Freitag, 2. Oktober 2026

GOTT WIRD RICHTEN

 Plinio Corrêa de Oliveira
"Folha de S. Paulo" – 11. Juni 1972

Um das wichtigste Ergebnis des Moskauer Treffens in einer prägnanten – wenn auch etwas pedantischen – Formel zu fassen, könnte man sagen, dass sich die Beziehungen zwischen der kommunistischen und der nichtkommunistischen Welt von einer polemischen zu einer dialektischen Phase entwickelt haben.


Anders ausgedrückt: Vor Nixons Besuchen in Peking und Moskau war die Öffentlichkeit weiterhin überzeugt, dass sich die beiden Welten in einem ideologischen Kampf befanden: der Westen, gestützt auf bestimmte, ewig gültige und absolute Wahrheiten des christlichen Glaubens, und der Osten, der die Relativität und Wandelbarkeit aller Lehren – außer des Relativismus – als Dogma verkündete.

Nach den Treffen in Peking und Moskau wurde der gesamten Menschheit implizit vermittelt, dass es für die Supermächte keine Irrtümer oder absoluten Wahrheiten gibt und dass alle ideologischen Gegensätze nicht in der Polemik, sondern im Dialog gelöst werden. Ja, im Dialog. Das heißt, auf einem verschlungenen und doch fließenden Weg, in jedem Konflikt eine Zwischenlösung zu finden, in der die Parteien aufeinander zugehen. Jeder gibt ein Stück seiner Ideologie preis, und aus diesem Feilschen entsteht nicht die Wahrheit, sondern eine Art „Wahrheit“, also eine Art „Verwirrung“, die niemand so recht ernst nimmt und die die Ereignisse im großen Strom der Geschichte hinwegspülen werden.

Von diesem Geist beflügelt, rief Kissinger nach dem Abkommen aus: „Russland und die USA werden in einem Dialog stehen wie nie zuvor.“ Leonid Zamiatin, Direktor des Moskauer Pressezentrums, äußerte sich im Wesentlichen ähnlich.

Wohin wird diese dialektische Euphorie die Welt führen? Die Antwort ist einfach. Man muss sich nur ansehen, wohin sie sie jetzt führt.

Auf sowjetischer Seite wurde in einem Artikel der Prawda eine Interpretation des Abkommens präsentiert, die Raum für alles lässt. Die Zeitung erklärt, Russland habe einen diplomatischen Sieg errungen, indem es die Amerikaner dazu gebracht habe, das Ende des Kalten Krieges und den Beginn einer Friedensära zu akzeptieren. Weiter heißt es, dieser Erfolg des Kremls stehe im Einklang mit Lenins strategischen Prinzipien. Für Lenin war Frieden immer dann wünschenswert, wenn ein stärkerer Gegner im Anmarsch war. Daher galt es, den Frieden zu nutzen, um den Feind an Reichtum und Macht zu überflügeln. Sobald dies erreicht war, mussten die Kommunisten ihre Aggression wieder aufnehmen: Dies erklärt das große Interesse der Sowjets an finanzieller und technologischer Unterstützung durch die großen nichtkommunistischen Nationen wie die USA, Deutschland und Japan. In Moskau wurde vereinbart, dass der Kreml und das Weiße Haus unverzüglich Kommissionen einsetzen würden, um den Austausch zwischen den beiden Welten (den Austausch zwischen Reich und Arm!) zu fördern und Russland so die gewünschten Vorteile zu verschaffen.

Während Russland so seine Bereicherung vorantreibt, nutzt es den Frieden des Dialogs, um dem Westen einen verheerenden wirtschaftlichen Schlag zu versetzen. Die Regierung in Bagdad, der auch Kommunisten angehören, verstaatlichte (sprich: „konfiszierte“) kurz nach Nixons Besuch in Moskau die Iraqi Petroleum Company, ein westliches Unternehmen, das über Pipelines durch Syrien und den Libanon einen Großteil des Erdöls für die westliche Welt liefert.

Laut Medienberichten soll dieses Öl nun nach Russland exportiert werden. Russland wiederum will westliche Länder, denen irakisches Öl fehlt, mit russischem Öl beliefern.

Syrien konfiszierte nur Stunden nach dem Irak ebenfalls die Vermögenswerte des großen Ölkonzerns. Der konservative Libanon ist in Aufruhr. All dies geschieht in einem ohnehin schon unruhigen Nahen Osten.

Tatsächlich wurde Nixon bei seinem Besuch in Persien direkt nach Russland mit Bombenanschlägen und symbolischen Attacken empfangen – verübt von Agenten derselben Gastgeber, die ihn kurz zuvor in Moskau begrüßt hatten. Es ist der Aufstand, der im Reich des Schahs brodelt, mit dem Ziel, dort eine prokommunistische Koalitionsregierung zu errichten und anschließend die riesigen Ölreserven des Persischen Golfs in den russischen Einflussbereich zu bringen.

Wer diese beunruhigenden Nachrichten ernsthaft zur Kenntnis nimmt, wird sicherlich alarmiert sein. Ich weiß nicht, ob Nixon Angst hatte. Falls ja, dürfte seine Furcht nur von kurzer Dauer gewesen sein.

Tatsächlich flog Nixon direkt nach seinem Besuch in Persien nach Warschau. Dort wurde er von einer enthusiastischen Bevölkerung gefeiert, die in ihm den möglichen Retter des von den Kommunisten unterdrückten, armen Landes sah. Nixon hielt eine Rede. Und er konnte sich nichts Besseres vorstellen, als für die unglücklichen Warschauer die Fortschritte Polens nach dem Zweiten Weltkrieg zu loben. Das heißt, unter der kommunistischen Diktatur … Was mögen wohl die Familien der Arbeiter gedacht haben, die vor weniger als einem Jahr in Danzig aus purer Not rebelliert hatten, als sie dies hörten?

Mit diesem Schlag gegen die Befreiungshoffnungen in Polen lieferte Nixon den Beweis – und was für einen Beweis! – seiner Aufrichtigkeit im Dialog mit Moskau. In Teheran hatte er gerade den Beweis für die Heuchelei der Sowjets erhalten …

* * *

Russland nutzt den dialektischen Frieden also aus, um sich zu bereichern und seinen Gegner zu verarmen. Doch um einen Dritten Weltkrieg vorzubereiten, reicht das nicht. Es bedarf auch der Akzeptanz der Amerikaner hinsichtlich des Rückgangs ihres globalen Einflusses und ihrer militärischen Macht.

Was den Rückgang des amerikanischen Einflusses betrifft, so akzeptiert Präsident Nixon diesen in seiner euphorischen Rede vor dem Kongress zwar implizit, aber deutlich. Er erklärte, die USA verfügten weiterhin über genügend Macht, um sich gegen russische Aggression zu verteidigen. Er erwähnte die Verteidigung der übrigen freien Welt mit keinem Wort. Mit anderen Worten: Nordamerika distanziert sich von den anderen nichtkommunistischen Ländern und setzt sie damit Moskaus Zorn aus.

Insbesondere in Bezug auf Lateinamerika belegen Telegramme, dass Nixon versuchte, die Sowjets zu einer Abschwächung ihrer subversiven Bestrebungen in diesem Teil der Welt zu bewegen. Da die Sowjets sich weigerten, musste der amerikanische Präsident in der gemeinsamen Erklärung jegliche Bezugnahme auf lateinamerikanische Länder streichen.

Wie lange scheinen die Zeiten der Monroe-Doktrin her…

* * *

Gleichzeitig begannen die USA, ihre Kriegsanstrengungen konsequent zu reduzieren. Verteidigungsminister Melvin Laird ordnete umgehend die Aussetzung aller Militärprojekte an, die gegen den in Moskau unterzeichneten Vertrag zur Begrenzung strategischer Waffen verstießen.

– Welche Garantien hat Nixon, dass Russland dasselbe tun wird? Laut Kissinger sind die US-amerikanischen Mittel zur Überwachung der russischen Abrüstung wirksam. James Reston, Kolumnist der New York Times, räumt hingegen ein, dass es keine verlässlichen Mittel gibt, die Einhaltung der Abkommen durch die Russen zu überprüfen.

Dieser absolut entscheidende Punkt bleibt daher ungeklärt. Ich fürchte, die Welt wird für diese Unsicherheit einen hohen Preis zahlen!

* * *

– Aber, wird jemand fragen, ist Nixon verrückt geworden? – Diese Annahme ist eindeutig unhaltbar. James Reston hat das Problem, ohne Nixon direkt zu erwähnen, sehr deutlich formuliert. Wer auch immer glaubt, die Sowjets handelten in gutem Glauben, hat Grund zur Hoffnung, dass Nixons Politik einen Krieg verhindern wird. Wer hingegen sowjetischen guten Glauben für unmöglich hält, muss zugeben, dass Nixons Politik den Krieg nicht verhindert. Ich meinerseits füge hinzu, dass diese Politik den Krieg vorbereitet, da sie den Sowjets die Mittel gibt, sich zu stärken und dann die USA anzugreifen.

Dass Nixon, ein Mann mit wenig Doktrin und viel Pragmatismus, den sowjetischen Versprechen Glauben schenkte, trotz der zutiefst unmoralischen Natur des Marxismus, überrascht nicht. Was mir jedoch unerklärlich bleibt, ist, wie er die gesamte freie Welt, einschließlich Lateinamerikas, dem russischen Zorn ausliefern konnte und sogar vor den armen Polen für die russische Besatzung plädierte – und das alles zu einer Zeit, in der Russland im Nahen Osten einige der wichtigsten Ölreserven der Welt ausbeutet und sich so unschätzbare Ressourcen für einen neuen Krieg sichert.

Wie dem auch sei, ich beende heute meine Ausführungen zum Moskauer Konzil.

Die Geschichte wird die Fakten eines Tages aufklären und darüber urteilen.

Und vor allem wird Gott am Tag des Jüngsten Gerichts über sie richten.

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Fatima und die Hölle

Plinio Corrêa de Oliveira
Heiliger des Tages – 15. Juli 1967

 

* Kommentar zur dritten Erscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima: Vision der Hölle


       Die Muttergottes hatte gerade zum Gebet für die Sünder aufgerufen, als die Vision der Hölle erschien. „Während sie diese Worte sprach – für die Sünder, für die Sühne usw.“, berichtet Lucia, „öffnete Unsere Liebe Frau wie in den beiden vorangegangenen Monaten ihre Hände.“

In dieser Geste, die für das Bild Unserer Lieben Frau von der Gnade typisch ist, neigten sich ihre Hände nach unten, und ein Lichtstrahl ging von ihnen aus.

„Der von ihnen ausgesandte Schein schien in die Erde einzudringen, und wir sahen gleichsam ein Feuermeer, in dem Dämonen und Seelen wie durchsichtige, schwarze Glut in menschlicher Gestalt schwebten.“

Es ist wichtig festzuhalten, dass wir wissen – um eine Vorstellung davon zu haben, was dieses Höllenfeuer ist –, dass es sich um ein reales Feuer handelt. Daher muss die modernistische Vorstellung, das Höllenfeuer sei ein symbolischer Ausdruck moralischen Leidens, zurückgewiesen werden. Zwar gibt es in der Hölle moralisches Leiden, und dieses Leiden ist furchtbar. Es ist die Trennung von Gott, es ist ewige Verzweiflung; der Mensch fühlt sich völlig fremd und in einen erschreckenden inneren Konflikt geworfen. Doch neben diesem moralischen Leiden gibt es auch physisches Leiden, das die Seele trifft. Es gibt wirkliches Feuer in der Hölle, ein wahres Feuer, und dieses Feuer verbrennt die Seele.

Man könnte einwenden: „Aber ich verstehe nicht, wie eine spirituelle Seele vom Feuer verbrannt werden kann.“ Das ist ganz einfach zu verstehen: Ist die spirituelle Seele nicht mit dem Körper verbunden? Ist sie daher nicht mit etwas Materiellem verbunden? Wenn sie mit Materie verbunden ist, warum kann sie dann nicht von etwas Materiellem verbrannt werden? Es ist offensichtlich!

Der heilige Alfons von Liguori sagt über dieses Feuer: Es ist so furchtbar, dass die schlimmste Flamme der Welt im Vergleich schwach erscheint, so wie eine Flamme auf einem Gemälde im Vergleich zu einer echten Flamme auf Erden schwach brennt. Daraus folgt: Die schlimmsten Feuer, die man hier sieht, sind nicht so schrecklich wie die Hölle.

Es ist eine sehr gute Meditation. Deshalb wollte die Muttergottes, dass dieses Feuer heute den Sündern gezeigt wird. Wenn ich eine besonders eindrucksvolle Flamme sehe, denke ich gewöhnlich an die Hölle, und das tut mir gut. Wenn ich zum Beispiel nach Santos gehe und den Schornstein von Cubatão sehe, aus dem diese beeindruckende Flamme schlägt, denke ich gern ein wenig an die Hölle. Dieses Feuer ist für mich bereitet, es ist für jeden von euch bereitet, wenn wir nicht gläubig sind.

Die heilige Teresa von Ávila hatte die Gnade, den Platz in der Hölle zu sehen, der ihr für den Fall ihrer ihre Untreue bestimmt war. Und es war ein gewaltiger Ort, wie eine Art Ofennische, ein Grab, in das sie zusammengekrümmt eintreten und für alle Ewigkeit zusammengekrümmt bleiben sollte, zusammen mit ihrem Körper, wenn die Auferstehung der Toten stattfand. Und es ist gut, zum Beispiel, wenn wir an diesen Straßen vorbeigehen, die gerade repariert werden und in denen Teer in kleinen Töpfen brennt, und wir sehen, wie das Feuer wie Teerregen herausströmt, dann ist es interessant zu denken: „Wenn ich die ganze Nacht mit nur einem brennenden Finger hier verbringen müsste, würde ich vielleicht vor Verzweiflung und Schmerz tot aufwachen!“ Und das bei einem Feuer, das winzig ist im Vergleich zum Höllenfeuer.

Das Höllenfeuer ist furchtbar und währt in alle Ewigkeit. Darüber sollte man nachdenken! „Betrachte die letzten Dinge, und du wirst in Ewigkeit nicht sündigen.“ Die letzten Dinge sind: Tod, Gericht, Hölle und Paradies. Wir müssen über diese vier Wahrheiten nachdenken, sie alle sind für uns notwendig, und hier sehen wir, wie die Muttergottes zur Meditation über die Hölle anregt.

Und dann heißt es weiter: „Ein Meer aus Feuer, eingetaucht in dieses Feuer des Schreckens und der Finsternis“ die Gestalten, „die im Feuer schwebten, getragen von den Flammen, die aus ihnen selbst hervorkamen …“

Sehen Sie sich das an, wie furchtbar das ist: sie werden von Flammen bewegt, die aus ihrem Inneren hervorgehen. Sie brennen so heftig, dass Flammen aus ihnen herausschießen! Das ist etwas anderes als ein Brennen von außen nach innen. Es ist ein Feuer in ihren eigenen Eingeweiden, das entsetzlich brennt und nichts verzehrt, und sie bewegen sich, angetrieben von dieser Hitze. Seht die Qual, die dies darstellt.

„…zusammen mit Rauchwolken, die nach allen Seiten herabfielen…“ Stellen Sie sich eine Krankheit vor, bei der ein Mensch Rauchwolken und Flammen ausstößt und dann zwischen den Flammen taumelt und umhergeht. Können Sie sich die Angst vorstellen, die diese Seuche auslösen würde? Gäbe es eine Pille, die diese Krankheit verhindern könnte, wie gut wäre das Geschäft damit, und jeder würde sie kaufen wollen! Aber sehen Sie, wie wir sind: Der Mensch ist so blind, dass er sich nicht vor dem schlimmsten Leiden in alle Ewigkeit fürchtet.

Doch diese Vision war ein Geschenk der Muttergottes. Wenn die Muttergottes diese Vision schenken wollte, dann wollte sie, dass sie sich ereignet, zum Wohl unserer Seelen. Wir müssen dies wertschätzen und Punkt für Punkt darüber nachdenken, denn das hilft uns und bringt uns Ihr näher. Und für den verhärteten Sünder, der von der Betrachtung der Hölle bewegt wird. Die Kinder der Revolution sind per Definition verhärtet, und ohne die Betrachtung der Hölle werden sie nicht gerettet. Deshalb müssen wir diese Perspektive einnehmen und Punkt für Punkt darüber nachdenken, indem wir die Muttergottes um die Tugend der Gottesfurcht bitten.

Vor einiger Zeit sagte mir ein Arzt, dass man nicht lange krank gewesen sein muss, um zu sterben. Es gibt gewisse Krankheiten, die einen von einem Moment auf den anderen befallen und tödlich sind. Das ist kein Herzinfarkt. Ein Herzinfarkt hat mehr oder weniger nahe oder ferne Ursachen; er tritt plötzlich auf, hat aber eine lange Entstehungsgeschichte im Organismus. Es gibt eine Krankheit namens Embolie – dabei löst sich ein Partikel irgendwo im Körper –, die einen Menschen sofort tötet. Und das passiert von einem Moment auf den anderen; es kann jeden von uns treffen. Wer weiß, ob einer von uns morgen tot aufwacht? Wer von uns weiß, ob wir noch leben, wenn wir aufstehen? Ein bekanntes Geschehen: Der und der ist gestorben! Sie klopften an die Tür, er öffnete nicht. Das Dienstmädchen wurde nervös, rief den Vater, rief die Mutter … sie gingen hinein, er war tot! Es ist nicht unmöglich!

Also: „…unter verzweifelten Schreien, die uns entsetzten und mit Schrecken erfüllten, erschienen die Dämonen als widerliche Gestalten furchterregender, unbekannter Tiere, durchsichtig wie schwarze Kohlen in der Glut.“

Ich habe euch ja schon erzählt, wie widerlich es ist, eine Raupe oder ein ähnliches Tier zu zerquetschen. Ein abscheulicher Schleim tritt dabei aus. Davor hat man Angst. Stellt euch einen Menschen vor, der die Ewigkeit gebadet im widerlichen Saft einer Raupe verbringen müsste! Was für ein schrecklicher Anblick! Doch das ist weniger widerlich als der Teufel selbst, denn der Teufel ist widerlich, schmutzig, entstellt und in jeder Hinsicht monströs. Und es ist dieser Feind, der uns anzieht, und wegen so vieler „Barabbasse“ ziehen wir ihn unserem Herrn Jesus Christus vor.

Die Muttergottes sagte zu Lucia: ‚Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder gehen. Um sie zu retten, möchte Gott die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt verbreiten.“

Wenn wir gerettet also werden wollen, ist die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens unerlässlich.

„Wenn ihr tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet werden und es wird Frieden herrschen… Der Krieg wird enden“ usw.

Der Rest hier ist nicht von besonderem Interesse. Ich lenke die Aufmerksamkeit auf die Muttergottes – so scheint es in der Erscheinung von Fatima –, die der Verehrung ihres Unbefleckten Herzens besondere Bedeutung beimaß, eine in der Kirche relativ wenig bekannte Verehrung.


Diese Verehrung ist in der Kirche nicht sehr verbreitet. Genauer gesagt, stammt sie aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist also eines jener Gnadenwunder, die die Muttergottes für diese Zeit der Bedrängnis aufbewahrt hat. Und sie weist insbesondere darauf hin, dass wir uns der Verehrung ihres Unbefleckten Herzens widmen sollen, um uns von unseren Sünden und insbesondere von der Sünde der Revolution und ihren Wurzeln, nämlich Stolz und Unreinheit, zu erlösen.

Wer den Dämon des Stolzes und der Unreinheit besiegen will, soll sich dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen und ein kurzes Gebet sprechen, beispielsweise zum Herzen Mariens, ähnlich dem Gebet zum Heiligsten Herzen Jesu. Es gibt dieses wunderschöne kurze Gebet: „O Jesus, sanftmütig und demütig von Herzen, bilde mein Herz nach deinem Herzen“.



Wir können dies zur Muttergottes sagen: „O Maria, sanftmütig und demütig von Herzen, mache unsere Herzen so demütig und kämpferisch wie Deines.“

Oder: „O Maria, kämpferisch und demütig von Herzen, mache unsere Herzen so kämpferisch und demütig wie Deines.“

Und dies scheint mir das schönste Stoßgebet zu sein: „O Unbeflecktes Herz Mariens, du ohne Makel, mache mich so makellos wie Du.“

Das sind Stoßgebete, die den Dämon der Revolution in uns ausrotten.     

 

 

 

Aus dem Portugiesischen übersetzt.