott verbreitet, was die größte Anteilnahme Gottes hat, was Gott am ähnlichsten ist.

    Aus diesem Grund birgt diese mehr oder weniger moderne Werbung, die „gewöhnliche“ Figuren (wenn nicht hässliche) wählt, um für ihre Produkte zu werben, ein großes Risiko, denn obwohl es wahr ist, dass die Werbung eine Verbindung zwischen den Produkten und dem Potenziellen Käufern herstellen muss, die normalerweise gewöhnlich sind, aber wir als gewöhnliche Menschen haben weiterhin das Streben nach unendlicher Schönheit.

    Aus diesem Grund auch zielt die Werbung für die Bewerbung ihrer Produkte, von denen viele wirklich abscheulich sind, normalerweise darauf ab, menschliche Typen zu benutzen, die eine gewisse Schönheit besitzen, um die Neigung der menschlichen Seele zum Absoluten Pulchrum (Schönen) einzufangen.

    Aber das Pulchrum, das  Schöne, darf nicht durch die Werbung missbraucht werden – die fast immer irreführend ist und für etwas wirbt, was nicht beworben werden dürfte – weil die Schönheit vielmehr ein göttliches Erbe ist. Und deshalb hat die Kirche es immer zur Ausschmückung ihrer Tempel und zur Ausschmückung ihrer Liturgie verwendet, denn Schönheit ist der angemessene Rahmen des göttlichen Geheimnisses.

    Aber zurück zum Thema der Ausübung der Kontemplation Gottes in der Ordnung des Universums: denn Gott betrachtet man am leichtesten in den schönsten Formen, wenn wir sie auch nicht besitzen können, sind sie eine edelmütige Kontemplation einfach weil wir dort das Spiegelbild Gottes sehen.

    Gott kann man in einem schönen Flusskiesel bewundern, aber mehr in einem Diamanten, in einem prächtigen Rubin. Und noch mehr in geordneten und hierarchischen Gesamtheiten.

    Gott kann man in einem einfachen Arbeiter bewundern, der seinen verantwortungsvollen Tag erfüllt; aber mehr noch in Ludwig XIV., während einer Sitzung mit seinen Ministern, oder im hl. Pius X., während er die Enzyklika Pascendi schreibt. Mehr kann man aber Gott bewundern in der Gesamtheit der Menschen.

    Diese Betrachtung beginnt mit einer fast spontanen Bewunderung, die jedoch später eine Erklärung durch unsere Vernunft verdient, und fordert dann unsere Liebe in dem Sinne, dass wir Gott, das Spiegelbild Gottes, in diesem schönen Geschöpf lieben. Wer diesen Weg der Bewunderung des Erhabenen und Schönen ablehnt, begeht letztendlich einen Fehler gegen das Erste Gebot des Gesetzes Gottes. Wer es so durchführt und sich darin übt, befähigt sich dazu am Ende auf subtile, aber sehr reale Weise „Gott lieben über alles“.



    Dr. Plinio Corrêa de Oliveira lud sogar dazu ein, einen Schritt über die bloße Betrachtung der Geschöpfe hinauszugehen, und zwar zur Betrachtung des Vollkommensten nicht Erschaffenen: der Möglichkeiten Gottes, mit der unsere innere Matrix der absoluten Schönheit noch stärker berücksichtigt würde:

    So kommen wir zum Beispiel in eine Konditorei und die Dekoration einer Torte scheint uns wunderbar und ihre Betrachtung regt in uns bereits einen Geschmack an (Wasser im Mund), den wir als köstlich empfinden; aber es wird immer eine vollkommenere Dekoration, einen noch raffinierteren Geschmack geben, der, da er edler ist, der Göttlichkeit näher kommt. Diese Möglichkeiten Gottes, die Vorstellung und Vorwegnahme dieser Möglichkeiten Gottes, bringen uns Gott näher.

Bedingungen

    Doch dieser Weg des Pulchrum, dieser Weg der Betrachtung Gottes in der Ordnung des Universums, hat grundlegende Bedingungen, die es zu befolgen gilt.

Die erste ist das Gebet.

    Ja, denn ohne Gebet werden wir nicht genug Gnade haben, um uns von den Geschöpfen loszulösen, und die Geschöpfe werden uns am Ende versklaven. Am Ende werden wir glauben, dass das Ziel des Lebens darin besteht, alle Freuden zu genießen, die uns die Kreaturen bieten, die zunächst immer raffinierter, dann immer tierischer und schließlich völlig geschmacklos und versklavend wirken. Es ist der Weg des Drogenabhängigen. Das ist das verfluchte Erbe der Erbsünde, das uns unweigerlich beherrschen wird, wenn wir uns nicht durch Gebet und Sakramente an Gottes Gnade wenden.

    Die erste Voraussetzung für die Betrachtung Gottes in den Geschöpfen des Universums ist also das Gebet.

Eine weitere Bedingung besteht darin, nicht in Eile leben.

    Die Betrachtung erfordert, dass wir vor dem bewunderten Objekt innehalten und dass wir bei diesem Halt alle Hilfsmittel der Seele nutzen, nicht nur unser Gefühl, sondern auch den meditativen Verstand, der den guten Willen in uns weckt.

    Eine weitere Grundvoraussetzung ist die uneigennützige Bewunderung und Betrachtung; das heißt, ich betrachte die Sache oder das Objekt, nicht, um sie mir anzueignen, sondern weil Gott spiegelbildlich darinnen ist: „Ahhh, was für eine wunderbare Angorakatze, DIE WILL ich für mich HABEN“, sagt unser Egoismus normalerweise. „Ahh... Was für eine beeindruckende rednerische Fähigkeit, DIE WILL ICH AUCH HABEN“. Nein! Manche Dinge können wir haben, viele andere nicht. Aber diese anderen müssen wir bewundern, weil dort der Adel Gottes gegenwärtig ist, und wir müssen sie bewundern, ob sie nun uns gehören oder unserem Nächsten oder wem auch immer.

    Diese uneigennützige, bewundernde Haltung steht im Widerspruch zu dem, was Bossuet als das häufigste Laster des Menschen bezeichnete, nämlich den Neid. Die Freude an der Betrachtung Gottes in der Ordnung des Universums wird vom Neid erschreckt, sie flieht vor dem neidischen Menschen. Der Neider vertreibt Gott auf diese Weise aus seinem Leben, während der Bewunderer ihn anzieht.

Die großartigen Belohnungen

    Für diejenigen, die diese uneigennützige Bewunderung empfinden, hat Gott einen großartigen PREIS reserviert: die Bewunderung führt dazu, dass einige oder viele der Eigenschaften des bewunderten Objekts in unsere Seele eindringen. Es ist Gottes wunderbare Belohnung für die Nicht-Egoisten, für die Nicht-Neidischen.

    Darüber hinaus sagte Dr. Plinio, dass diese Betrachtung des Wunderbaren, der Gipfel der Schönheit, der Höhen edler Eigenschaften, „intelligentisiert“, den Menschen intelligenter mache, den Verstand fördert.

    Denn Intelligenz bedeutet oft, Dinge von oben zu sehen, von wo aus sie besser gesehen werden können. Und wenn wir sie von oben betrachten, das heißt, sie von ihren absoluten Mustern aus betrachten, können wir nicht nur die Gesamtheit sehen, sondern erlaubt uns auch die Dinge besser zu klassifizieren in dem Zustand, in dem sie sich befinden.

    So haben wir hier einen allgemeinen Überblick der Prinzipien einer wunderbaren, reizvollen, allen zugänglichen und von Gott gewollten Übung vermittelt, die den Menschen von der Langeweile befreit und ihn in den Kämpfen des Tages ermutigt (denn das Leben besteht nicht nur aus Freuden, sondern auch aus Schmerz, Kreuz und Opfern), die ihm Freude bringt usw.

    Aber wir müssen die Bedingungen respektieren, sonst verschleißt sie sich und macht uns sogar zu Sklaven.

    Diese kontemplative Übung wurde von der Jungfrau Maria durchgeführt, wie die Schrift sagt, sie behielt all diese Dinge und erwog sie in ihrem Herzen.

 

 

Aus dem Spanischen mit Hilfe von Google-Übersetzer von „Una curiosa peroreal y deliciosa forma de amar a Dios: la via pulchritudinis“ in https://es.gaudiumpress.org/content/una-curiosa-pero-real-y-deliciosa-forma-de-amar-a-dios-la-via-pulchritudinis/ Redaktion (08.01.2023 16:44, Gaudium Press), eingesehen am 4.8.23

Die deutsche Übersetzung „Eine merkwürdige, aber echte und köstliche Art, Gott zu lieben…“ erschien erstmals in www.p-c-o.blogspot.com

Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

Montag, 31. Juli 2023

Vor 2000 Jahren wurde der Herr des Himmels und der Erde in einer armen Krippe geboren

 


Plinio Corrêa de Oliveira

Freuden, Reichtümer, Ehren: Was nützen sie dem Menschen, wenn er seine Seele verliert?

Unser göttlicher Erlöser, ein Adliger aus der königlichen Geschlecht Davids, Schöpfer und Herr des Universums, wollte dennoch in einer armen Krippe geboren werden. Er gab uns das beste Beispiel dafür, dass alle Güter dieser Welt nur dann wert sind, wenn sie der Liebe Gottes untergeordnet sind; und dass wir für die Rettung unserer Seele alles tun müssen. Sie ist ewig und um sie zu erlösen, kam Unser Herr vor 2000 Jahren auf die Erde

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In der Heiligen Kirche gibt es mehrere geistige Schulen, die alle von ihr gutgeheißen und im Allgemeinen von Heiligen begründet und verfolgt wurden – daher großartig. Jeder muss der folgen, die seine Seele verlangt.

Meine Seele ist durch und durch ignatianischen Ursprungs. Ich liebe die Methode des hl. Ignatius von Loyola: einfache, reine, klare Argumentation, die abschließt und mitreißt und bei der es weder Vortäuschung noch Sophistik gibt. Das macht erfüllt mich mit Begeisterung.

Aber lasst uns jeder so sein, wie Gott ihn zu seiner Ehre geschaffen hat. So kann ich mir – sofern es im Rahmen der Offenbarung und der Theologie bleibt – sogar „mit vollen Segeln“ Vorstellungen machen, mit der Sicherheit, dass ich echte Überlegungen anstellen werde.

Es sollte jedoch beachtet werden, dass eine Meditation logisch sein muss – ohne Logik gibt es keine Meditation.

Meditation nach der Schule des Heiligen Ignatius

Die Weihnachtsmeditation, die ich entwickeln werde, hat höchste Autorität, da sie direkt vom hl. Ignatius von Loyola übernommen wurde. Ich werde versuchen, sie etwas anzupassen, da er sie trocken und ungeschmückt macht. Ich werde ein wenig Dekoration hinzufügen.

Der hl. Ignatius sagt, dass unser Herr Jesus Christus am Weihnachtsfest den Menschen eine Lehre erteilen wollte. Er fügt hinzu, dass die Menschen der Welt – das heißt die Gruppe selbstsüchtiger Menschen, die nicht für Gott, sondern für sich selbst leben (eine immense Mehrheit, insbesondere in Zeiten der Dekadenz, wie sie bei Unserem Herrn und bei uns vorherrschten) – tendenziell auf eines der folgenden drei Ziele hinneigen: zu Genüssen, zu Reichtümer und zu Ehren.

„Die Genüsse“

Mit Genüssen meint der hl. Ignatius die Freuden, die die Sinne hervorrufen können. Sie sind in erster Linie sinnliche Freuden; dann die Freuden des Geschmacks, der Blicke, des Riechens und des Hörens; kurz gesagt, alles, was das Luxusleben an Angenehmem und Köstlichem zu bieten hat.

„Die Reichtümer“

Mit Reichtümer meint er etwas anderes: den bloßen Besitz von Geld. Es ist die Gier derer, die Geld suchen, nicht wegen der Freuden, die es bringen kann, sondern wegen der Manie nach Geld als Geld, nach Reichtum als Reichtum. Das sind Menschen, die ihr eigenes Vermögen nicht nutzen. Sie leben manchmal auf eine dunkle, langweilige, banale, vielleicht elende Art und Weise und haben nur die Freude, ständig das Gefühl zu haben, im Besitz einer großen Menge Geld zu sein.

„Die Ehrungen“

Schließlich gibt es noch die Freuden der Ehre. Sie werden nicht so sehr von Menschen gesucht, die Geld oder ein angenehmes Leben anstreben, sondern die von den anderen angesehen werden wollen. Sie wollen Gegenstand großer Ehrungen, großer Aufmerksamkeit, großer Ehrerbietungen sein – was sie suchen, ist Prestige.

Diese Klassifizierung des heiligen Ignatius ist äußerst gut gelungen. Denn letztlich hat der Egoismus der Menschen einen dieser drei Pole.

Jemand könnte einwenden: „Dr. Plinio, eine solche Einteilung ist sehr schematisch. Ein Mensch kann drei Dinge gleichzeitig verfolgen: Er kann sehr geldgierig sein, sehr vergnügungs- und prestigesüchtig sein.“

Das stimmt, aber es liegt in der Natur des menschlichen Geistes, eines davon viel mehr zu mögen als die anderen. So dass der Einzelne, nachdem er sie alle erlebt hat, sich schließlich für eine bestimmte entscheidet und diese zum Sinn seines Lebens macht.

Der hl. Thomas von Aquin lehrt uns, dass es im Menschen eine Einheit gibt, durch die er neben der ontologischen Einheit [er ist ein Wesen] auch eine Zieleinheit hat [er möchte ein Ziel erreichen]. Und wenn er Gott nicht sucht, strebt er zwangsläufig nach einer dieser drei Freuden als seinem ultimativen Ziel.

In Fortsetzung der Meditation zeigt der Gründer der Gesellschaft Jesu, dass unser Herr Jesus Christus in die Welt kam, um zu beweisen, dass solche Freuden [als Zweck] wertlos sind.

Die unendliche Macht des göttlichen Schöpfers des Universums

Der hl. Ignatius schlägt also die Weihnachtsmeditation vor, da die Menschen aufgrund eines der drei götzendienerischen Ziele: Geld, Vergnügen oder Ehre dazu gebracht werden, Gott zu vergessen.

Was sind die Reichtümer dieser Welt wert? Was lehrt uns unser Herr Jesus Christus in der Krippe?

Gott hat Himmel und Erde erschaffen. Er schuf daher auch alle Reichtümer, die es auf der Erde gibt. Alles, was wunderbar und schön ist, alles, was existiert und den Wohlstand eines Menschen unterstützen kann, es war Er, der es erschaffen hat. Es gibt keinen Menschen, der über einen Reichtum verfügen könnte, der mit dem Gottes vergleichbar wäre.

Er hat nicht nur alle vorhandenen Reichtümer erschaffen, sondern er hat auch die unerschöpfliche Macht, so viele andere zu schaffen, wie er will – und das ohne die geringste Anstrengung. Er ist allmächtig und übt seine Allmacht mit vollkommener Leichtigkeit aus. Schauen Sie sich einfach die Sterne am Himmel an und verstehen Sie, wie leicht Gott alles erschafft. Er ist so unendlich reich, dass Er alles, was existiert, und noch viel mehr unerschöpflich erschaffen könnte, mit der gleichen Leichtigkeit, mit der Er ein Sandkorn erschaffen hat.

Loslösung von irdischen Gütern

Und Er ist nicht nur in der Lage, Reichtümer zu schaffen, er ist auch von Natur aus reich.

Nun wollte dieser unendlich reiche Gott als armer Mensch auf die Erde kommen. Er wollte von einem Zimmermannsvater geboren werden, von einer Mutter, die zu Hause häusliche Dienste verrichtete; Er wollte in einem Stall geboren werden, dem ärmsten Ort, den man sich vorstellen kann; zum Aufwärmen wollte Er nur den Atem einiger Tiere und die Kleidung haben, die Unsere Liebe Frau für Ihn angefertigt hat. Als Zufluchtsort wollte er keinen Aufenthaltsort für Menschen, sondern einen Aufenthaltsort für Tiere (denn der Stall war der Ort, wo die Tiere zum Fressen hingingen).

An einem solchen Ort wurde das Wort Gottes geboren!

Damit wollte Er zeigen, wie gleichgültig der Mensch gegenüber Reichtümern im Vergleich zum Dienst Gottes sein muss. Und wie er also leben sollte, zuallererst nicht um reich zu sein, nicht um großen Reichtum zu haben, sondern um Gott zu dienen, ihn zu lieben, ihn zu preisen und ihm auf dieser Erde zu dienen und ihn dann im Himmel für alle Ewigkeit anzubeten.

Reichtümer mehr lieben als Gott: Umkehrung der Werte

Wir sehen um uns herum Menschen, die wild hinter dem Geld her sind; die den Besitz davon zur einzigen Angelegenheit ihres Lebens machen und Gespräche darüber zum angenehmsten, attraktivsten und interessantesten Gegenstand machen; die ihr ganzes Glück in das Gefühl legen, Geld zu haben und in die Illusion, dass sie nie arm, sondern immer reicher werden. Solche Menschen sind absolut unvernünftig. Denn diese Güter, egal wie viel sie wert sind, machen einen winzigen Teil der im Universum existierenden Güter aus. Und bei Gott, was sind sie anderes als ein wenig Staub und Schlamm?

Stellen Sie sich den reichsten Mann der Welt vor, einen Magnaten. Stellen wir uns weiter vor, dass die Liste seiner Vermögenswerte einen Katalog von der Größe eines Telefonbuchs einnimmt: Immobilien, Geld, Titel, Kredite, Wertsachen usw. usw. Was ist das alles im Vergleich zu Gott, unserem Herrn? Nichts, absolut nichts.

Diejenigen, die ausschließlich oder hauptsächlich für Geld leben und deren Besitz das einzige Ziel im Leben ist, benehmen sich wie echte Narren, weil sie die Lektion, die Unser Herr Jesus Christus ihnen in der Weihnachtskrippe gegeben hat, mit Füßen treten. Sie verstehen nicht, dass unser Herr uns dort gelehrt hat, dass es dem Menschen erlaubt ist, Reichtümer zu begehren, zu erwerben und zu behalten, solange er dies nicht zum obersten Ziel seines Lebens macht. Das oberste Ziel muss die Ehre Gottes, der katholischen Kirche sein; daher der Sieg der Gegenrevolution über die Revolution(*). Finanzielle Sorgen müssen zwangsläufig eine Nebensache sein, auf die Gefahr hin, sich wie ein echter Verrückter zu verhalten, indem er die Werteordnung umkehrt und mehr liebt, was er weniger lieben sollte, und weniger liebt, was er intensiver lieben sollte.

Es ist ein Wahnsinn, vergängliche Güter zum Hauptzweck des Lebens zu machen

Unser Herr Jesus Christus hätte, wenn er gewollt hätte, den Engeln befohlen, die köstlichsten Seidenstoffe für die Krippe zu sammeln; die angenehmsten Parfüme; er hätte das Spielen von höchst entzückender Musik angeordnet.

Wenn die Engel den Hirten gesungen haben, um wie viel mehr würden sie dann für das Jesuskind singen! Und es gibt keine irdische Musik, die auch nur annähernd mit Engelsmusik vergleichbar wäre.

Das Jesuskind könnte auch noch über supereffektive Kleidung verfügen und von Anfang an mit den besten Lebensmitteln ernährt werden. Mit einem Wort, er hätte sich schon im ersten Augenblick seines irdischen Lebens mit Freuden erfüllen können.

Doch was hat er getan? Das Gegenteil. Er wollte auf Stroh geboren werden, einem Material, dessen Berührung dem Körper keine Freude bereitet; Er wollte in einer Krippe liegen, in der man annehmen würde, dass der Geruch nicht angenehm gewesen sein könnte, egal wie sehr die Muttergottes und der hl. Josef sie gereinigt hatten; Er wollte vor Kälte zittern, weil Er sich dafür entschieden hatte, in einem Wintermonat um Mitternacht geboren zu werden; als Musik wollte ich nur das Brüllen von Tieren haben.

Letztendlich wollte Er das Gegenteil einer Lage von Genüssen. Und so wollte Er den Menschen zeigen, wie verrückt es ist, sie zum Hauptzweck des Lebens zu machen.

Die Lehre, die er bringen wollte, ist daher das Gegenteil des Strebens nach Freuden: vorausgesetzt, dass es dem Wohl der Seelen und der Ehre Gottes dient, müssen wir alle Freuden aufgeben und nur das Gute suchen, auch wenn es uns viel Opfer und viel Verzicht kostet.

Als Fürst geboren, aber in einer Krippe

Unser Herr Jesus Christus wollte bar von allem geboren werden, was Eitelkeit mit sich bringen kann. Es ist wahr, dass er als Fürst des königlichen Hauses David geboren wurde; wahr ist aber auch, dass Er als Sohn eines Zimmermanns geboren werden wollte, als Sohn einer Mutter, die – wie bereits gesagt wurde – haushaltliche Dienste verrichtete. Er wollte zu einer Zeit geboren werden, als das Haus David seine politische Macht, sein soziales Prestige, sein Geld verloren hatte; in dem Er also absolut nichts in der irdischen Ordnung der Dinge war.

Und mehr noch, Er wollte als Verstoßener geboren werden, außerhalb der Stadt, weil dort niemand seinen Eltern Unterkunft gewähren wollte. Sie gingen von Haus zu Haus und fragten nach einem Obdach, wurden aber nicht willkommen geheißen. Er wurde in einer Krippe geboren, um den Menschen zu beweisen, wie verrückt diejenigen sind, die es zu einer festen Idee machen, erscheinen zu wollen, anstatt zu versuchen, der katholischen Sache zu dienen; der Wahnsinn derer, die mehr sein wollen und diese Eitelkeit zum Ziel ihres Lebens machen.

Ein Katholik muss sich diese Argumentation zunutze machen, indem er sie auf andere und auf sich selbst anwendet.

Anwendung auf andere: Wen bewundern?

Wenn der Katholik einen Menschen sieht, der nicht nach dem Gesetz Gottes oder zu seiner Ehre, sondern ausschließlich zu seinem eigenen Vorteil lebt – diesen einen Freund der Familie, diesen einen Nachbarn, diesen einen Berufskollegen, der wegen dies oder jenes Prestige hat, oder ein schönes Leben führt, oder viel Geld hat – und weil er das Gefühl hat, sie aus genau diesen Gründen zu bewundern, muss er denken:

„Nein! Ein solches Vorgehen wird von unserem Herrn im Evangelium gerügt. Unser Herr, der König, die ewige Weisheit, hat uns das Gegenteil gelehrt. Er hat uns gelehrt, dass solche Dinge zweitrangig sind und dass diese Menschen wenn sie die ganze Kraft ihres Leben darauf verwenden, handeln sie unvernünftig und werden am Jüngsten Tag verurteilt. Im Gegenteil, gesegnet sind diejenigen, die auf Reichtümer, Vergnügungen und Ehren verzichtet haben oder, die Reichtümer, Vergnügungen und Ehren hatten, aber immer bereit waren, ihnen jederzeit zu entsagen, wenn die katholische Sache es forderte. Diese werde ich bewundern – diese von der Partei der Entsagung. Die anderen werde ich verachten; ich werde mir nicht erlauben eine Person zu bewundern, die nicht so lebt, wie sie es sollte“.

Anwendung auf sich selbst: völlige Hingabe

Was suche ich in den Beziehungen mit anderen? Möchte ich für mein Vermögen berücksichtigt werden? Oder für das genussvolle Leben, das ich führe? Oder sogar für einen Überlegenheitstitel, den ich habe? Dann muss ich zu dem Schluss kommen, dass ich wertlos bin. Denn ich darf nicht danach streben, dass andere auf mich achten, sondern dass sie Gott lieben. Ich muss sie auf die Liebe Gottes hinweisen und darf die Aufmerksamkeit nicht auf mich selbst richten. Wenn ich das tue, beraube ich Gott um das, was ihm zusteht. Und ich muss mich nur um die ganze Hingabe kümmern, die meine Seele Gott, unserem Herrn, unserer Lieben Frau und der Heiligen Katholischen Kirche schuldet.

Fazit der Meditation: Kämpfen und beten

Deshalb müssen wir gemäß der Schule des hl. Ignatius – die die wahre Schule ist – diese Überlegungen Tag und Nacht vor Augen halten und mit der Energie eines Unkrautjäters die weltlichen Überlegungen, aus unserer Seele ausmerzen, die uns dahin führen, Geld, Freuden und Ehren anzubeten.

Dies setzt natürlich viel Gebet voraus, da ein solcher Zweck nicht allein durch Willenskraft erfüllt werden kann. Dies ist ein Gedanke, der für den Menschen oft so schmerzhaft ist, dass es ihm schwer fällt, ihn immer im Kopf zu behalten. Und selbst wenn er ihn hat, wird es ihm schwer fallen, auf solche Dinge zu verzichten. Er muss beten, er braucht Gnade, er muss sich abtöten, um auf sie zu verzichten. Wenn er auf diese Weise handelt, wird er Erfolg haben und somit Gott gefallen.

Anmerkung:

(*) Zusammenfassend bezeichnet Plinio Corrêa de Oliveira in seinem großartigen Werk „Revolution und Gegenrevolution“ die Revolution als den jahrhundertealten Prozess, der das Christentum seit dem Niedergang des Mittelalters zerstört hat – einer Zeit, in der das katholische Ideal von Gesellschaft ihrer Verwirklichung am meisten nahe gekommen ist. Und er versteht unter Gegenrevolution die organisierte Reaktion, die sich der Revolution widersetzt und die Wiederherstellung des Christentums anstrebt.

 

 

Aus dem Portugiesischen mit Hilfe von Google Übersetzer von „O Senhor do Céu e da Terra“ aus der Monatsschrift „Catolicismo“ von Dezember 1999

Die deutsche Übersetzung „Der Herr des Himmels und der Erde“ erschien erstmals in www.p-c-o.blogspot.com

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