Mittwoch, 27. Mai 2026

Der Russisch-Kommunistische Zynismus zur Eroberung Chinas

  7 Tage im Rückblick

Plinio Correa de Oliveira
O „Legionário“
25. November 1945

 


In unserer letzten Ausgabe machten wir unsere Leser auf die verabscheuungswürdige Haltung der chinesischen Kommunisten aufmerksam, die in ihrem unglücklichen Heimatland einen Bürgerkrieg führen, angefeuert und unterstützt von ihren Führern in Moskau.

Diese Woche wurden die Anzeichen einer sowjetischen Intervention in China so deutlich, dass selbst Blinde die Realität nicht mehr leugnen können. Die chinesische Regierung richtete offiziell eine Interpellation an die sowjetischen Behörden und machte sie für die Geschehnisse in China verantwortlich. Die Sowjets antworteten mit jenem schmeichelhaften Zynismus eines Geheimniswahrers, dass sie alle strategischen Punkte in China räumen und daher keine Verantwortung für die Geschehnisse tragen. Als wäre es absurd anzunehmen, sie würden ihren chinesischen Genossen helfen. Gleichzeitig berichten Telegramme aus China, dass die chinesischen Kommunisten die von den Sowjets geräumten Stellungen sofort besetzen!

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So entfacht die UdSSR den Krieg in China. Und dasselbe tut sie in Persien. Auch in dieser Hinsicht lassen die Reden und Debatten im Unterhaus keinen Raum für den geringsten Zweifel. Die unruhige persische Zone ist genau diejenige, die von der UdSSR besetzt war. Berichte aus diesen Regionen betonen, dass die kommunistische Propaganda dort so gut gemacht war, dass fast alle Einwohner zu Bolschewiki wurden. Und die russische Verantwortung für den Fall ist so eindeutig, dass die persische Regierung selbst bereits eine Gesandtschaft nach Russland entsandt hat, um über die Einstellung der Kampfhandlungen zu verhandeln. Es ist auch erwähnenswert, dass die Partei, die rebelliert hat, eben jene Partei ist, die für ihre linken und kommunistischen Tendenzen bekannt ist.

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Angesichts dessen ist es berechtigt zu fragen, ob die sehr ernsten Unruhen, die in Indien begonnen, und die Ereignisse in Indonesien selbst nicht hinter den Kulissen einen Impuls aus Moskau erhalten haben. Es stimmt, dass die Partei, die in Indien gegen die Briten kämpft, während des Krieges pro-japanisch eingestellt war. Aber was soll diese Argumentation? Es gibt eine Wahrheit, die man sich immer wieder in Erinnerung rufen sollte. Als die Deutschen in Frankreich einmarschierten, waren die Beziehungen zwischen der UdSSR und dem Deutschen Reich herzlich. Beide Seiten verarbeiteten friedlich die Überreste des unglücklichen Polens. Was verrieten uns damals die Telegramme? Die Leser des „Legionário“ erinnern sich, denn wir haben diesen Sachverhalt ausführlich kommentiert und hervorgehoben. Die Telegramme enthüllten, dass zahlreiche führende Mitglieder der französischen Kommunistischen Partei Kontakt zu den Nazi-Besatzern hatten und sie aktiv unterstützten. Dies waren typische Zeiten, als der „Handschlag“ zwischen Ribbentrop und Molotow noch frisch war.

Daher gefällt uns die These von Herrn de Gaulle sehr, als er sich weigerte, ein Schlüsselministerium seines glorreichen Vaterlandes vollständig und ohne Kontrolle an Kommunisten zu übergeben. Seine These lautete, dass die internationalen Ereignisse es durchaus verständlich machten, dass Großbritannien und die Vereinigten Staaten einer französischen Regierung mit Kommunisten in prominenten Positionen nicht trauten.

De Gaulle findet es verständlich, erklärbar, normal, dass das größte Misstrauen gegenüber den patriotischen Gefühlen aller französischen Kommunisten herrscht…

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Aber kehren wir nach China und Persien zurück. Dort entfacht die UdSSR die Fackel der Zwietracht. Und was tut sie im Westen? Sie annektiert friedlich Mittel- und Osteuropa. Ist das alles? Nein. Sie protestiert lautstark gegen das Atomwaffenmonopol.

Gibt es einen größeren Zynismus?

Heute sprechen wir von französischer Höflichkeit, britischer Pünktlichkeit, spanischer Ritterlichkeit usw. Der Tag wird kommen, an dem wir auch vom sowjetischen Zynismus sprechen werden. Ein erstaunlicher Zynismus, der weltweit nur ein einziges „Ähnliches“ hatte: den Nazi-Zynismus.

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Aus all diesen Gründen halten wir es schlichtweg für unvorstellbar, dass England in der Volksabstimmungsfrage einen Kompromiss eingegangen ist, um die Präferenzen der Griechen in der Frage Monarchie oder Republik unmittelbar zu ermitteln.

Demokratisch betrachtet gibt es keinen reibungsloseren Weg, die Lage eines Landes zu normalisieren. Es liegt auf der Hand, dass eine Verzögerung des Problems und eine Schwächung der Monarchie nur den Kommunisten in die Hände spielen. Genau das hat König Georg VI. in seiner hervorragenden Proklamation deutlich gemacht. Und er hat vollkommen recht.

 

 

 

Aus dem Portugiesischen mit Hilfe vom Google Übersetzer

Die deutsche Fassung dieses Artikels ist erstmals erschienen in
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