* 28.12.1930 + 24.08.2026
Dr. Eduardo de Barros Brotero, Direktor des Plinio Corrêa de Oliveira Instituts, Mitbegründer der Brasilianischen Gesellschaft zur Verteidigung von Tradition, Familie und Eigentum (TFP) und eine bedeutende Persönlichkeit der weltweiten TFP-Gemeinschaft, verstarb am Montag, dem 24. August 2026, in São Paulo im Alter von 95 Jahren.
Requiem æternam dona ei, Domine, et lux perpetua luceat ei.
NR: Am
Mittwoch, dem 25. August 2026, sprach Dr. Mario Navarro da Costa, Präsident des
Plinio Corrêa de Oliveira Instituts (IPCO), neben dem Grab von Dr. Eduardo
folgende Abschiedsworte:
„O weises und unbeflecktes Herz
Mariens, in dieser Welt, in der alle Menschen frei sind, berauscht nach
Freiheit, wusste Dr. Eduardo, dass er sich als Deinen Sklaven unterworfen
hatte, um wie der Geringste unter den Menschen zu sein, über den Du wie über
ein elendes, willensloses Objekt verfügen konntest. In dieser Welt, in der
alles vom Naturalismus zeugt, wusste Dr. Eduardo, dass sein Leben gänzlich
übernatürlich war. Nicht er lebte, sondern Dr. Plinio Corrêa de Oliveira lebte
in ihm durch die Vereinigung mit Unserer Lieben Frau. Dr. Eduardo sagte: Von
ihm kommen mir alle Gnaden, sein Geist wohnt in mir, und in dieser Vereinigung
kann ich alles tun, was er kann. In dieser Welt ohne Größe, ohne Horizonte, voller
Optimismus und Lebensgenuss, wusste Dr. Eduardo, dass unsere Zeit glorreiche
Ereignisse bringen würde, in denen er, wie ein Held, die Größe Dr. Plinios
Corrêa de Oliveiras verkörpern müsste.
In sich selbst blickend und so viel
Kleinlichkeit erkannte, wusste Dr. Eduardo, dass der Glaube an all das, was wir
soeben gehört haben, ihm Anteil an der Größe Dr. Plinios verleihen und ihn,
gemäß dem prophetischen Gebet des heiligen Ludwig Maria Grignion de Montfort,
zu einem vollkommenen Apostel der Endzeit machen würde.
* * *
Aus Italien sandte
Professor Roberto de Mattei folgende Botschaft:
Die Nachricht vom Tod Dr. Eduardo de
Barros Broteros, Mitbegründer der TFP, betrübt mich zutiefst.
Ich habe Dr. Eduardo mehrmals in São
Paulo und Rom getroffen und hatte stets den Eindruck einer edlen Seele, eines
hochgebildeten Mannes mit hohen, konsequenten Prinzipien. Er widmete sich ganz der
Sache der Gegenrevolution. Ich erfuhr von ihm unzählige Details, Episoden und
Anekdoten aus dem Leben von Dr. Plinio, die mir bei meinen Büchern sehr
geholfen haben, und ich war hocherfreut, als er mir schrieb, um seine
Bewunderung für das Buch „Der Prophet des Reiches Mariens“ auszudrücken.
Heute hat er sich jener Schar von
Jüngern und Mitarbeitern Dr. Plinios angeschlossen, die, als ich sie
kennenlernte, viel jünger waren als er und die seither alt geworden und
verstorben sind, aber stets ihren Glauben an die „Stimmen, die nicht lügen“, an
die Verheißung des Reiches Mariens bewahrt haben. Ich hoffe, diese Stimmen an
künftige Generationen weitergeben zu können, in der Gewissheit, dass das
Unbefleckte Herz Mariens bald über die Trümmer des Chaos triumphieren wird, in
dem wir uns befinden.
Ich verneige mich vor den sterblichen
Überresten von Dr. Eduardo, schließe mich seinen Gebeten an und bitte dich,
lieber Juan Miguel, Dr. Caio, Dom Bertrand und Mario Navarro da Costa mein
tiefstes und aufrichtigstes Beileid auszusprechen.
In der Vereinigung von Seelen und
Herzen, in Jesus und Maria.
Roberto
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